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Schauriger Fund - Fötus lag ...
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50 Jahre im Mutterleib
Vietnamesische Ärzte machten im Körper einer 75-jährigen Patientin eine schaurige Entdeckung. Im Unterleib der Frau fanden sie einen 45 Zentimeter langen Fötus, der 50 Jahre zuvor gestorben war.
Die Seniorin sei vor mehr als einer Woche mit Schmerzen im Unterleib in das Vietnam-Cuba Friendship Hospital gekommen, teilte das Krankenhaus mit. Die Ärzte fanden im Körper der Frau den Fötus, der Kalk eingelagert hatte.
"Der Fötus wog 2,1 Kilogramm und war 45 Zentimeter lang", sagte Ha Van Quyet, der von seiner Klinik in Hanoi aus für den Eingriff in das 400 Kilometer südlich gelegene Krankenhaus in der Provinz Quang Binh gefahren war. "Der Fötus ist komplett verkalkt, so dass wir nicht wissen, ob es ein Junge oder ein Mädchen war."
Bereits auf Ultraschalbildern seien jedoch Schädel, Wirbelsäule, Rippen und Gliedmaßen gut zu erkennen gewesen, erläuterte Quyet. Vielleicht hätte das Kind überleben können, wenn Ärzte es rechtzeitig aus dem Mutterleib geholt hätten.
Die Mediziner vermuten, dass der Fötus bis zum Alter von acht Monaten gewachsen und dann gestorben ist. Die Frau habe im Alter von 25 Jahren, kurz nach ihrer Hochzeit, das Anschwellen ihres Bauches bemerkt. Obwohl keine Geburt folgte, sei sie viele Jahre lang unbesorgt gewesen. Sie habe danach sogar drei Kinder zur Welt bringen können, weil der tote Fötus außerhalb der Gebärmutter gelegen habe.
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Ich bin geschockt..
wie heftig ist das denn...
Kann ich ja irgendwie gar nicht glauben...wie kann man denn 3 Kinder bekommen, wenn man einn totes im Bauch liegen hat?
Anatomisch für mich unerklärlich.
SCHRECKLICH
Beben in Ostindonesien
Ein Mensch getötet - Erdstöße auch in Aceh
Bei dem Seebeben vom 26. Dezember wurden rund 220.000 Menschen getötet. (Foto: dpa) Jakarta - Bei einem Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala ist auf der ostindonesischen Insel Sulawesi am Montag mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Aus Angst vor einer Flutwelle flüchteten tausende Einwohner aus ihren Häusern. Nach Polizeiangaben wurden etwa 50 Gebäude in der Provinzhauptstadt Palu durch den Erdstoß stark beschädigt. Mindestens vier Menschen erlitten durch herabfallenden Trümmern schwere Verletzungen.
Das Beben hatte die Menschen gegen 4.10 Uhr (Ortszeit) aus dem Schlaf gerissen. Auch Stunden nach dem Erdstoß blieben mehrere tausend Einwohner aus Furcht vor einer nachfolgenden Flutwelle in Notunterkünften in höher gelegenen Gegenden. "Wir haben Angst, hinunter zu unseren Häusern zu gehen, weil es immer noch Nachbeben gibt", sagte ein geflohener Bewohner von Palu der indonesischen Nachrichtenagentur Antara. Das Epizentrum lag nach Angaben des Nationalen Erdbeben-Zentrums in der Hauptstadt Jakarta 16 Kilometer südöstlich der Stadt Palu etwa 30 Kilometer unter der Erde.
Nachbeben auf Sumatra
Unterdessen wurde die Katastrophenprovinz Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra von einem Nachbeben der Stärke 5,4 heimgesucht. Auch dort rannten verängstigte Bewohner aus ihren Häusern. Über Opfer oder Schäden wurde zunächst allerdings nichts bekannt. Ein Erdstoß der Stärke 9,0 und eine nachfolgende Flutwelle hatten am 26. Dezember in Aceh rund 174.000 das Leben gekostet. (sa/dpa)
Quelle : AOL
Chaos durch Wintersturm in den USA
Blizzard wird noch schlimmer - Notstand ausgerufen
Ein Radfahrer kämpft sich durch den Schneesturm in New York. (Foto: dpa) Washington - Ein heftiger Schneesturm sorgt im Nordosten der USA für chaotische Verhältnisse. Bisher mussten rund 2.500 Flüge gestrichen werden, zahllose Straßen sind unpassierbar. Auf den Flughäfen New York, Philadelphia, Baltimore und Washington wurde der Flugverkehr zeitweise völlig eingestellt.
In Philadelphia mussten Hunderte Passagiere auf dem Flughafen übernachten. Und das ist erst der Anfang: Der aufziehende Blizzard soll 60 Zentimenter Schnee und Temperaturen von minus 30 Grad bringen.
New York: Bloomberg öffnet Katastrophen-Zentrum
Die Radio- und Fernsehsender riefen die Bürger auf, ihre Häuser nur zu verlassen, wenn es unumgänglich sei. Bis zum Sonntagmittag (Ortszeit) werden im Nordosten bis zu 60 Zentimeter Neuschnee erwartet. In New York und Boston gab es Sturmwarnung. Der Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, ordnete nach Berichten des Senders CNN die Öffnung des Katastrophen-Lagezentrums an. Bloomberg forderte die Bürger auf, zu Hause zu bleiben. "Es zieht ein wirklich gefährlicher Sturm auf", betonte der Bürgermeister.
Notstand in Massachussetts
Zahllose Straßen vor allem in den US-Bundesstaaten Massachusetts, Rhode Island und Connecticut waren am Samstag unpassierbar. Streu- und Räumungsfahrzeuge versuchten, auf den wichtigsten Verbindungen einen leidlich normalen Verkehr zu ermöglichen. Im US-Bundesstaat Massachusetts rief Gouverneur Mitt Romney den Notstand aus und forderte die Hilfe der Nationalgarde an. Die U-Bahnen in der Hauptstadt Washington schränkten der Verkehr drastisch ein, oberirdische Verbindungen wurden zeitweise eingestellt.
Temperaturen unter minus 30 Grad
Eisige Polarluft dominierte weite Teile im Norden und Nordosten der USA. Im US-Bundesstaat Maine sanken die Temperaturen auf unter minus 30 Grad, auch in New York sollen in der Nacht die Werte auf minus 20 Grad fallen. (ha/dpa)
Quelle : AOL
USA: Selbst-Kastration nach Anleitung aus dem Internet - Mann fast verblutet
In den USA hat sich ein fünfzigjähriger Mann in der Hoffnung sich von seiner übersteigerten Libido zu befreien, nach Anleitung aus dem Internet selbst kastriert und sich dabei sowohl um seine Zeugungsfähigkeit, als auch fast um sein Leben gebracht.
Nach der improvisierten Operation hatte der Mann die schweren Blutungen nicht unter Kontrolle bringen können und schließlich den Notruf verständigt. Mit der selbst zugefügten Verletzung wurde er schließlich in ein Krankenhaus gebracht.
Quelle: www.rgj.com
Da sieht man mal , nicht immer ist das I-Net gut !!!!
Sandy Cohen
24.01.2005, 18:09
#8o# Auuutsch
Party-Fähre gesunken
Sieben Tote bei Schiffsunglück in Thailand
Bangkok - Beim Untergang eines Fährbootes mit Touristen in Thailand sind am Dienstagmorgen mindestens sieben Menschen ertrunken. Bei mindestens vier von ihnen handelt es sich nach Krankenhausangaben um westliche Ausländer. Bisher wurden von den Toten ein Amerikaner und ein Brite eindeutig identifiziert. Etwa 30 Fahrgäste seien nach dem Unglück aus dem Meer gerettet worden. Ein Thailänder wird noch vermisst.
Drei Kilometer vor der Küste gesunken
Der Polizeisprecher machte den Kapitän für den Untergang des Bootes verantwortlich. Er habe das Schiff, das nach Angaben von Überlebenden sehr schnell fuhr, "verantwortungslos" gesteuert. Nach ersten Ermittlungen war das Boot um 5.10 Uhr Ortszeit offenkundig von einer großer Welle zum Kentern gebracht worden, als es auf dem Weg von der Insel Phangan nach Koh Samui war. Daraufhin sei das Boot rund drei Kilometer vor der Küste Koh Samuis gesunken.
Rückkehr von der "Fullmoon-Party"
Die Insel Phangan im Golf von Thailand ist bei westlichen Touristen vor allem wegen ihrer Vollmond-Partys äußerst beliebt. Auch Koh Samui gilt als eines der wichtigsten Urlauberziele in Thailand. Beide Inseln waren von der Flutkatastrophe vom 26. Dezember nicht betroffen gewesen. Durch die Flutwelle waren im Südwesten des Landes Schätzungen zufolge mindestens 9.000 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Tausende von westlichen Touristen. (fw/dpa)
Quelle : AOL
Nimmt das Unglück in Thailand denn überhaupt kein Ende ?????
flowers1982
31.01.2005, 10:09
Jetzt macht der Schnee nirgendwo mehr halt, selbst in der Sahara hat es am Wochenende geschneit.
Algier: Die ungewöhnliche Kältewelle in Algerien ist jetzt sogar bis in die Sahara vorgedrungen. Eine dichte Schneeschicht bedeckt den Boden in der Rgeion um Ghardai etwa 800 km südlich von Algier, hies es nach Angaben der algerischen Presse von Samstag. Das sei seit 27 Jahren nicht mehr vorgekommen, erklärten Bewohner. Seit Montag vergangener Woche haben Schnee, vereiste Strassen und Minusteperaturen im Norden Algerien zahlreiche Verkehrsunfälle verursacht, bei denen mindenstens 20 Menschen ums Leben kamen. Auch defekte Gasheizungen verursachten mehrer Todesfälle.
Schneekaos gibt es nicht nur in Algier sondern auch auf Malorca. Seit Jahren hatten sie nicht mehr eisige Temperatuen am Meer gehabt. Viele Leute machen Kurztrips auf Malorca und erwarten dort wärmeres Wetter als bei uns. Am besten man bleibt gleich in Deutschland, wenn es sowieso überall schneit.
sweet angel
31.01.2005, 12:25
lol, das hab ich ja auch noch nicht gehört! Und ist ja klar dass da jetzt ein Chaos herrscht da die auf sowas ja gar nicht vorbereitet sind...
Benjamin McKenzie
03.02.2005, 22:23
Wusstet ihr das Papst Johannes Paul der II gestern Abend ins Krankenhaus eingeliefert wurde? wegen schwerer Atemnot er hatte irgendwas am Kehlkopf. Mehr weiß ich aber auch nicht nur das es ihm heute wieder besser geht.
Sandy Cohen
04.02.2005, 08:52
In den Nachrichten wurde ja ausführlich darüber berichtet. Sieht so aus als wäre er über den Berg. Eine Kehlkopfentzündung ists wohl gewesen. Vielleicht sollte der Papst mal zurücktreten, er sieht schon seit Jahren nicht mehr richtig fit aus...
flowers1982
10.02.2005, 12:02
der 56 jährige prinz charls wird am 8.april seine 57 jährige camilla parker heiraten. mit der er schon 30 jahre eine dauererafäre hat.
endlich darf er sie heiraten. jeder anderen prinz heiratet auch mal eine ganz normale bürgerin.
flowers1982
10.02.2005, 12:04
warum muss sich der papst von rom solange quällen? wie lange muss so ein mensch vor sovielen menschen live auftreten. soll er im grabe noch fürsorgen aussprechen. ich finde man sollte einen neuen papst wählen oder bestimmen.
der papst von rom hat seine ruhe verdient. er sieht doch so krank aus!
Roland Deschain
10.02.2005, 12:06
ich bin der gleichen meinung, würd nur halt eigentlich gegen das "gesetzt" verstoßen.
aber wäre doch mal ganz interessant ein konklave zu erleben
Sandy Cohen
10.02.2005, 12:13
:-? Kann mir bei der Gelegenheit jemand den Sinn der Existenz des Papstes erklären? #hm#
Sandy Cohen
10.02.2005, 12:14
Meinen Segen hat er. #devil2#
Roland Deschain
10.02.2005, 12:15
der papst ist nun mal das oberhaupt der katholischen Kirche. Für Katholiken, die wirklich gläubig sind ist er also so etwas wie die Nahtstelle zu Gott. der gott am nächsten steht
Original von roland_deschain
der papst ist nun mal das oberhaupt der katholischen Kirche. Für Katholiken, die wirklich gläubig sind ist er also so etwas wie die Nahtstelle zu Gott. der gott am nächsten steht
und das finde ich schon mal höchst merkwürdig^^wie kann ein Mensch Gott näher stehen als ein anderer???
aber ich bin halt nicht katholisch und verstehe den ganzen Rummel über diesen alten Herrn sowieso nicht! Halte generell nichts von der Kirche und von Religionen, ich finde das entzweit die Menschen einfach nur!
Meinetwegen, das hätte er eh schon früher machen können!
Aber eigentlich interessiert es mich auch kein Stück :p
Roland Deschain
10.02.2005, 12:26
das christentum (was ja zu anfang nur aus der päpstlichen also katholischen Kirche bestand) hat sich halt auch vile sachen so zurecht gelegt, das sie daraus vorteile ziehen. nicht ohne grund hat die vatikanbank ein paar millarden im bunker. Und es ist ja bekannt was der papst früher (im mittelalter) für großen einfluss hatte.
aber ich stimme dir mit deiner meinung zu
Das is alles was mir dazu einfällt! :D
http://img96.exs.cx/img96/9779/reis3mq.jpg
*Achtung Ironie*
Unglaublich, welch eine Großereigniss!!
Endlich!! Am 8. April ist es soweit, auf allen TV-Sendern dürfen wir, höchstwahrscheinlich, bewundern wie sich James und Camilla das "Ja" Wort geben.
*Ironie Ende*
Wen interessierts? :-/ Mich Nicht! :p
ryan_fan
10.02.2005, 12:53
mir is es auch egal, doch 30jahre lang eine daueraffäre das is schon hart...
Benjamin McKenzie
10.02.2005, 14:00
Oje ein weiterer grund das alle Sender ihr Programm dafür über den Haufen schmeisen. mir ist das egal.
Benjamin McKenzie
10.02.2005, 14:03
Mir tut der Mann auch leid, sie wollen ja ein Höchstalter für Päpste einführen, finde ich gut. Ich bin Katholisch und da auch stolz drauf, auch wenn ich nicht mit allem zufrieden bin was meine Religion mal gemacht hat.
Roland Deschain
10.02.2005, 14:05
und wenn man bedenkt das der schon seit 78 im amt ist
Benjamin McKenzie
10.02.2005, 14:06
Du meinst seit 1978 oder?
Roland Deschain
10.02.2005, 14:09
ja 1878 wär ein wenig lang,
er sieht zwar schon ziemlich alt aus, aber so alt ist er nun auch wieder nicht
er war 58 jahre alt als er zum papst "gewählt" wurde
Benjamin McKenzie
10.02.2005, 14:13
Ich meinte eher du meinstes vielleicht seit er 78 ist.
Roland Deschain
10.02.2005, 14:16
hab ich mir schon gedacht, wäre aber kaum möglich das jemand mit 78 papst wird, da die altersgremze für die konklave bei 80 jahren liegt und der älteste kardinal die konklave führt und somit nicht gewählt werden kann
flowers1982
11.02.2005, 10:03
Deutschland steht am Beginn einer Grippewelle. vor allem in Bayern, BadenWürtemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland seien bereits zahlreiche Menschen erkrankt, sagte Andrea Grüber von der ARbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) in Marburg. "Wir können allerdings noch nicht abschätzen , ob eine starke oder eine normale Grippewelle auf uns zukommt." Besonders KInder und JUgendliche seinen betoffen, zunehmend auch junge Erwachsene.
*bericht OVB*
flowers1982
11.02.2005, 10:05
Es war eine Sensation des Tages: Der britische Thronfolger Prinz Charles (56) und Camilla Parker (57) wollen am 8.April heiraten. Ein Sprecher von Charles verkündete, dass die Söhne des Thronfolgers, William (22) und Harry (20), darüber erfreut seien: Sie wollten, dass ihr Vatter und Camilla glücklich seienn. William und Harry sind die Söhne der verstorbenen Prinzessin Diana.
*bericht OVB*
Sri Lanka: Tsunami-Opfer erhalten "Hilfe", doch sie können es nicht gebrauchen
Sri Lanka: Die Opfer der verheerenden Flutkatastrophe haben Kartons von Hilfsgütern erhalten, die sie jedoch keineswegs gebrauchen können: Winterjacken, abgelaufene Lachskonserven, Stöckelschuhe, Tangaslips und Viagra-Pillen befanden sich darin.
Der Verwalter des Lagerhauses, in dem die Dinge gelagert werden, erklärte: 'Da liegt all diese alte Kleidung und niemand will sie.' Es wird zwar um Hilfe gebeten, jedoch keine Kleidung oder Wasserflaschen mehr.
Quelle: de.news.yahoo.com
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Montenegro: Nackte Männer spazieren nachts durch die Stadt
In der Vorstadt von Berane in Nord-Montenegro findet seit einiger Zeit jeden Abend ein bizarres Schauspiel statt: Trotz eisiger Temperaturen von ?15°C schlendern dort mindestens zwei Männer im Adamskostüm durch die Straßen der Stadt.
Obwohl bisher keine Übergriffe der beiden bekannt geworden sind, zeigen sich die Frauen des Ortes entsetzt und fordern von der örtlichen Polizei, die Männer zu verhaften.
Die Motive dieser Aktionen liegen bisher völlig im Dunkeln. Man vermutet, dass es sich um eine Wette handeln könnte. Möglich wäre aber auch, dass es nur die Handlungen von Betrunkenen sind.
Quelle: www.n-tv.de
"Haus des Herkules" in Griechenland entdeckt
Archäologen haben in Griechenland ein Haus entdeckt, im der Legende nach der mythologische Held Herkules zu Welt gekommen sein soll. Die Ausgrabungsstätte in Theben, 70 Kilometer nördlich von Athen, wurde "Herkules-Haus" getauft.
"Wir haben viele Jahre auf diese Entdeckung gewartet", sagt Vassilis Aravantinos, Leiter der regionalen Archäologie-Behörde. "Die Fundstücke hier bestätigen die alten Schriften: Es gibt Zeichen für die Verehrung des Herkules." Die Ausgrabungen begannen im Februar vergangenen Jahres. Inzwischen sind mehrere hundert Vasen zu Tage befördert worden, ebenso wie Bronzestatuen, Knochen von Tieren und eine dicke Ascheschicht, die von Tieropfern für die Götter herrühren.
Die jüngste Entdeckung ist ein Altar und eine Wohnstätte. Laut Aravantinos stimmen die Fundstücke mit Beschreibungen überein, die der Dichter Pindar vor 2.500 Jahren von einem Herkules-Schrein am Geburtsplatz des mythologischen Helden gemacht hat.
Der uneheliche Sohn von Göttervater Zeus verfügte antiken Sagen zufolge selbst über immense Kräfte. Schon als Baby erdrosselte Herkules zwei Schlangen, die ihm Zeus-Gattin Hera aus Eifersucht an die Wiege geschickt hatte. Bekannt ist Herkules vor allem dafür, wie er die legendären zwölf Aufgaben meisterte, die ihm die Götter auferlegten. So mistete er die Ställe des Königs Augias aus, indem er kurzerhand einen Fluss umleitete.
Die frühesten Fundstücke am "Haus des Herkules" in Theben stammen vom dritten Jahrtausend vor Christus bis ins byzantinische Zeitalter. Entdeckt wurden die kostbaren Zeugnisse einer versunken Zeit bei Bauarbeiten für ein Hotel. Der Bau des Hotels wurde auf unbestimmte Zeit verschoben
Mit Tollwut infizierte Organe transplantiert
Neu-Isenburg - Erstmals in Deutschland haben sich Empfänger von Organspenden bei der Transplantation mit Tollwut infiziert. Eine Ende Dezember in Mainz gestorbene Spenderin, deren Organe sechs anderen Menschen eingepflanzt wurden, war mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem tödlichen Virus infiziert.
Der Gesundheitszustand von drei Empfängern sei "äußerst kritisch", teilte am Mittwoch die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) mit, die als bundesweite Koordinierungsstelle für Organspenden fungiert. Drei weiteren Organempfängern der Spenderin geht es bislang gesundheitlich gut.
Patienten werden zum Teil künstlich beatmet
Lebensbedrohlich erkrankt sind den Angaben zufolge ein Patientin in Hannover, die eine Lunge erhalten hatte, ein Patient in Hannoversch-Münden, dem eine Niere verpflanzt worden war, und ein Patient in Marburg, der die zweite Niere der Spenderin sowie die Bauchspeicheldrüse erhalten hatte. Der Zustand dieser drei Patienten sei "medizinisch äußerst kritisch". Zum Teil werden sie künstlich beatmet. Ohne Tollwut-Symptome sind laut DSO ein Patient, der in Heidelberg die Leber der Spenderin erhalten hatte, und zwei Patienten, die in Mainz die Augenhornhäute transplantiert bekommen hatten.
Alle vorgeschriebenen Untersuchungen gemacht
Die infizierten Organe waren einer Frau in der Universitätsklinik Mainz entnommen worden. Vor der Entnahme seien alle vorgeschriebenen Untersuchungen sowie einige Zusatzuntersuchungen an der Spenderin vorgenommen worden, sagte der Ärztliche Direktor des Klinikums, Manfred Thelen.
In Indien mit Tollwut infiziert?
Laut DSO wies die Frau keine Symptome von Tollwut auf. Sie war Ende Dezember in das Krankenhaus gekommen und hatte dort einen Herzstillstand erlitten. Infolge Sauerstoffmangels starb sie schließlich am Silvestertag. Erst auf Wunsch ihrer Angehörigen wurde eine Obduktion vorgenommen. Dabei sei am Montag der Verdacht einer Tollwutinfektion aufgekommen, sagte Stiftungsvorstand Günter Kirste. Die Spenderin soll nach unbestätigten Angaben im Oktober 2004 in Indien gewesen sein. Dort könnte sie sich mit Tollwut infiziert haben.
Wie die DSO mitteilte, wurden inzwischen alle Personen, die mit der Spenderin und den infizierten Patienten in Kontakt getreten waren, vorsorglich geimpft. Dazu zählten auch Mitarbeiter in den Krankenhäusern und bei der DSO.
"Bedauerlicher Ausnahmefall"
Laut DSO-Vorstand Kirste ist es medizinisch nicht möglich, "solche seltenen Infektionen im Voraus - trotz umfassender Untersuchungen des Organspenders - auszuschließen". Ein potenzielles Restrisiko bleibe somit bei jeder Transplantation bestehen. "Dieser bedauerliche Ausnahmefall darf aber auf keinen Fall die Wichtigkeit der Organspende und Transplantation als etabliertes Behandlungsverfahren in Frage stellen", betonte Kirste.
Quelle :AOL
Astronaut im All gewachsen: Ohne Behandlung kann er nicht zurück
Der russische Astronaut Salischan Scharipow, der sich momentan auf der Raumstation ISS befindet, ist so stark gewachsen, dass er in diesem Zustand nicht zur Erde zurückkehren könnte, da er nicht mehr in den Sitz seiner Rückflugrakete passen würde.
Dass der Raumfahrer so stark gewachsen ist, liegt an der Schwerelosigkeit. Diese hat bewirkt, dass sein Rückgrat die natürliche Krümmung verloren hat und ihn deshalb hat wachsen lassen.
Damit der Astronaut zurückkehren kann, wurde ihm ein Spezialanzug verschrieben. Dieser wurde entwickelt, um bestimmte Muskelgruppen zu stimulieren und das Rückgrat in der normalen Position zu halten, während man in der Schwerelosigkeit schwebt.
Quelle: www.rp-online.de
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Kalifornien: Selbstmörder, dessen Suizidversuch scheiterte, droht Todesstrafe
Juan Manuel Alvarez steht in Los Angeles wegen elffachen Mordes vor Gericht. Alvarez soll sein Auto mit der Absicht, sich selbst zu töten, auf einem Bahnübergang im Randgebiet von Los Angeles abgestellt haben.
Kurz bevor ein Vorortzug den Wagen streifte, dadurch aus den Gleisen geworfen wurde und mit einem anderen Zug kollidierte, hatte Alvarez das Auto verlassen. Bei dem Unglück trugen 180 Menschen Verletzungen davon, einige wurden schwer verletzt.
Der 25-Jährige, der sich, wie er sagte, wegen seiner zerrütteten Ehe töten wollte, plädiert auf 'nicht schuldig'. Er wurde vom Staatsanwalt wegen besonderer Umstände vor den Kadi gebracht. Dadurch könnte er mit der Todesstrafe bedacht werden.
Quelle: www.20min.ch
ist doch klar, dass er sagt er wollte sich umbringen...damit versucht er doch so gut wie es noch geht aus der ganzen sache raus zu kommen...wenn er sich wirklich hätte umbringen wollen, wäre er im auto sitzen geblieben!!!
NASA-Wissenschaftler behaupten, Beweise für Leben auf dem Mars gefunden zu haben
Auf einem privaten Treffen am Sonntag erzählten einige NASA-Wissenschaftler, dass sie starke Beweise für Leben auf dem Mars gefunden hätten. Die Wissenschaftler fanden Methan-Spuren und anderen Zeichen möglicher biologischer Aktivitäten.
Nach Ansicht einiger Teilnehmer der Sitzung haben die Wissenschaftler keinen direkten Beweis für tatsächliches Leben gefunden. Die entdeckten Vorgänge sind denen, die vor kurzem in Höhlen auf der Erde vorgefunden wurden, aber bemerkenswert ähnlich.
Die Diskussion um Leben auf dem Mars wurde zuletzt 1996 neu angefacht, als Wissenschaftler veröffentlichten, dass sie auf einem Meteoriten, den sie in der Antarktis fanden, Beweise für sehr primitives mikrobielles Leben entdeckten.
Quelle: www.space.com
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Stern rast mit unglaublicher Geschwindigkeit aus Milchstraße heraus
Astronomen entdeckten einen Stern, der mit einer irrsinnigen Geschwindigkeit von 2,4 Millionen km/h dabei ist, aus der Milchstraße heraus zu fetzen. Der Stern mit dem Namen SDSS J090745.0+24507 ist das schnellste bekannte Objekt dieser Art.
SDSS war ursprünglich Teil eines Doppelsternsystems, das Bekanntschaft mit dem Schwarzen Loch im Zentrum unserer Milchstraße machen durfte. Während Sagittarius A den einen Stern in seine Umlaufbahn zwang, schleuderte es SDSS auf seine jetzige Bahn.
Die große Geschwindigkeit, mit der der Stern dabei beschleunigt wurde, wird es ihm ermöglichen, den Schwerkrafteinfluss der Milchstraße zu überwinden.
Quelle: www.wissenschaft.de
flowers1982
18.02.2005, 12:25
*Ordnung hat Einfluss auf die Intelligenz *
Ein britisch-amerikanisches Forscherteam um Stephen Petrill hat eine Studie mit 8.000 sowohl ein- als auch zweieiigen Zwillingen durchgeführt.
Das Ergebnis besagt, dass die in stark unordentlichen Umgebungen aufgewachsenen Kinder nicht so intelligent sind wie diejenigen, die in einer geordneten Umgebung aufwuchsen. Allerdings ist der Unterschied nur gering.
Die Ordnung im Umfeld hilft beim Erlernen der Spielregeln des Lebens, so die Forscher. Keine Rolle für das Ergebnis spielten dagegen die sozialen und wirtschaftlichen Lebensverhältnisse der Eltern.
Quelle: shortnews
*Indischer Student stellt neuen Weltrekord im SMS-Schreiben auf *
Laut Aussage der 'Times of India?, hat der indische Student Karan Sachdev in nur 66 Sekunden eine SMS geschrieben, die 160 Zeichen umfasst - das ist neuer Weltrekord. Sachdev konnte sich dabei gegen 1.500 Mitstreiter durchsetzen.
Der Text den Guiness World Records dabei vorgibt lautet: 'The razor-toothed piranhas of the genera Serrasalmus and Pygocentrus are the most ferocious freshwater fish in the world. In reality they seldom attack a human.'
Der Student hat vor dem Wettstreit den Text 900 Mal zum üben eingetippt. Er selbst ist davon überzeugt, dass ihm seine unzähligen Freundinnen dabei geholfen haben. Sachdev schreibt nämlich täglich etwa 200 bis 300 SMS.
Quelle: shortnews *
*Geflügel: Jeder Deutsche isst rund 18,5 Kilogramm*
In Deutschland essen immer mehr Menschen Geflügel. 2004 aß jeder Deutsche rund 18,5 Kilogramm, 2003 waren es noch 18,2 Kilogramm gewesen.
Deutschlands größter Hähnchenproduzent PHW erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von fast 1,2 Milliarden Euro. Nur allein die Geflügelmarke 'Wiesenhof' brachte dem Unternehmen rund 717 Millionen Euro ein.
Quelle: shortnews
*Der schöne Tod: Herzinfarkt beim Fremdgehen *
Rechtsmediziner der Frankfurter Universität untersuchten die Todesumstände von Männern, die beim Sex verstarben. Nur 25 Prozent starben in den Armen der Ehefrau. Über die Hälfte entschlummert bei der Geliebten, Freundin oder einer Prostituierten.
Besonders gefährlich wird der Seitensprung für ältere Männer: 93 Prozent der Männer waren älter als 59, wobei die jeweilige Gespielin meist 20 Jahre jünger war.
Quelle: shortnews
Monster-Katze - Liger misst vier Meter und wiegt 560 Kilogramm
In einem Gehege in Miami (Florida) kreuzten sich eine Tigerdame und ein Löwe, beide aus der Katzenfamilie stammende Tiere. Aus dieser Liebe wurde nun ein Liger, eine Katze mit erstaunlichen Ausmaßen.
Der aus Floridas Gehege stammende Liger misst vier Meter und wiegt ganze 560 Kg. Seine Eigenschaften sind eine Mischung aus Löwe und Tiger.
Liger ist so schnell wie ein Tiger und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Km/h und hat die Kraft eines Löwen. Täglich verspeist das Tier zehn kg Fleisch.
Quelle: www.bild.t-online.de
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Die Bibel gibt es jetzt in 422 Sprachen
Ab jetzt kann man die Bibel in 422 Sprachen lesen, so die Bibelgesellschaft in Stuttgart. Es kamen acht neue Übersetzungen dazu. Unter anderem Iraqw, gesprochen in Tansania und Sgaw, die Sprache in Birma.
Es gibt bislang 2.377 Auszüge der Bibel. Experten vermuten, dass es über 6.500 verschiedene Sprachen auf der Welt gibt.
Quelle: de.news.yahoo.com
Mann lebte fast halbes Jahr auf einem Flughafen
Der Holländer Sheridan Gregorio verbrachte fünf Monate auf einem brasilianischen Flughafen. Da er sein ganzes Geld ausgegeben hatte, war er pleite und konnte die Flughafen-Taxe nicht bezahlen, weshalb er nicht ausreisen durfte.
Der Holländer schlief dann im Wartesaal des Flughafens. Das nötige Geld hat er sich mit Reinigungsarbeiten verdient. Doch als er das Geld für die Taxe beisammen hatte, waren seine Tickets nicht mehr gültig.
Die brasilianische Polizei konnte noch mit der Fluggesellschaft verhandeln, dass der Mann dann doch noch mit seinen alten Tickets ausreisen durfte.
Quelle: wcm.krone.at
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USA: Frau 'fischte' Lottoschein aus dem Müll - 100.000 Dollar gewonnen
Im US-Bundesstaat Indiana kaufen sich zwei Personen einen Lottoschein, da sie auf einen 40-Dollar-Gewinn hofften. Nach diesem 40-Dollar-Gewinn fragten sie die Angestellte, diese antwortete mit 'Nein'.
Allerdings überprüfte sie den Schein nicht weiter. Die Beiden warfen daraufhin den Lottoschein in den Müll. Eine Frau, die die Hoffnung hatte, durch den Schein einige Dollar zu gewinnen, fragte, ob sie den Schein wiederholen dürfte.
Sie durfte und fischte den Lottoschein erst aus dem Müll, ehe sie diesen abgab. Heraus kam, dass die Frau 100.000 Dollar gewonnen hat und diese auch behalten darf, 'da ihr der Schein abgetreten wurde'.
Quelle: wcm.krone.at
Tollwut-Patientin gestorben
Zustand von zwei weiteren Organempfängern kritisch
Hannover - Die mit Tollwut infizierte Patientin in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist gestorben. Sie starb am Samstagabend, teilte ein Klinik-Sprecher am Sonntag mit. Die Frau hatte eine Lunge von einer 26-jährigen Organspenderin erhalten, die sich in Indien mit dem tödlichen Virus infiziert hatte.
Die MHH will im Laufe des Tages in einer Pressekonferenz über weitere Details informieren. Der Zustand von zwei weiteren Patienten in Marburg und Hannoversch-Münden ist weiterhin kritisch.
Neuartige Therapie nicht angeschlagen
Die Frau in Hannover war zuletzt mit einer neuartigen Therapie aus den USA behandelt worden. Mit dem Verfahren hatten US-Ärzte im vergangenen Jahr ein 15-jähriges Mädchen mit einer Tollwuterkrankung retten können. Allerdings hatte das Mädchen im Gegensatz zu der jetzt verstorbenen Frau keine Organspende empfangen. Tollwut führt in der Regel innerhalb von sieben Tagen nach Ausbruch der Krankheit zum Tod. (joe/dpa/AFP)
Quelle:AOL
Kind mit mehr als 30 Fußtritten getötet
Mutter und Lebensgefährte zu zwölf Jahren Haft verurteilt
Erfurt - Wegen gemeinschaftlichen Totschlags des zweieinhalbjährigen Jonny Lee hat das Landgericht Erfurt die Mutter und ihren Lebensgefährten am Freitag zu jeweils zwölf Jahren Haft verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die 31-Jährige und der 38-Jährige den Jungen an Ostern vergangenen Jahres, in der Nacht zum 11. April 2004, in einem Alkoholexzess mit mehr als 30 Fußtritten und Schlägen getötet haben. Beide Angeklagte hatten sich bis zuletzt gegenseitig der Tat beschuldigt. Der kleine Jonny Lee war an einem Leberriss verblutet. Die Richter gingen über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus, die jeweils neun Jahre Freiheitsstrafe gefordert hatte. Die Richter werteten den hohen Alkoholeinkonsum der Angeklagten nicht als strafmildernd. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.
Vernachlässigung und Aggressivität
Der Vorsitzende Richter Holger Pröbstel sagte in der Urteilsbegründung, eine derart massive Gewaltanwendung auf ein völlig wehrloses Kleinkind habe er noch nie erlebt. Schon Jahre vor der Tatnacht seien alle drei Kinder einer kaum vorstellbaren Vernachlässigung und Aggressivität ausgeliefert gewesen. Dem zweieinhalbjährigen Jonny Lee sei irgendwann "mit Brachialgewalt der Arm aus dem Schultergelenk gedreht worden". Niemand habe daran gedacht, ihn zum Arzt zu bringen; auch auf der anderen Körperseite sei bei der Obduktion eine nicht behandelte Schlüsselbeinfraktur festgestellt worden. Jonny Lee habe immer wieder still vor sich hin gewimmert, ihm sei auch mal ein Taschentuch in den Mund gesteckt worden, um ihn ruhig zu stellen.
Schuhe hinterließen Abdrücke
In der Osternacht hätten sich die Mutter und ihr Freund durch das Jammern des Kleinen gestört gefühlt, der auch nichts zum Abendbrot bekommen habe. "Frühestens um zwei Uhr muss das Martyrium des Jonny Lee begonnen haben", sagte Pröbstel. "Einer von beiden muss sich auf den kleinen Wurm gekniet haben und hielt ihm den Mund zu." Die Beweisaufnahme habe ergeben, dass sowohl der Mann als auch die Frau zugetreten haben müssen. Mindestens einmal habe der 38-Jährige mit voller Wucht zugetreten. Die Spur seiner Schuhsohle sei wie ein Fingerabdruck gewesen. Die Beweismittel hätten auch die Frau überführt, sagte Pröbstel, und hielt ihren Schuh mit dem hohen Pfennigabsatz hoch, dessen Spuren auf dem Körper des Kindes zu sehen waren. Das Erfurter Jugendamt hatte nach Bekanntwerden der Tat drei Mitarbeiter wegen Versäumnissen im Umgang mit der Familie beurlaubt.
Blutalkoholwert von 1,41 Promille
Jeder der beiden Angeklagten habe die Tat dem jeweils anderen zugeschoben und die eigene Schuld geleugnet, so dass die Wahrheitsfindung sehr schwierig gewesen sei, führte der Vorsitzende Richter weiter aus. Anhand der Beweismittel sei es aber ausgeschlossen, dass nur einer von beiden als Täter in Frage komme. Die Kammer ging daher von einem gemeinschaftlich begangenen Totschlag und sogar von bedingtem Tötungsvorsatz aus. Mordmerkmale im juristischen Sinne wie niedere Beweggründe oder Grausamkeit seien in diesem Fall nicht anzuwenden, betonte Pröbstel. Da bei der Frau am Morgen ein Blutalkoholwert von 1,41 Promille festgestellt worden sei, könne verminderte Schuldfähigkeit nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, doch die Angeklagte habe gewusst, was sie getan habe.
Kinder oft tagelang allein gelassen
Schwere Vorhaltungen richtete Pröbstel auch an das Erfurter Jugendamt und die Nachbarschaft der Familie. Alle drei Kinder der Sozialhilfeempfängerin seien über Jahre hinweg misshandelt worden. Die alkoholabhängige Mutter habe ihre 13, sechs und zwei Jahre alten Kinder oft tagelang allein gelassen. Das Jugendamt habe auf Hinweise der Polizei und von Bekannten der Familie nicht reagiert oder sich von der Mutter am Telefon beschwichtigen lassen. Wegen möglicher Verletzung von Pflichten ermittelt derzeit noch die Staatsanwaltschaft gegen das Jugendamt.
Alle drei Verteidiger kündigten Revision an. Sie hatten auf Freispruch plädiert. Zur Begründung erklärten sie, es sei nicht erwiesen, wer von beiden Angeklagten das Kind getötet habe. (sa/dpa/AP)
Quelle: AOL
Ich muss sagen , diesen Richter lob ich mir !!!
Wenigstens mal einer der vernünftig straft !!!!
Benjamin McKenzie
25.02.2005, 15:55
Das ist schon hart sowas zu hören. Da stellt sich mir nur eine Frage, wer macht sowas und warum?
Dialer per IP-Payment nun auch bei DSL
Wähnte man sich mit dem DSL-Anschluss, der bekanntlich keine Telefonrufnummer zur Einwahl ins Internet verwendet und so das Funktionsprinzip sogenannter ?Dialer? wirksam unterband, gefeit vor den Gefahren unerwartet hoher Telekommunikationsrechnungen, so könnte sich dies in Kürze ändern.
IP-Payment, so die Kollegen der PC Welt, nutze eine neue Art der Abrechnung. Die IP-Adresse des Teilnehmers und seine Verbindungszeit wird somit zu einer Abrechnung über den ISP (Internet Service Provider) genutzt. Neben einer möglichen Nutzung als ?Micropayment System? besteht natürlich auch die Gefahr, dass sich unlautere Zeitgenossen an bislang arglosen DSL-Nutzern bereichern wollen. Perfiderweise ist dazu nicht einmal die Installation eines der für Telefonverbindungen nötigen Dialer-Programme nötig, sondern lediglich der falsche Mausklick auf eine Schaltfläche, die im legalen Rahmen allerdings weiterhin deutlich mit Art und Preis des kostenpflichtigen Dienstes gekennzeichnet werden muss.
Die gute Nachricht ist allerdings, dass sich der ISP dazu erst einmal prinzipiell für die Teilnahme an einem solchen Abrechnungsverfahren zu entscheiden hat, bevor es eingesetzt werden kann.
Trotzdem könnte in absehbarer Zukunft erst einmal Schluß sein mit dem sorgenfreien Surfen per DSL und eine Menge Arbeit auf die Hersteller von Firewall-Software oder Router-Firmware zukommen, wenn die Nutzung solcher IP-Payment Dienste sich verbreitet und man sich vor diesen über Blacklists in Firewall und Router schützen sollte.
Quelle : computerbase.de
boah das ist so heftig mit dem Baby....hab auch letztens im TV gesehen wie ein Kindermädchen ein Baby missbraucht hat....wenn ich mal einen Babysitter einstellen sollte(wenn ich n Kind bekomme :p )und ich sowas mitbekommen würde...ich glaube ich würde ihr eigenhändig umbringen...Ey...diese Frau hat ein Baby geschlagen und voll gerüttelt...wie das aussah :(( wie kann man nur so psycho sein... #hm#
Solche kranken Menschen gibt es immer und überall !!!
Aber ich finde gut , wie der Richter gestraft hat ...
ich finde das ist viel zu wenig...wenn du dir das mal vorstellst....ey der junge hatte davor schon verletzungen...wenn er was sagt haben sie ihm einfach das maul gestopft!Das ist doch so wenn dein arm gebrochen ist,du aber nicht zum arzt gehen darfst!Und dann noch so ein kleiner Junge!!Ich hätte denen aufjedenfall lebenslänglig gegeben...aber nicht nur 15 Jahre wie in Deutschland...sondern wirklich bis an ihr lebensende...sollen die halt nicht so viel Saufen...boah wie mich sowas aufregt #motz# #motz#...wenn ich an diese Qualen denke wünschte ich für die soger die todesstrafe...obwohl ich eigendlich dagegen bin...
Original von Cathane
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Kalifornien: Selbstmörder, dessen Suizidversuch scheiterte, droht Todesstrafe
Juan Manuel Alvarez steht in Los Angeles wegen elffachen Mordes vor Gericht. Alvarez soll sein Auto mit der Absicht, sich selbst zu töten, auf einem Bahnübergang im Randgebiet von Los Angeles abgestellt haben.
Kurz bevor ein Vorortzug den Wagen streifte, dadurch aus den Gleisen geworfen wurde und mit einem anderen Zug kollidierte, hatte Alvarez das Auto verlassen. Bei dem Unglück trugen 180 Menschen Verletzungen davon, einige wurden schwer verletzt.
Der 25-Jährige, der sich, wie er sagte, wegen seiner zerrütteten Ehe töten wollte, plädiert auf 'nicht schuldig'. Er wurde vom Staatsanwalt wegen besonderer Umstände vor den Kadi gebracht. Dadurch könnte er mit der Todesstrafe bedacht werden.
Quelle: www.20min.ch
Aber ist das nicht voll paradox? er wollte sich umbringen hat andere menschen dadurch gefährdet und soll dann zum Todeverurteilt werden #lachen# dann tun sie ihm doch auch noch nen gefallen. Knast wär da sicher angebrachter. Solche menschen haben es echt nicht anders verdient, so egoistisch sein und andere menschen ins unglück zu reissen ne ne #motz#
flowers1982
01.03.2005, 08:49
#hallo# Achtung! #hallo#
Vom 28.April bis zum 09.Oktober 2005 findet in München die Bundesgartenshow statt.
Der offizielle Führer zur Bundesgartenschau 2005 in München im Callwey-Verlag
Viel mehr als bunte Blumen: Die Bundesgartenschau 2005 in München ist ein heiteres Gartenfest, das vom 28. April bis zum 9. Oktober dauert. Geboten wird auf 130 Hektar eine Farben- und Blütenpracht, die sich über drei Jahreszeiten erstreckt. Hobbygärtner und Naturliebhaber erleben eine Gartenschau, die sich anregend, informativ und unterhaltsam präsentiert, in den Blumenhallen, den Zellengärten, den ?Häusern des Wissens?, den ?Parallelen Gärten? oder auf den Blumenwiesen des Landschaftsparks. ?Perspektivenwechsel? heißt das Motto dieser Bundesgartenschau. Das verspricht ungewohnte Blickwinkel und neue Einsichten, lädt ein zum Mitmachen. Scheinbar Bekanntes gilt es neu zu entdecken. Viel mehr als bunte Blumen ? das gilt auch für den offiziellen Katalog zur BUGA 2005. Das Buch führt, erläutert und bietet Möglichkeiten an. Ob auf dem BUGA-Gelände, im Stadtgebiet oder in der Region. Für knapp 10 Euro ist man als Besucher bestens gerüstet, den Besuch so zu planen, dass man auch wirklich das sieht, was man gerne sehen möchte. ?Bundesgartenschau 2005. Das Buch zur Schau? bietet natürlich alle Informationen, die Besucher benötigen: eine Führung mit Details zur Anlage, Kulturevents, Vorschläge zur Freizeitgestaltung, Infos zu München und der Region sowie Serviceseiten zu Gastronomie, Kinderbetreuung, Führungen, Verkehrsmitteln und mehr. Das Besondere: Das Buch ist tatsächlich ein Buch und kein Katalog. Heißt, die BUGA ist ihrem eigenen Anspruch gerecht geworden, einen Führer herauszubringen, der den Besuchern auch Hintergründiges zum Thema Garten-Kultur näher bringt. Es ist ein Buch, das bleibenden Wert hat. Und das nicht zuletzt wegen der vielen Fotos. Mit dem BUGA-Buch trägt der Besucher ein Stück Bundesgartenschau 2005 nach Hause.
Das Buch kann ab sofort vorbestellt werden unter www.callwey.de oder www.buga2005.de; ab 15. Februar ist es auch in je
noch einige informationen siehe : http://www.buga05.de/
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ich bin gespannt, denn wir werden auf diese gartenshow gehen.
Eismeer entdeckt: Leben auf dem Mars doch möglich?
Eismeer entdeckt: Leben auf dem Mars doch möglich?
Überraschung für die Mars-Forscher: Gerade entdeckten sie einen gefrorenen Ozean am Äquator, kurz darauf identifizierten sie Vulkane am Nordpol des Roten Planeten, die auch heute noch aktiv sein könnten. Wissenschaftler sind jetzt der Meinung, dass primitives Leben auf dem Mars doch möglich ist.
Jetzt ist es amtlich: Auf dem Mars gibt es einen gefrorenen Ozean. Das haben europäische Wissenschaftler bestätigt. Auf Bildern der ESA-Sonde Mars Express sind riesige Packeis-Schollen zu erkennen, die auf ein komplett zugefrorenes Gewässer von der Größe der Nordsee schließen lassen.
Tatsächlich erinnern die Schollen, die auf den Bilder des Mars Express zu sehen sind, an große Packeis-Schollen, wie sie auf den irdischen Meeren in den Polargebieten häufig vorkommen.
Das Gebiet, in dem die Schollen zu erkennen sind, umfasst eine Fläche von 800 mal 900 Kilometern. Die Tiefe des Sees wird auf etwa 45 Meter geschätzt. Damit hat das Gewässer etwa die Ausmaße der Nordsee
Das Eismeer
Das Packeis-Gebiet auf dem Mars: Schollen wie diese sind auf der Erde keine Seltenheit. Vor allem rings um die Antarktis sind Packeis-Flächen weit verbeitet.
Man nimmt an, dass das Wasser aus dem Untergrund stammt. Durch vulkanische Aktivitäten wurden große Mengen von Eis aufgeschmolzen, die sich in einer Flutwelle in eine flache Mulde von etwa 45 Metern Tiefe über ein Gebiet von rund 800 x 900 Kilometern ergossen haben.
Als das Wasser gefror, zerbrach es in Schollen, die kurze Zeit später von vulkanischer Asche zugedeckt wurden. Wegen des geringen atmosphärischen Drucks auf dem Mars ist Wassereis an der Oberffläche nicht stabil - es verdampft mehr oder weniger schlagartig, ohne Umweg über die flüssige Phase.
Die ebene Oberfläche ist ein Indiz dafür, dass sich das Wasser noch in Form von Eis im Untergrund befindet. Wäre es verdampft, müsste die Oberflächengestalt viel unruhiger sein. Anhand der geringen Anzahl von Einschlagkratern errechneten die Wissenschaftler ein Alter von nur etwa fünf Millionen Jahren für das Flut-Ereignis.
Bild: ESA / DLR / FU Bild 1
Die Eisebene
Das Bild zeigt, in welcher Region sich die Packeis-Ebene befindet.
Die Wissenschaftler vermuten, dass das Wasser aus einer geologischen Bruchzone ausgetreten ist, die als Cerberus Fossae bezeichnet wird.
Bild: ESA / DLR / FU Bild 2
Mars-Nordpol
Die Eiskappe am Nordpol des Roten Planeten besteht aus Eis und Staub. Dabei lagern die Schichten wie Decken übereinander.
Zum Teil haben sich mächtige Abbruchkanten entwickelt, dazwischen liegen Ebenen mit Dünen.
Bild: ESA / DLR / FU Bild 3
Gewaltige Klippen
Eine Geländekante in der Nordpolregion des Mars. Die Klippe ist rund zwei Kilometer hoch. Es könnte sich eventuell um eine sogenannte Caldera handeln, einen Einsturzkrater eines großen Vulkans.
Die Ebene im Bildvordergrund ist von einem Dünenfeld bedeckt. Dessen dunkle Farbe deutet darauf hin, dass der Sand und Staub möglicherweise aus vulkanischem Material besteht.
Bild: ESA / DLR / FU Bild 4
Dünen, Eis und Vulkane
Dieses Bild von der Nordpol-Region brachte die Überraschung: Gleich vier kleinere Vulkane sind auf diesem Bild zu erkennen.
Ihre Kegel erreichen bis zu 600 Meter Höhe. Aschefahnen an den Hängen geben einen Hinweis darauf, dass die letzten Ausbrüche nicht lange zurückliegen.
Bild: ESA / DLR / FU Bild 1
Vulkankrater
Einer der jungen Vulkane von oben: Deutlich sichtbar sind der Krater, eine größere Caldera und die dunkle Auswurffläche.
Scharf begrenzte Ränder und keinerlei Anzeichen von Windverwehungen oder Einschlagkratern sind Indizien dafür, dass der letzte Ausbruch erst vor sehr kurzer Zeit erfolgt sein muss.
Bild: ESA / DLR / FU Bild 2
Aschefläche
Mitten in einem dunklen Dünenfeld befindet sich der Kegel dieses Vulkans. Auch bei diesem Vulkankegel fällt auf, dass das Aschefeld keinerlei Anzeichen von Windverwehungen zeigt.
Je länger der letzte Ausbruch zurückliegt, desto mehr dunkles Material müsste sich auf der hellen Fläche befinden. Der unablässig blasende Wind auf dem Mars würde schnell dafür sorgen, dass dunkler Staub auf die helleren Flächen transportiert wird. Das ist offensichtlich nicht der Fall. Daraus leiten die Forscher ab, dass der letzte Ausbruch dieses jungen Vulkans nicht sehr lange zurückliegt.
Bild: ESA / DLR / FU Bild 3
Gletscher am Olympus?
Auch an anderen Stellen des Mars gibt es Anzeichen für Wasser und Eis. So auch am riesigen Vulkan Olympus Mons. An dessen Ostseite hat ein Lava-Ausbruch vor etwa vier Millionen Jahren Schnee und Eis im Untergrund aufgeschmolzen.
Daraus hat sich ein Gletscher gebildet, der durch Staub geschützt an der Flanke des Vulkans zu erkennen ist.
Bild: ESA / DLR / FU Bild 4
Blaubeeren" auf dem Mars
Auch die beiden amerikanischen Roboter-Fahrzeuge Spirit und Opportunity haben auf der Marsoberfläche deutliche Hinweise auf Wasser gefunden.
Dazu gehören unzählige Kügelchen, die an einigen Stellen auf dem Boden des roten Planeten liegen. Sie bestehen aus dem Eisenmineral Hämatit. In Wirklichkeit haben die Kugeln eine graue Farbe, erscheinen aber in dieser Falschfarben-Aufnahme blau. Daher bekamen sie den Namen "Blueberries", Blaubeeren.
Noch ist ihre genaue Entstehung ungeklärt. Aber in einem Punkt stimmen die Forscher überein: Es muss flüssiges Wasser über einen sehr langen Zeitraum eingewirkt haben, damit sich die Hämatit-Kugeln bilden konnten.
Bild: NASA Bild 5
flowers1982
08.03.2005, 15:13
Zum ersten Mal in seiner 26-jährigen Amtszeit muss Johannes Paul II. auf die Osterfeierlichkeiten weitgehend verzichten.
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Allerdings soll der 84-Jährige trotz seiner jüngsten Luftröhrenoperation am Ostersonntag den traditionellen Segen Urbi et Orbi (Der Stadt und dem Erdkreis) erteilen. Die Ostermesse auf dem Petersplatz in Rom sowie die anderen Zeremonien werden dagegen von hohen Kurienkardinälen geleitet, sieht der am Dienstag veröffentlichte offizielle Vatikan-Kalender vor.
Bereits zuvor hatte der Vatikan angedeutet, dass der Kirchenführer noch in der Osterwoche (20.-28. März) aus dem Krankenhaus in den Vatikan zurückkehren könnte. Allerdings werde der Papst vor den einzelnen Zeremonien wie dem Kreuzweg am Karfreitag oder der Osterwache selbst entscheiden, ob und in welcher Weise er daran teilnehmen könnte, berichtete das italienische Fernsehen.
Nur Urbi et Orbi
Beim Segen Urbi et Orbi, den Millionen Gläubige in der Welt jedes Jahr im Fernsehen verfolgen, handelt es sich um eine vergleichsweise kurze lateinische Segensformel. Allerdings hatte der Papst wegen Krankheit und Altersschwäche bereits in den Vorjahren immer mehr Abstriche bei den Osterfeiern gemacht.
Die Ostermesse am Sonntag leitet Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano, die Osterwache in der Nacht zuvor Kurienkardinal Joseph Ratzinger, heißt es in den Vatikanplanungen. Johannes Paul hatte am 24. Februar einen Luftröhrenschnitt bekommen, bei dem die Ärzte zum leichteren Atmen eine Kanüle in den Hals gelegt hatten. Dies behindert das Sprechen.
Nach offiziellen Angaben des Vatikans verläuft die allgemeine Genesung gut. Dank der Stimm- und Atemübungen gebe es auch beim Sprechen Fortschritte, heißt es. Allerdings rieten die Ärzte zur Schonung. Wie gut der Papst künftig wieder sprechen kann, gilt nach wie vor als unklar.
Vatikan ruft zu Boykott von "Sakrileg" auf
Rom - Zwei Jahre nach Erscheinen des Buches hat der Vatikan zum Boykott des Bestsellers "Sakrileg" ("The Da Vinci Code") aufgerufen. "Lesen Sie es nicht, und vor allem kaufen Sie nicht 'Sakrileg'", sagte Kardinal Tarcisio Bertone, der als möglicher Nachfolger von Papst Johannes Paul II. gehandelt wird, am Dienstag im Radio des Vatikan. Der Roman sei "schändlich und unbegründet" und ein reines "Lügengebäude". "Dieses Buch ist überall. Es besteht das echte Risiko, dass viele Leute, die es lesen, die Fabeln für wahr halten, die darin verbreitet werden", begründete der Kardinal in einem Interview der Zeitung "Il Giornale" die Kampagne. Besonders bedauerlich sei, dass auch katholische Buchhandlungen den Roman "aus Profitgründen" ins Programm genommen hätten.
Der Aufruf kommt allerdings etwas spät: Der Thriller des US-Bestsellerautors Dan Brown ging seit seinem Erscheinen im März 2003 weltweit bereits 25 Millionen Mal über den Ladentisch. Das Buch dreht sich um die These, dass Jesus kein Erlöser sei, sondern nur ein sterblicher Prophet, der mit Maria Magdalena einen gemeinsamen Sohn hatte. Rezensenten hatten bereits spekuliert, dass sich Katholiken bei der Lektüre vor den Kopf gestoßen fühlen könnten. Brown selbst betont auf seiner Website, er habe einen Roman geschrieben und damit ein fiktionales Werk. Eine Filmversion von "Sakrileg" soll im kommenden Jahr mit Tom Hanks und Audrey Tatou in die Kinos kommen.
Verlag: "Leser nicht für dumm halten"
Der Verlag des Weltbestsellers hat gelassen auf den Aufruf des Vatikans zum Boykott des Buches reagiert. Die von Kardinal Tarcisio Bertone erhobenen Vorwürfe gegen das Werk seien "hanebüchen", sagte der zuständige Lektor der Verlagsgruppe Lübbe in Bergisch Gladbach, Marco Schneiders. Das Buch sei eindeutig als Roman gekennzeichnet, betonte Schneiders. "Man darf die Leser nicht für dumm halten."
Er glaube nicht, dass der Boykottaufruf der katholischen Kirche den Verkaufserfolg des Thrillers schmälern werde. Vermutlich werde dadurch sogar eher das Gegenteil erreicht: "In den meisten Fällen sorgen Kontroversen für ein erhöhtes Interesse". Verwundert zeigte sich der Lübbe-Lektor auch darüber, dass der Vatikan sich erst fast zwei Jahre nach dem Erscheinen des Buches dazu äußert: "Aber die Mühlen dort mahlen langsam". (sa/AFP)
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Ja , da wird der Autor das Werk aber dadurch noch einige Millionen Mal mehr verkaufen ...
da werden sich doch viele sagen .."Jetzt erst recht ....
da kann man mal wieder sehen für wie dumm uns die katholische Kirche hält! ich könnt echt lachen drüber wenn die nicht son jämmerlichen haufen darstellen würden! :p sollen die doch froh sein wenn leute überhaupt noch lesen #lachen#
Ich kaufe mir das Buch, habe schon von vielen gehört das es gut sein soll :D
Frauenduft --------------------------------------------------------------------------------
An der US-Universität Harvard wurde ein neuer Sexuallockstoff entwickelt. Die Duftnote, die Männer angeblich um den Verstand bringt, wurde im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie aus dem Achselschweiß einer jungen Frau extrahiert.
Als Entdeckerin des Lockstoffes gilt die Biologin Winnifred Cutler, die den verlockenden Duft an 44 Frauen, die ihre Wechseljahre bereits hinter sich haben, testete.
Ergebnis der Versuchsreihe: Knapp die Hälfte jener Frauen, die Cutlers erotische Duftnote aufgetragen hatten, wurden von ihren Männern mit mehr Zärtlichkeit und Zuwendung bedacht. Die chemische Zusammensetzung des Mittels wird bis zu seiner Patentierung streng geheim gehalten...
Quelle:aon
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na prima , dann muss ich ja nicht mehr duschen ... :D :D :D
das ist ja wohl der Hammer ! -
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Die französische Schneiderin Milka Budimir muss ihre Website milka.fr an den US-Lebensmittelgiganten Kraft Foods abtreten, zu dem auch die Schokoladenmarke Milka gehört. Das Gericht der Pariser Vorstadt Nanterre sprach Kraft am Montag das Namensrecht für den Internet-Auftritt zu und verurteilte die 58-jährige Handwerkerin wegen ungerechtfertigter Nutzung des Markennamens Milka zur Zahlung der Prozesskosten.
Wenn sie die Website nicht innerhalb eines Monats frei gibt, muss sie für jeden weiteren Tag der Nutzung 150 Euro Strafe zahlen. Budimirs Anwalt Gerard Haas sagte, das Markenrecht habe über das Persönlichkeitsrecht gesiegt. Seine Mandantin werde wohl in Berufung gehen, sagte der sichtlich enttäuschte Jurist.
Quelle:Aol
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Was bitte soll denn sowas, dass heißt ich darf mit meinem Namen keine Homepage eröffnen, wenn mein Name wie ein Markenprodukt klingt oder sich anhört. #devil2# #devil2# #devil2#
flowers1982
20.05.2005, 08:00
Kylie: Op noch in dieser Woche
Die Popsängerin Kylie Minogue (36) lässt sich auch unmittelbar vor ihrer Burstkrebs-Operation nicht unterkriegen. Nach Angaben von ihren Manager soll die Sängerin noch im Laufe dieser Woche operiert werden.Weitere Tests haben ergeben, dass der Krebs keine weiteren Organe angegriffen hatte.
Quelle: OVB
flowers1982
23.05.2005, 15:18
Hartz IV belastet Bundeshaushalt immer mehr
Berlin (dpa) - Die Arbeitsmarktreform Hartz IV wird zu einer immer größeren Kostenlawine für den Bund.
Das neue Arbeitslosengeld II verschlang bis Ende April 8,04 Milliarden Euro und damit bereits mehr als die Hälfte der für das Gesamtjahr veranschlagten 14,6 Milliarden Euro.
Das geht aus dem am Montag vorgelegten aktuellen Monatsbericht des Finanzministeriums hervor. Rechnet man den Viermonatswert auf das Jahr hoch, ergeben sich Mehrausgaben von rund zehn Milliarden Euro.
Zuletzt war Finanzminister Hans Eichel (SPD) von Mehrkosten für Hartz IV im «mittleren einstelligen Milliardenbereich» ausgegangen. Berichte über ein Ausgabenplus von 10 Milliarden für die Arbeitsmarktreform und ein drohendes Haushaltsloch von 15 Milliarden wies das Finanzministerim als Spekulation zurück. Es gebe zwar Risiken, sagte ein Sprecher. Diese könnten aber auch im Sommer noch nicht beziffert werden. Die Arbeitsmarktreform werde auch positive Effekte haben. Zudem gebe es im Herbst Revisionsgespräche über die Kostenverteilung. Erst dann sei eine klare Bestandsaufnahme möglich.
Weitere Änderungen am Hartz-IV-Gesetz sind nach Darstellung des Wirtschaftsministeriums indes nicht geplant. «Reibungsverluste» bei der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit (BA) in den Arbeitsgemeinschaften sollen geklärt werden, sagte eine Ministeriumssprecherin. Bei Empfehlungen des Ombudsrates, der an diesem Dienstag tagt und Hartz-IV-Mängel aufzeigen soll, würden mögliche Änderungen innerhalb des gesetzlichen Rahmens geprüft.
Die hessische Arbeitsministerin Silke Lautenschläger (CDU) führte die Kostenexplosion auf «Fehlkalkulationen» von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) zurück. Die Zahl der Bedürftigen liege um bis zu 15 Prozent über den Planzahlen. Unions- Fraktionsvize Ronald Pofalla (CDU) warf der SPD vor, von den «erschreckenden Problemen der Bundesagentur für Arbeit abzulenken». Noch immer gebe es keine belastbaren Zahlen über die Kosten.
Durch Hartz IV verzeichnete der Bund bis Ende April mit einem Plus von 3,3 Prozent ein stärkeres Ausgabenwachstum als für das Gesamtjahr geplant (plus 1,1 Prozent). Zugleich blieb der Anstieg der Einnahmen mit 2,9 Prozent deutlich unter dem geplanten Plus von 9,5 Prozent. Unterm Strich betrug die Finanzierungslücke Ende April 36,6 Milliarden Euro. Das liegt weit über dem für 2005 geplanten Minus von 22,3 Milliarden und der Nettokreditaufnahme von 22 Milliarden Euro.
Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind nach einem positiven 1. Quartal im April wieder deutlich zurückgegangen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ergab sich ein Minus von 7,0 Prozent. Die Bundessteuern gingen um 1,7 Prozent zurück. Dabei sank das Aufkommen aus der Mineralölsteuer um 4,9 Prozent und der Tabaksteuer um 6,0 Prozent. Die reinen Ländersteuern stiegen dagegen um 2,6 Prozent.
Anders als in den Vormonaten dämpften auch geringere Unternehmenserträge und die schwache Binnenkonjunktur die Steuereinnahmen. Das Aufkommen aus der Körperschaftsteuer verschlechterte sich um 1,3 Milliarden Euro drastisch. Das April- Ergebnis sei enttäuschend, hieß es. Dies betreffe auch Einnahmen aus der Umsatzsteuer, die ein Indikator für die Inlandsnachfrage ist. Sie sei um zwei Prozent gesunken.
Die Ende März ausgelaufene Steueramnestie brachte im April nochmals Einnahmen von 146,8 Millionen Euro. Insgesamt habe die Steueramnestie damit zu Einnahmen von 1,39 Milliarden Euro geführt. Das sind deutlich weniger als die anfangs erhofften 5 Milliarden.
Bundestagswahl wohl im September
Berlin (dpa) - Die Deutschen sollen nach dem Willen der Parteien bereits Mitte September einen neuen Bundestag wählen. Kanzler Gerhard Schröder (SPD) werde bis zum 1.
Juli im Parlament die Vertrauensfrage stellen, um vorzeitige Wahlen im Herbst zu ermöglichen, teilte SPD-Chef Franz Müntefering in Berlin mit.
Die SPD zog damit die Konsequenzen aus dem Machtverlust der letzten rot-grünen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen. Im Wahlkampf wird es aller Voraussicht nach das Duell Schröder gegen CDU-Chefin Angela Merkel geben. Die CDU legte sich inoffiziell auf Merkel fest. Rot-Grün droht nach der NRW-Schlappe ein Richtungsstreit um die Reformpolitik.
Den Termin für die Vertrauensfrage auf dem Weg zur Neuwahl kündigte Müntefering nach einer Präsidiumssitzung in Berlin an. Der SPD-Chef will die Wahl zu einer «Richtungsentscheidung» über die Sozial- und Friedenspolitik machen. Die SPD werde ihre Reformpolitik «konsequent fortsetzen» und dafür kämpfen, dass Schröder und nicht Merkel Deutschland führt. Zu den Rufen der Parteilinken nach einer gerechteren Politik sagte Müntefering, es sei «keine Schande, wenn eine Partei wie die SPD eine offene Debatte über den richtigen Weg führt». Unter anderem hatten SPD-Fraktionsvize Michael Müller und die Parteilinke Andrea Nahles Kurskorrekturen verlangt.
Die vorgezogene Bundestagswahl könnte Mitte September sein. Das ergibt sich aus den verfassungsrechtlichen Fristen. Im SPD-Präsidium, aber auch bei der CDU wurden nach dpa-Informationen der 11. oder 18. September für realistisch gehalten. Der Vorstoß der SPD-Spitze vom Sonntagabend für eine Neuwahl wurde parteiübergreifend begrüßt. Ob es dazu kommt, hängt noch von Bundespräsident Horst Köhler ab. Schröder wollte am Montag mit Köhler über die Möglichkeiten sprechen.
Die CDU will mit Merkel als Kanzlerkandidatin Rot-Grün vorzeitig ablösen. Die offizielle Kandidatenkür von CDU und CSU ist erst am kommenden Montag auf einer gemeinsamen Präsidiumssitzung geplant. Die CDU-Spitze stellte sich jedoch bereits geschlossen hinter ihre Parteichefin. Von der CSU kam am Montag kein Widerspruch. Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sprach sich klar für Merkel aus. «Von keinem in der Union werden Sie etwas anderes hören, als dass Angela Merkel unsere Kandidatin ist.»
Die CDU-Chefin selbst hielt sich bedeckt und erklärte lediglich, inhaltliche und personelle Fragen würden am kommenden Montag geklärt. Dann werde auch das Wahlprogramm «sehr eng» mit der CSU formuliert und der Fahrplan «sehr deutlich» abgesteckt. «Es geht nur um eine einzige Frage: Wem trauen die Menschen zu, Deutschlands Geschick zum Besseren zu wenden?», sagte Merkel. «Und da sind wir doch recht selbstbewusst.» Zentrales Wahlkampfthema der Union wird Merkel zufolge die hohe Arbeitslosigkeit sein.
Die FDP beschloss am Montag eine Koalitionsaussage zugunsten der Unionsparteien. Zudem soll Parteichef Guido Westerwelle die Liberalen als Spitzenkandidat in die vorgezogene Bundestagswahl führen. Die Grünen setzen im Wahlkampf auf Außenminister Joschka Fischer als Zugpferd. «Ich werde diese Aufgabe mit Begeisterung und Kraft angehen», sagte der Vize-Kanzler nach der Entscheidung im Parteirat. Es gehe um eine Richtungswahl. «Die Zeit des Versteckspielens der Blockadepolitik über den Bundesrat ist vorbei.»
Nach dem Grundgesetz gibt es für eine Auflösung des Bundestags zwei Möglichkeiten: Der Kanzler tritt zurück, und es gibt keine Mehrheit für einen Nachfolger; der Kanzler verliert eine Vertrauensabstimmung und bittet den Bundespräsidenten um Auflösung des Bundestages. Dafür hatte das Bundesverfassungsgericht 1983 allerdings enge Grenzen gezogen, um einen politisch-taktischen Umgang mit der Vertrauensfrage zu verhindern.
Die CDU hatte am Sonntag nach 39 Jahren SPD-Vorherrschaft die Macht im größten Bundesland NRW und damit die letzte rot-grüne Bastion erobert. CDU-Spitzenkandidat Jürgen Rüttgers kann in einer Koalition mit der FDP mit klarer Mehrheit an Rhein und Ruhr regieren. Unter dem Eindruck des CDU-Triumphs trat Schröder schon zwei Stunden nach Schließung der Wahllokale die Flucht nach vorn an und kündigte an, er wolle noch im Herbst bei einer vorgezogenen Wahl über die Bundesregierung entscheiden lassen.
Die Wirtschaft begrüßte die Entscheidung. «Wir benötigen Klarheit über den zukünftigen Reformkurs in Deutschland», sagte Arbeitgeber- Präsident Dieter Hundt. DGB-Chef Michael Sommer sagte, der Deutsche Gewerkschaftsbund sei «parteipolitisch neutral» und werde deshalb «alle Parteien mit seinen Anforderungen an eine sozial gerechte Reformpolitik konfrontieren». Die IG Metall forderte die SPD zu einem klaren Politikwechsel auf.
Hoffmann soll Mithäftling weiteren Mord gestanden haben
Stade (dpa) - Der mutmaßliche Mörder der achtjährigen Kinder Levke und Felix soll seinem früheren Mithäftling auch die Tötung der kleinen Adelina gestanden haben.
Das hat am Montag im Prozess vor dem Landgericht Stade ein Polizist ausgesagt, der den einstigen Zellengenossen vernommen hatte.
Diesem gegenüber habe der 31 Jahre alte Marc Hoffmann die Tat mit den Worten «Da bin ich noch mal schwach geworden» zugegeben. Die zehnjährige Adelina aus Bremen war im Juni 2001 verschwunden. Ihre Leiche wurde im Oktober 2001 gefunden.
Hoffmann hat gestanden, die Kinder Levke und Felix im vergangenen Jahr verschleppt, sexuell missbraucht und dann getötet zu haben. Gegenüber der Polizei hat er nach Aussagen eines zweiten Beamten bei fünf Vernehmungen weitere Verbrechen aber bestritten und erklärt, er habe bereits «reinen Tisch gemacht». Es gebe «nichts mehr zu gestehen». Hoffmann habe auch gesagt, er habe mit Adelina «nichts zu tun», berichtete der Ermittler. Als das Gespräch auf diesen Fall gekommen sei, habe Hoffmann «emotional sehr stark reagiert» und die Vernehmung abgebrochen.
Erstmals erzählten die Beamten am Montag im Detail, welche angeblichen weiteren Verbrechen Hoffmann dem Mithäftling nach dessen Aussagen gestanden hat. Danach soll der Angeklagte auch Morde an einem Mädchen und einem Jungen in Ostdeutschland zugegeben haben. Den Jungen hat er angeblich an einer Autobahnraststätte vergraben. Auch von Morden an zwei Anhalterinnen habe er gesprochen. Eine will er in Bremerhaven erschossen, die andere bei Schwerte in bewusstlosem Zustand vergraben haben. Zusammen mit einem Freund habe er zudem eine junge, betrunkene Frau in Bremerhaven vergewaltigt, durch einen Kopfschuss getötet und die Leiche dann mit einer Handgranate verstümmelt.
Die Angaben des Mithäftlings seien aber örtlich und zeitlich sehr unkonkret gewesen, berichtete der Polizist. Dieser habe sich durch die Aussage offenbar Vorteile für seinen eigenen Prozess erhofft. Hoffmanns Anwälte beantragten, weitere Zeugen aus seiner Heimat im Sauerland zu laden, unter anderem den wichtigsten Spielkameraden aus seiner Kinder- und Jugendzeit. Die Zeugen würden aussagen, dass Hoffmann schon damals «massive Verhaltensauffälligkeiten hinsichtlich seiner sexuellen Entwicklung» gezeigt habe. Der frühere Spielkamerad werde auch von «pädophilen Übergriffen» von Hoffmanns Vater berichten, sagte der Verteidiger Jost Ferlings.
Aus den Vernehmungen berichteten die Ermittler, dass Hoffmann regelmäßig zu Prostituierten auf dem Straßenstrich von Bremerhaven gegangen sei. Seinen Angaben zufolge hat er dort «viel Geld gelassen» und «versucht, Stress abzubauen». Das Gericht will auch eine Prostituierte aus Hamburg als Zeugin laden, die als Domina gearbeitet hat. Sie hatte sich an das Gericht gewandt und erklärt, Hoffmann sei 2003 sechs bis sieben Mal bei ihr gewesen und habe beim ersten Besuch Fotos mit Kinderpornografie dabei gehabt.
flowers1982
23.05.2005, 15:21
Zwei Autobomben im Irak explodiert
Bagdad (dpa) - Bei der Explosion einer Autobombe vor einem Bagdader Restaurant sind am Montag mindestens mindestens vier Menschen getötet worden. Das berichteten Augenzeugen in der irakischen Hauptstadt.
Die Zahl der Opfer könne sehr viel höher sein, weil das Lokal zur Mittagszeit sehr gut besucht gewesen sei.
Der Sprecher des Innenministeriums, Adnan Abdel-Rahman, sagte, nach ersten Berichten seien «viele» Menschen getötet und verletzt worden seien. Mindestens 14 weitere Autos seien zerstört worden. Die Explosion ereignete sich im Stadtteil Talibija im Osten der irakischen Hauptstadt. Dieser ist nach Angaben des US-Senders CNN überwiegend von Schiiten bewohnt.
Zuvor waren bei einer anderen Autobombenexplosion in der nordirakischen Stadt Tus Churmatu sechs Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, brachte ein Selbstmordattentäter den Sprengsatz in seinem Fahrzeug vor dem Gemeindehaus zur Detonation, das von kurdischen Kämpfern bewacht wurde. Er riss vier Peschmerga- Milizionäre der Patriotischen Union Kurdistans (PUK) und einen Zivilisten mit in den Tod. 18 weitere Iraker wurden verletzt.
In Bagdad erschossen Aufständische am Morgen einen Sicherheitsberater der Regierung auf seinem Weg zur Arbeit. Das teilte die Übergangsregierung mit.
Bei einer am Sonntagabend begonnenen Großoffensive gegen Aufständische im Westen Bagdads nahmen irakische und amerikanische Truppen nach CNN-Angaben eine «erhebliche Anzahl von Terrorverdächtigen» fest.
EU-Außenminister beraten über Sicherheitspolitik
Brüssel (dpa) - Die Außenminister der 25 EU-Staaten beraten heute in Brüssel vor allem über sicherheitspolitische Fragen.
Dabei geht es nach Angaben von Diplomaten unter anderem um eine Zwischenbilanz der Bemühungen um eine EU-Verteidigungspolitik, an der auch Vertreter der Verteidigungsministerien teilnehmen.
Die Minister wollen sich mit der Lage in Usbekistan befassen und die Forderung nach einer unabhängigen internationalen Untersuchung der Unruhen bekräftigen. Sie wollen auch über die Möglichkeiten zu einer Unterstützung der afrikanischen Friedensbemühungen in der westsudanesischen Krisenregion Darfur reden.
Am Sonntagabend konnten sich die EU-Außenminister erwartungsgemäß noch nicht über die Ausgaben der EU in den Jahren 2007 bis 2013 einigen. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn, der derzeitige Vorsitzende des Außenministerrates, zeigte sich trotz starker Meinungsunterschiede und einer britischen Vetodrohung zuversichtlich, doch noch beim EU-Gipfel am 16. und 17. Juni in Brüssel eine Einigung zu erzielen. «Es gibt eine Menge Unzufriedenheit, aber alle Regierungen wollen die Sache im Juni entscheiden», sagte er vor Journalisten.
Die sechs «Nettozahler» Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien und Schweden wollen die EU-Ausgaben auf ein Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) begrenzen. Das wären 815 Milliarden Euro. «Nettozahler» sind jene Länder, die mehr in die EU- Kasse einbezahlen als sie beispielsweise durch Agrar- oder Strukturhilfen wieder herausbekommen. Die EU-Kommission fordert ebenso wie die Empfängerstaaten 1,24 Prozent, also rund 1,025 Billionen Euro. Die luxemburgische Ratspräsidentschaft hat einen Kompromissvorschlag von 1,05 bis 1,1 Prozent der Wirtschaftsleistung gemacht, der rund 900 Millionen entspricht.
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte vor Journalisten, selbst eine Einigung auf den luxemburgischen Kompromissvorschlag bedeute, dass die EU zahlreiche bereits von den Regierungen beschlossene Politikziele nicht erreichen werde. Dies gelte für die Anhebung der Entwicklungshilfe ebenso wie für die Anstrengungen im Rahmen des so genannten Barcelona-Plans, die EU zum dynamischsten Markt der Welt zu machen. Hoffnungen der neuen Mitgliedsländer müssten enttäuscht, bereits beschlossene große Verkehrsprojekte könnten nicht verwirklicht werden. Er glaube auch nicht, dass die erforderliche Zustimmung des Europaparlaments gesichert sei, wenn man sich «auf ein Billigeuropa» einige.
Der britische Außenminister Jack Straw hatte zu Beginn des Treffens gesagt, London werde sich allen Versuchen widersetzen, den 1984 vereinbarten britischen Beitragsrabatt zu beschneiden oder zu kürzen. «Der Rabatt war gerechtfertigt, als er beschlossen wurde. Er ist auch heute voll gerechtfertigt und wir werden nicht zögern, unser Veto zu gebrauchen, falls das nötig ist.»
Deutschland und die anderen Nettozahler haben hingegen erklärt, falls sie Ausgaben in Höhe von 815 Milliarden Euro zustimmten, so sei das bereits ein großes Entgegenkommen. Sollte es beim EU-Gipfel im Juni nicht zu einer Einigung kommen, so gelten die Aussichten auf einen Kompromiss noch in diesem Jahr als gering, weil Großbritannien im zweiten Halbjahr 2005 die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt.
Kolumbien: Entführtem EU-Entwicklungshelfer gelingt Flucht
Bogotá (dpa) - Der vor mehr als sieben Wochen in Kolumbien verschleppte spanische EU-Entwicklungshelfer Carlos Ayala Saavedra ist seinen Entführern entkommen.
Der EU-Mitarbeiter mit Diplomatenstatus sei von seinen Entführern in das Nachbarland Venezuela gebracht worden, wo ihm die Flucht gelungen sei.
Das sagte ein EU-Sprecher in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. «Der Diplomat hat sich bei den Behörden Venezuelas gemeldet, die ihn seither schützen», sagte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur (dpa) weiter. Die Identität der Entführer sei noch unbekannt.
Der kolumbianische Radiosender RCN hatte zuvor berichtet, der aus Bolivien stammende Ayala Saavedra halte sich in Venezuela in der Gemeinde Guasdualito im Bundesstaat Apure auf. Von dort aus werde er in Kürze nach Spanien zu seiner Familie fliegen.
Saavedra war am 15. April zusammen mit seiner kolumbianischen Mitarbeiterin Sonia Vergara in der Stadt Cúcuta im Nordosten Kolumbiens in der Nähe zur Grenze mit Venezuela verschwunden. Vergara war nach zwei Wochen freigelassen worden.
Ayala Saavedra arbeitete für die Abteilung für Humanitäre Hilfe (Echo), die der EU-Kommission zugeordnet ist. Kolumbien ist eines der Länder mit den meisten Entführungen weltweit. Pro Jahr werden schätzungsweise 3000 Menschen von linken Rebellen und kriminellen Banden verschleppt.
Weitere erfrorene Soldaten in Chile gefunden
Santiago de Chile (dpa) - Chilenische Suchmannschaften haben fünf weitere der seit vergangenem Mittwoch in einem Schneesturm in den Anden verschollenen Soldaten erfroren gefunden. Das teilte Heereschef General Juan Emilio Cheyre am Sonntag (Ortszeit) mit.
Damit stieg die Zahl der Todesopfer bei der schlimmsten Tragödie zu Friedenszeiten in der Geschichte der Streitkräfte des südamerikanischen Landes auf 26. Für die übrigen noch vermissten 19 jungen Rekruten gab es angesichts starker Schneefälle bei Temperaturen von minus 20 Grad keine Hoffnung auf Rettung mehr.
Insgesamt 433 Rekruten waren am vergangenen Mittwoch von ihren Vorgesetzten auf einen 25 Kilometer langen Übungsmarsch in den Hochanden etwa 500 Kilometer südlich von der Hauptstadt Santiago geschickt worden. Sie verirrten sich in einem Schneesturm, vor dem der Wetterbericht schon am Vortag gewarnt hatte.
Da die meist erst seit wenigen Wochen in der Ausbildung stehenden jungen Männer keine ausreichend warme Ausrüstung hatten, erfroren sie in ihren Schlafsäcken und in den Zelten. Cheyre enthob drei Kommandeure ihrer Posten und ordnete eine Untersuchung durch die Militärstaatsanwaltschaft an.
flowers1982
23.05.2005, 15:22
China brüskiert Japan
Tokio/Peking (dpa) - China hat Japan mit der überraschenden Absage eines Treffens von Vizeministerpräsidentin Wu Yi mit Regierungschef Junichiro Koizumi in Tokio am Montag brüskiert.
Vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen beiden Ländern wurde ihre vorzeitige Abreise aus Japan von Politikern als «unhöflich» beschrieben.
Die erfahrene Krisenmanagerin sollte bei ihrem Besuch eigentlich die angeschlagenen Beziehungen wieder kitten. Ein hoher Beamter des Außenministeriums äußerte seinen Unmut. China solle sich «etwas mehr an diplomatische Umgangsformen halten», zitierte die Nachrichtenagentur Kyodo.
Kabinettschef Hiroyuki Hosoda wusste nur von «plötzlichen Pflichten in China». Von japanischer Seite wurde bestritten, dass die Absage mit den umstrittenen Besuchen von Koizumi im Yasukuni-Schrein zusammenhängt. Auf Fragen, ob dies der Grund sein könnte, sagte Koizumi selbst: «Ich habe keine Ahnung.» Im Vorfeld des Treffens hatte der Regierungschef noch am Freitag seine Pilgergänge zu dem Shinto-Heiligtum in Tokio verteidigt, wo auch verurteilte Kriegsverbrecher geehrt werden. Vor der Abreise sagte Wu Yi in einer Rede, die Beziehungen seien auf dem niedrigsten Stand seit 30 Jahren.
Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao hatte am Sonntag in Peking im Gespräch mit Parteiführern der beiden Regierungsparteien Japans die Schrein-Besuche scharf kritisiert und gewarnt, die Beziehungen könnten «in einem Augenblick zerstört» werden. Wie japanische Zeitungen berichteten, kritisierte der Präsident auch Schulbücher, die Japans Kriegsvergangenheit beschönigten, sowie die Sicherheitskooperation Japans mit den USA in der Taiwanfrage.
Auf mehrmalige Nachfrage schwieg das Außenministerium in Peking beharrlich zu den Gründen für die Abreise. Die amtlichen chinesischen Medien stellten ihre Reise in Japan vielmehr als Erfolg dar. Auch wurde die Kritik von Präsident Hu Jintao nicht verbreitet. Nach Einschätzung chinesischer Beobachter würde die Regierung die Gründe für die Abreise auch nicht öffentlich machen, um die Stimmung gegen Japan nicht anzuheizen. Mit Mühe hatte Chinas Regierung im April teils gewalttätige antijapanische Proteste schließlich unterbunden.
US-Militäroption gegen Nordkorea nicht ausgeschlossen
Washington (dpa) - Im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm schließen führende US-Militärexperten einen Militärschlag gegen das kommunistische Land nach wie vor nicht aus. «Es gibt eine militärische Option, und sie ist nicht vom Tisch.
Das sagte der ehemalige NATO-Oberbefehlshaber General Wesley Clark am Sonntag in einem Interview des Senders CNN. Allerdings könnte ein Militärschlag «mit einem hohen Preis bezahlt werden», da Nordkorea vermutlich über biologische und chemische Waffen verfüge. Zudem könne es mit seinen Mittelstreckenraketen Südkorea und Japan erreichen.
Ein Militärschlag gegen Nordkora könnte nur begrenzte Angriffsziele haben, meinte der frühere Berater der US-Präsidenten Ronald Reagan und George W. Bush, Richard Perle, in der selben Sendung. Nordkoreas rund eine Millionen Soldaten seien «völlig mangelhaft ausgerüstet» und dürften nicht überschätzt werden.
Clark erwiderte, auch im Irak seien die USA mit einem Gegner konfrontiert, der militärisch weit unterlegen sei und dennoch erhebliche Schwierigkeiten bereite. Angesichts der nuklearen Ambitionen Nordkoreas hätten die USA aber von vornherein Nordkorea erste Priorität in ihrer Außenpolitik - noch vor dem Irak und Iran - einräumen müssen, sagte Clark, der sich im letzten Präsidentschaftswahlkampf als Kandidat der Demokraten beworben hatte.
Quelle: OVB
flowers1982
27.05.2005, 08:36
US-Hubschrauber im Irak abgeschossen
Bagdad (dpa) - Aufständische haben in der Nacht zum Freitag in der irakischen Stadt Bakuba einen US-Militärhubschrauber abgeschossen. Die beiden Soldaten an Bord kamen ums Leben.
Wie das US-Militär mitteilte, wurde bei dem gleichen Angriff noch ein zweiter Helikopter beschädigt.
Dem Piloten gelang jedoch eine Notlandung auf einem Militärstützpunkt. Die US-Armee berichtete außerdem, am Mittwoch sei bei der Operation «Neuer Markt» im westirakischen Haditha ein amerikanischer Marineinfanterist getötet worden. Die Offensive dauere noch an.
Sie sei «erfolgreich» und diene dazu, den durch die vorherige Operation «Matador» in Al-Kaim erzeugten Druck auf die Aufständischen aufrecht zu erhalten, hieß es in einer Erklärung des US-Militärs. Die irakische Übergangsregierung hat für die kommende Woche eine Offensive gegen Rebellen in Bagdad angekündigt, bei der 40 000 Soldaten zum Einsatz kommen sollen.
Grüne: Es gibt keine Nibelungentreue zur SPD
Berlin (dpa) - Die Grünen sehen in der wachsenden Distanz zur SPD auch eine Chance für die geplante Bundestagswahl. Ihre Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Krista Sager, meinte in der «Berliner Zeitung»: «Es gibt keine Nibelungentreue zur SPD.
Schon gar nicht im Wahlkampf.»
Klar sei aber auch, dass die Grünen ihre Ideen noch immer am besten mit der SPD verwirklichen könnten. In der SPD wächst nach einem Bericht der Zeitung «Die Welt» (Freitag) der Widerstand gegen eine vorgezogene Bundestagswahl.
Vor allem die 60 Abgeordneten in der nordrhein-westfälischen Landesgruppe sähen nicht ein, warum sie Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) das Vertrauen entziehen und so den Weg für eine Neuwahl ebnen sollten, berichtet das Blatt. Der Vorsitzende Hans-Peter Kemper sowie die Abgeordneten Ulla Burchardt, Hans-Ulrich Krüger und Axel Schäfer hätten auf der Landesgruppensitzung am Mittwoch das Vorgehen des Kanzlers kritisiert. Kemper sagte Teilnehmern zufolge: «Gerhard Schröder ist ein guter Kanzler. Es gibt keinen Grund, ihm das Vertrauen zu entziehen.»
Sager kritisierte Gedankenspiele in der SPD, nach der Wahl eine große Koalition zu bilden. «Auch die SPD weiß, ohne die Grünen gibt es keine Mehrheit gegen Schwarz-Gelb und auch keinen Kanzler Gerhard Schröder.» Schröder habe der Union einen großen Gefallen getan, indem er die CDU-Vorsitzende Angela Merkel quasi als Kanzlerkandidatin durchgesetzt habe.
Das Grünen-Gründungsmitlied Marieluise Beck verlangte eine stärkere Konzentration ihrer Partei auf die traditionellen Kernthemen. Ein eigenständiger Wahlkampf sei «eine Chance für die Grünen, wieder stärker zu konturieren, wofür sie gebraucht werden», sagte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung in einem dpa- Gespräch.
Der rechtspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Jerzy Montag, hat Bedenken, ob eine per Vertrauensfrage des Bundeskanzlers erzwungene Neuwahl verfassungsgemäß ist. Nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts dürfe sich der Kanzler vor der Vertrauensfrage «der stetigen parlamentarischen Unterstützung durch die Mehrheit des Bundestages» nicht mehr sicher sein. «Eine solche Situation ist zurzeit im Bundestag noch nicht gegeben», stellt Montag laut «Süddeutscher Zeitung» (Freitag) in einem Gutachten für seine Fraktion fest.
Die Grünen-Fraktion sei geschlossen und trage die Reformpolitik der Regierung. Dem ARD-Hauptstadtstudio sagte der Grünen-Politiker: «Wenn der Kanzler erklären will, dass er sich seiner Mehrheit nicht mehr sicher ist, dann muss er sich dies in der SPD-Fraktion suchen.»
Pentagon gibt falsche Behandlung von Koran zu
Washington (dpa) - Im US-Militärlager von Guantánamo Bay auf Kuba hat es nach Angaben des Pentagons insgesamt 13 Fälle von mutmaßlich unsachgemäßer Behandlung des Korans gegeben.
Es gebe aber keinerlei glaubwürdige Beweise, dass ein Koran die Toilette heruntergespült worden sei, sagte der Leiter der Untersuchungskommission, General Jay Hood, am Donnerstag in Washington. Der Häftling, der diesen Vorwurf erhoben hatte, habe bei einer erneuten Befragung ausgesagt, dass er nie Augenzeuge einer Koranschändung gewesen sei.
In 5 Fällen der 13 Fälle könnte nach den Worten von Hood eine falsche Behandlung des Korans durch Soldaten oder Ermittler vorliegen. Der General wollte sich unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht dazu äußern, was unter unsachgemäßer Behandlung zu verstehen ist. In weiteren 6 Fällen sei der Koran in Ausübung der Pflichten oder versehentlich berührt worden.
Nach Angaben des Generals sollen in 15 Fällen auch muslimische Gefangene den Koran misshandelt haben. Ein Häftling habe beispielsweise Seiten herausgerissen.
Nach den Worten von Hood respektieren die Vereinigten Staaten den Koran und den Glauben der Gefangenen. Der General kündigte außerdem an, dass die Vorschriften zur Behandlung des Korans überprüft würden.
Bundesrat stimmt über EU-Verfassung ab
Berlin (dpa) - Zwei Wochen nach dem Bundestag stimmt an diesem Freitag der Bundesrat über die EU-Verfassung ab. Für die Ratifizierung wird eine fast einhellige Zustimmung erwartet. Nur das Abstimmungsverhalten Mecklenburg-Vorpommerns ist ungewiss.
Der rot- roten Koalition in Schwerin droht eine Kraftprobe, weil die PDS gegen die Verfassung ist und auf eine Enthaltung in der Länderkammer pocht.
Der Verfassungsvertrag tritt erst dann in Kraft, wenn er von allen 25 EU-Länder angenommen wurde. Das soll bis Ende 2006 geschehen. Die Ratifizierung im Bunderat findet in feierlichem Rahmen statt.
Der Präsident des Europäischen Verfassungskonvents, der den Text ausgearbeitet hat, der frühere französische Staatspräsident Valéry Giscard d'Estaing, wird vor der Ländervertretung sprechen. Auch Außenminister Joschka Fischer (Grüne) will noch einmal um Unterstützung für die Verfassung werben. Der Bundestag hatte das Vertragswerk am 12. Mai mit 95 Prozent der Stimmen angenommen.
Mit dem «europäischen Grundgesetz» werden die Beziehungen zwischen den EU-Staaten, der EU-Kommission und dem EU-Parlament neu geordnet. Die Kompetenzaufteilung wird klarer geregelt, das EU-Parlament gestärkt. Es soll einen EU-Außenminister geben, und die Ratspräsidentschaft wird über zweieinhalb Jahre und nicht wie bisher nur sechs Monate amtieren.
Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte über die Differenzen zwischen SPD und PDS in Mecklenburg-Vorpommern gesagt, er wünsche sich zwar eine einstimmige Entscheidung des Bundesrates. Aber: «Ob die herstellbar sein wird, weiß ich nicht.» Zur Abstimmung reist Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) mit seinem Stellvertreter, Umweltminister Wolfgang Methling (PDS), nach Berl
Quelle: OVB 27.05.2005
flowers1982
27.05.2005, 08:39
Chirac plädiert für Ja zur EU-Verfassung
Paris (dpa) - Drei Tage vor der Volksabstimmung über die EU- Verfassung hat der französische Präsident Jacques Chirac seine Mitbürger eindringlich aufgerufen, das europäische Projekt nicht scheitern zu lassen.
Frankreich habe jetzt eine historische Verantwortung, sagte Chirac. «Es geht nicht darum, ja oder nein zur Regierung zu sagen. Es geht um Europa.
Bei einem Nein würde in der EU eine «Zeit der Spaltungen, Zweifel, Unsicherheiten anbrechen», denn «es gibt kein anderes Projekt.» In jüngsten Umfragen liegen die Reformgegner mit 55 zu 45 Prozent vor den Befürwortern der EU- Verfassung.
Chirac versprach, der Politik einen «neuen Impuls» zu geben. Dabei gehe es um er «mehr Solidarität» und «mehr Dynamik». Beobachter deuteten dies als Hinweis auf eine Ablösung des glücklosen Premierministers Jean-Pierre Raffarin nach der Volksabstimmung.
In seiner Rede ging Chirac auf die Furcht vor einer Aushöhlung des Sozialstaats durch die EU ein. Die Verfassung sichere den Öffentlichen Dienst und stelle Vollbeschäftigung und Sozialstaat in den Mittelpunkt. Sie gebe Europa die Möglichkeit, seine Interessen besser zu verteidigen. «Jetzt ist es an der Zeit für große europäische Industriepolitik», sagte Chirac. Der Vertrag stärke Frankreichs Sozialmodell und sei eine Antwort Europas auf «den wirtschaftlichen Wettbewerb mit den USA, Japan, China». Es sei eine Illusion zu glauben, bei einem Nein würde man später eine bessere Verfassung bekommen.
Angesichts des klaren Nein-Trends bei der Linken setzte das Regierungslager große Hoffnung auf Chiracs Rede, um die Tendenz in letzter Minute umzukehren. In jüngsten Umfragen gaben 16 Prozent der Nein-Sager an, das Referendum biete eine Gelegenheit, sich gegen die Regierung zu wenden. 33 Prozent erhofften, dass nach einem Nein eine bessere Verfassung ausgehandelt werde. 26 Prozent bewerteten die Verfassung als zu liberal. Weitere 24 Prozent wollten mit ihrem Nein verhindern, dass die EU auch noch die Türkei aufnimmt.
Der frühere EU-Kommissionspräsident Jacques Delors sagte in Paris, wenn die Sozialistische Partei (PS) sich gegen die EU stellen würde, dann würde er aus ihr austreten. PS-Chef François Hollande versicherte, die Partei werde auch bei einem Sieg des Neins ihre Zustimmung zum Weg der EU-Verfassung nicht aufgeben. An die Adresse seiner linken Kritiker sagte er, das Referendum sei keine Abstimmung über ihn, sondern über die Verfassung. Hollandes Stellvertreter Laurent Fabius, ein Wortführer des Neins, erklärte dagegen: «Entweder man will ein sozialeres Europa und stimmt mit Nein, oder man will ein liberaleres Europa und stimmt mit Ja.»
Vater erstickte seine Kinder
Alsdorf/Jarmen (dpa) - Die Serie der Familientragödien in Deutschland reißt nicht ab: In Alsdorf bei Aachen hat ein 34-jähriger Vater seine beiden Kinder erstickt. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen.
In Dargezin bei Jarmen (Mecklenburg-Vorpommern) soll ein 27 Jahre alter Ehemann seine Frau und die gemeinsame vierjährige Tochter getötet haben. Er wurde festgenommen, bestreitet aber die Tat. Der 34 Jahre alte Kraftfahrer hatte sich am Mittwochabend auf der örtlichen Polizeiwache in Alsdorf gestellt und erklärt: «Ich habe etwas Furchtbares getan: Ich habe meine Kinder umgebracht.»
Die Beamten, die sofort zu der Wohnung des Mannes fuhren, fanden dort den anderthalbjährigen Jungen und dessen fünf Jahre alte Schwester tot vor. Auch Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Die Obduktion habe ergeben, dass beide Kinder erstickt wurden. Vor dem Haftrichter habe der Vater sein Geständnis wiederholt.
Nach bisherigen Ermittlungen hatte sich die 31-jährige Ehefrau vor einiger Zeit wegen dauernder Streitigkeiten von ihrem Mann getrennt und dabei die beiden gemeinsamen Kinder mitgenommen. Wegen des vom Vater beanspruchten Besuchsrechts hatte es nach Polizeiangaben ebenfalls ständige Auseinandersetzungen zwischen den Eheleuten gegeben. Der Besuch des Vaters am Mittwoch endete für die beiden Geschwister schließlich tödlich.
Auch bei dem Drama in Dargezin bei Jarmen ging es nach Vermutungen der Staatsanwaltschaft Stralsund um Ehestreitigkeiten. Wie ein Sprecher am Donnerstag berichtete, wurde der von seiner Frau getrennt lebende Mann in der Nacht in Eutin in Schleswig-Holstein festgenommen. Er bestreite die Tat, sagte der Sprecher. In Eutin sei der Mann bei der Bundeswehr stationiert. Die Obduktion der Frau habe ergeben, dass sie erdrosselt wurde. Das Obduktionsergebnis für die Tochter liege noch nicht vor, hieß es.
Zeugen hatten am Mittwoch den Wagen des Mannes vor dem Elternhaus seiner Frau in Dargezin gesehen. Sie hatte sich vor kurzem von ihrem Ehemann getrennt und war zu ihren Eltern in das Dorf bei Jarmen gezogen. Dort hatte der Vater der Frau die beiden Leichen entdeckt, als er am Nachmittag von der Arbeit gekommen war.
Erst am Pfingstsamstag hatte in Witten an der Ruhr ein 58-jähriger Vater seine fünfjährige Tochter erstochen und deren beide sechs und elf Jahre alten Schwestern mit zahlreichen Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Auch hier hatte der Vater offenbar nicht die Trennung von seiner Frau überwinden können und beschlossen, seine Kinder und sich selber zu töten, wie er in einem Abschiedsbrief erklärt hatte. Seinen Selbstmordversuch hatte der 58-Jährige allerdings schwer verletzt überlebt.
Badegewässer in Deutschland sauberer denn je
Brüssel (dpa) - Die Badegewässer in Deutschland - ob am Meer, in Flüssen oder in Seen - sind sauberer denn je. Dies geht aus der jährlichen Untersuchung der EU-Kommission über den Zustand der Badegewässer in der Europäischen Union im Jahr 2004 hervor.
In der EU waren die Meeresküsten, Flüsse und Badestrände im Binnenland statistisch gesehen etwas weniger sauberer als im Vorjahr - was auch darauf zurückzuführen war, dass die Gewässer in den neuen Mitgliedsländern etwas schmutziger als im bisherigen EU-Durchschnitt sind.
In Deutschland entsprachen an Nord- und Ostsee 98,7 (Vorjahr 97,5) Prozent der Strände den EU-Reinheitsvorschriften, an den Binnengewässern waren es 95,1 (95,4) Prozent. Besonders deutlich war jedoch der Anstieg bei Badegelegenheiten, die den noch strengeren EU-Empfehlungen gerecht wurden: An den Meeresstränden stieg der Anteil von 82,7 auf 91,3 Prozent, im Binnenland von 80,4 auf 83,0 Prozent. Badeverbote gab es am Meer (0,3 nach 0,5 Prozent der Strände) und im Binnenland (1,5 nach 2,4 Prozent der Strände) kaum noch.
In der EU wurden im vergangenen Jahr in 21 Mitgliedstaaten 13 906 Meeresstrände und 6059 Süßwasser-Badestellen untersucht. Dabei sank der Anteil der den EU-Vorschriften entsprechenden Meeresstrände von 96,8 auf 96,7 Prozent, jener der Badeplätze im Binnenland von 92,3 auf 89,4 Prozent. Gemessen an den noch strengeren EU-Empfehlungen sank der Anteil am Meer von 89,3 auf 88,5 und im Binnenland von 67,9 auf 66,4 Prozent. Vor allem bei den Süßwasserzonen habe sich die schlechtere Wasserqualität in den neuen Mitgliedsländern ausgewirkt, hieß es. Hier stieg auch EU-weit der Anteil der Stellen mit Badeverbot von 4,6 auf 5,3 Prozent am stärksten an.
In der Slowakei entsprachen 43,2 Prozent der Badegewässer nicht den EU-Vorschriften, für 17,9 Prozent galten Badeverbote. In Italien waren sogar 31,5 Prozent der Süßwasser-Bademöglichkeiten für Badende gesperrt, in Litauen waren es 11,3 Prozent. Auch Belgien (8,3) und Tschechien (7,4 Prozent) fielen hinsichtlich der Badeverbote im Binnenland besonders unrühmlich auf. 12,5 Prozent der Meeresstrände entsprachen in Estland nicht den EU-Vorschriften, in Slowenien waren es 10,5 Prozent.
Quelle: OVB 26.05.2005
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23.08.2005, 10:03
Bevor wir wieder einen neuen Thread eröffnen wie Hochwasseralarm, Flugzeugabsturz, Karstadt entlässt wieder mehere Leute, etc
gibt es diesen Thread.
Hier könnt ihr alle aktuellen Schlagzeilen hinein schreiben und darüber diskutieren.
Kirchhof plant neue Reform in zwei Stufen
Paul Kirchhof will im Falle eines Wahlsieges der Union am 18. September sein eigenes Konzept erst als weitergehende Reform nach einer ersten Stufe umsetzen. Er habe für seine Vorstellungen "den Rückhalt des Bundesvorstands", sagte Kirchhof. Angela Merkel hatte betont, "zunächst" werde das Unionsprogramm umgesetzt.
Berlin - Wenn die erste große Etappe 2007 beendet sei - "es dürfte etwa Zweidrittel dessen sein, was ich mir persönlich vorstelle" -, "dann lehnen wir uns nicht zurück und sagen, wir haben unser Tagwerk vollbracht", sagte der parteilose Experte Montag Abend im "ARD-Hauptstadtstudio". "Dann kommt die zweite Runde."
Kirchhof betonte, er habe für seine weitergehenden Vorstellungen den Rückhalt im CDU-Bundesvorstand erhalten. Alle seien sich einig, "dass, wenn wir viel erreicht haben, wir uns dann auf den Weg machen müssen, noch weiteres, noch mehr zu tun". Das werde dann auch leichter sein, wenn "einmal diese Mauer des Unbehagens der Besitzstände, auch der steuerlichen Resignation", durchbrochen sei, fügte Kirchhof hinzu.
Abschaffung aller Steuerprivilegien
Kirchhofs Plan geht mit einem Einheitssteuersatz von 25 Prozent in der Spitze und der Abschaffung aller Steuerprivilegien weit über das Unionsprogramm hinaus. Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel (CDU) hatte sich grundsätzlich offen für die radikalen Steuerpläne des von ihr berufenen Fachmanns gezeigt.
Nach einer Sitzung der CDU- Spitzengremien betonte sie aber, dass bei einem Wahlsieg zunächst das Regierungsprogramm umgesetzt werden müsse. Wenn es danach Spielräume gebe, könne man weitergehende Ziele verfolgen. Die Union plant zum 1. Januar 2007 Steuersätze zwischen 12 und 39 Prozent. Zudem soll eine "Vielzahl" von Ausnahmen gestrichen oder eingeschränkt werden.
BDI: "35 Prozent sollten erreicht werden"
Die FDP - Wunsch-Koalitionspartner der Union - lobte Kirchhof als "exzellenten Verbündeten". Parteichef Guido Westerwelle sagte der "Stuttgarter Zeitung", die Chancen zur Durchsetzung des eigenen Konzepts "sind mit Kirchhof gestiegen". Die FDP strebe auf "mittlere Sicht" eine Ein-Stufen-Steuer für alle Einkünfte an.
Jürgen Thumann, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), forderte von der Union indes eine noch stärkere Senkung des Spitzensteuersatzes. 39 Prozent reichten nicht aus, sagte er der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ). "Die 35-Prozent-Marke sollte schon erreicht werden."
Quelle: Manager Magazin 23.08.2005
Kritische Hochwasserlage in Bayern
Wegen der andauernden starken Regenfälle besteht für einige Gebiete in Südbayern eine Unwetter-Warnung. Garmisch-Partenkirchen ist von der Außenwelt abgeschnitten, die A8 bei Augsburg gesperrt.
In den Hochwassergebieten in Bayern hat sich die Lage in der Nacht weiter verschärft. Besonders betroffen sind der Landkreis Garmisch-Partenkirchen und der Raum Kempten im Allgäu.
Autobahn gesperrt
Bei Augsburg droht eine provisorische Autobahnbrücke über den Hochwasser führenden Lech einzustürzen. Die Brückenpfeiler seien unterspült, sagte ein Polizeisprecher. Die A8 Stuttgart-München wurde zwischen Augsburg und Gersthofen total gesperrt. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei organisieren vor Ort den Verkehr und notwendige Hilfsmaßnahmen.
Garmisch in «Chaos-Phase»
Garmisch-Partenkirchen sei von der Außenwelt abgeschnitten, das öffentliche Leben sei zusammengebrochen, meldete die Polizei am Dienstag. «In Garmisch sind wir in einer Chaos-Phase», sagte Polizeisprecher Bernd Putzer. Selbst Rettungskräfte hätten Schwierigkeiten, zu der Marktgemeinde am Fuß der Zugspitze vorzudringen. Nach Kempten und Garmisch-Partenkirchen wurde nun auch im Landkreis Bad Tölz Katastrophenalarm ausgelöst.
An den Flüssen Loisach, Isar, Iller und Mindel haben die Pegel demnach teilweise die höchste Meldestufe Vier überschritten. Bahnstrecken und Straßen sind gesperrt. Hilfskräfte verstärken die Dämme.
Lage im Ost- und Oberallgäu
In niedriger gelegenen Wohngebieten müssen sich die Bewohner auf Evakuierungen vorbereiten. Mancherorts sind Flüsse bereits über die Ufer getreten, so die Loisach bei Garmisch-Partenkirchen.
Äußerst angespannt ist auch die Lage im Ost- und Oberallgäu. Bei Kempten befürchtet man ähnlich hohe Pegelstände wie beim so genannten Jahrhundert-Hochwasser Pfingsten 1999. Am frühen Morgen wurde eine offizielle Warnung herausgegeben. Die Bewohner sollen ihre Keller, Garagen und Wohnungen vor dem Wasser sichern.
Auto versinkt in Wiese
Betroffen von Hochwasser sind auch Sonthofen, Immenstadt und weitere Orte. Die Polizei meldete «teilweise Land unter». Die B19 musste zwischen Martinszell und Immenstadt sowie zwischen Sonthofen und Oberstdorf gesperrt werden. Balderschwang an der Grenze zu Österreich war nach Murenabgängen völlig abgeschnitten und konnte nur noch aus der Luft erreicht werden. Das Kleine Walsertal war ebenfalls für den Verkehr gesperrt. In Kempten wurden Autobesitzer aufgefordert, ihre Autos in Sicherheit zu bringen.
Eine 19-Jährige wurde leicht verletzt, als sie auf der B310 zwischen Wertach und Unterjoch im Allgäu mit ihrem Wagen ins Schleudern geriet. Das Auto stürzte in eine überflutete Wiese und versank mit dem Dach nach unten bis zu den Reifen. Ein Lastwagenfahrer, der den Unfall beobachtet hatte, alarmierte einen Bekannten und zog das Auto aus dem Wasser. Die 19-Jährige überlebte in einer Luftblase im Wagen.
«Minimale Entspannung» in Augsburg
Ein Polizeisprecher sagte, die Lage sei kritisch, aber noch hielten die Dämme. Laut Wettervorhersagen wird der Dauerregen in Oberbayern noch bis heute nachmittag anhalten.
Eine «minimale Entspannung» gab es laut Polizeiangaben in Augsburg. Nachdem dort bereits mehrere hundert Keller voll gelaufen waren, erreichte der Pegel zwischen 2 und 3 Uhr seinen vorläufigen Höchststand. Zudem hörte es in der Nacht auf zu regnen.
100 Liter pro Quadratmeter
Insgesamt aber sei ein Ende der Regenfälle zunächst nicht zu erwarten, sagte Jörg Kachelmann vom Wetterdienst Meteomedia. Die Meteorologen rechnen mit anhaltendem und teils heftigem Dauerregen von bis zu 100 Litern pro Quadratmeter.
Erst am Dienstagnachmittag sei mit einem Nachlassen der Niederschläge zu rechnen. «Es ist dramatisch was passiert, und es kann gebietsweise katastrophenartige Ausmaße annehmen», sagte Kachelmann.
Keine Verletzten
Menschen wurden bislang offenbar nicht verletzt. Durch das frühzeitige Ablassen von Wasser aus dem Forggensee, dem Grüntensee und dem Sylvensteinspeicher sei die Situation bislang «moderater abgelaufen als befürchtet», sagte der Sprecher des Umweltministeriums, Roland Eichhorn. (nz)
Quelle: Netzzeitung 23.08.2005 um 10:59
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23.08.2005, 10:07
Bundeskanzler Schröder für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen
166 Menschen und 33 Organisationen sind bisher für den nächsten Friedensnobelpreis nominiert. Mit dabei: Gerhard Schröder, deutscher Bundeskanzler.
Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gehört zu den Anwärtern auf den diesjährigen Friedensnobelpreis. Schröder wurde beim norwegischen Nobel-Institut für den Preis vorgeschlagen, wie die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise in Oslo berichtet.
Außer Schröder seien 165 weiteren Menschen sowie 33 Organisationen nominiert. Zu den Kandidaten dieses Jahres gehören demnach unter anderem US-Außenminister Colin Powell, der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko, die irischen Rockmusiker Bono und Bob Geldof und der chinesische Menschenrechtler Wei Jingsheng. Die Entscheidung wird am 14. Oktober bekannt gegeben.
Am Montag hatte der Schriftsteller und Träger des Literaturnobelpreises, Günter Grass gesagt, er sehe in Schröder wegen dessen Verweigerung einer deutschen Teilnahme am Irak-Krieg als einen Kandidaten für den Friedensnobelpreis. Grass ist seit Jahren auch Wahlkämpfer für die SPD.
Preis an Maathai
Im vergangenen Jahr wurde die mit zehn Millionen Kronen (1,1 Millionen Euro) dotierte Auszeichnung an die kenianische Umweltschützerin und Menschenrechtlerin Wangari Maathai vergeben. Letzter deutscher Preisträger war 1971 der damalige Bundeskanzler Willy Brandt (SPD).
Vorschläge für den Friedensnobelpreis können Mitgliedern der Kommission und frühere Preisträgern einreichen. Außerdem jedes Mitglied einer Regierung oder Internationalen Gerichtshofs in Den Haag sowie Professoren der Fachrichtungen Sozialwissenschaft, Geschichte, Philosophie, Recht und Theologie und die Leiter von Friedensforschungsinstituten und ähnlichen Organisationen. (nz)
Quelle: Netzzeitung 23.08.2005 - Uhrzeit 10:28
Israel räumt Siedlungen im Westjordanland
Israelische Sicherheitskräfte haben mit der Zwangsräumung jüdischer Siedlungen im Westjordanland begonnen. Ihnen stehen viele gewaltbereite Abzugsgegner gegenüber.
Nach dem Rückzug aus dem Gaza-Streifen hat die israelische Armee am Dienstag damit begonnen, jüdische Siedlungen im Westjordanland zu räumen. Sicherheitskräfte drangen am Morgen in Homesch und Sanur ein.
Laut Medienberichten erwarten Polizei und Armee in den beiden Ortschaften Widerstand von rund 2000 radikalen Abzugsgegnern, die sich teils schwer bewaffnet verschanzt haben.
Maskierte Jugendliche
Mit einem Bulldozer sei zunächst der Zaun von Homesch niedergerissen worden, hieß es. In Sanur rückten den Angaben zufolge die Truppen mit einem Wasserwerfer, Schlagstöcken und Schutzschilden ein. Maskierte Jugendliche setzten Reifen und Matratzen in Brand.
Israel will insgesamt vier jüdische Siedlungen im Westjordanland aufgeben, die Bewohner von zweien haben ihre Häuser bereits verlassen.
Am Montag hatte Israel nach fast 40-jähriger Besatzung alle 21 jüdischen Siedlungen im Gaza-Streifen geräumt. US-Präsident george W. Bush würdigte die Aktion als historischen Schritt. Dadurch rücke ein Frieden im Nahen Osten in greifbare Nähe, so Bush. (nz)
Quelle: Netzzeitung 23.08.2005 - uhrzeit 7:28
News:
Gaanze Innerschweiz hochwasser. Riessige wassermassen überall. bis jetzt schon 3 Totes opfer gefordert. Indert 3Tagen regnete es in der ganzen Deutschweiz unglaubliche mengen von Wasser.
Ich selber bin momentan von der Umweltabgeschnitten. Die lage entspannt sich langsam aber der sachschaden ist riessig
Jimmy_Cooper
23.08.2005, 14:26
Waldbrände in Portugal:
Lissabon (dpa) - Der portugiesische Ministerpräsident José Sócrates hat den Betroffenen der Brandkatastrophe Soforthilfe zugesagt. Sócrates sagte am Montagabend bei einem Krisentreffen in der von den Flammen bedrohten Universitätsstadt Coimbra in Mittelportugal, die Hilfe für die Betroffenen würden "umgehend verfügbar" sein.
Ausgebrannte Wagen im Dorf Almalagues vor den Toren der portugiesischen Stadt Coimbra.
© dpa
Die Behörden sollten in schnellstmöglicher Form die Hauptprobleme der Betroffenen angehen. Es gelte jetzt, sich einen Überblick über die Schäden zu verschaffen, um dann möglicherweise aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union Hilfsmittel zu beantragen, sagte Sócrates weiter.
Sócrates wies zudem die in den vergangenen Wochen laut gewordene Kritik am Krisenmanagement der Behörden zurück. In diesem Jahr habe es eine effektiver Koordinierung des Kampfes gegen die Waldbrände gegeben. Der Ministerpräsident lobte vor allem auch den Einsatz der Feuerwehrleute, von denen viele wegen des Dauereinsatzes am Ende ihrer Kräfte sind. Rund 3400 Feuerwehrleute und 600 Soldaten waren am Montagabend im Kampf gegen die rund 30 Waldbrände im Einsatz. Durch die Flammen seien in diesem Jahr mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen, berichtete die Zeitung "Público".
Eine Feuersbrunst fraß sich am Montag auf breiter Front aus den umliegenden Wäldern bis in die Außenbezirke der alten Universitätsstadt in Mittelportugal vor. Etwa zehn Häuser und mehrere Autos gingen nach Angaben der Behörden in der Vorstadt Ceira in Flammen auf. Coimbra, Sitz der ältesten Universität in Portugal, war in dicken Rauch gehüllt.
In ganz Portugal kämpften die Löschmannschaften gegen Waldbrände. Das Flammeninferno vernichtete nicht nur die Wälder im Norden und im Zentrum des Landes, sondern rückte auch auf größere Städte vor. In Coimbra gab die Stadt Katastrophenalarm. Ein psychiatrisches Krankenhaus wurde evakuiert, 50 ältere Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Eine Änderung der Windrichtung verhinderte Schlimmeres. Auch in der Umgebung von Lissabon und Viana do Castelo in Nordportugal standen Wälder in Flammen.
Reise
Buntes Treiben in Coimbra
In Portugals früherer Hauptstadt regieren heute Studenten. mehr
Hilfe kam aus dem Ausland. Löschflugzeuge aus Frankreich und Spanien nahmen den Kampf gegen die Flammen auf. Es wurden auch drei Hubschrauber aus Deutschland und Löschflugzeuge aus Frankreich und Italien sowie Löschhubschrauber aus den Niederlanden erwartet. Portugals Innenminister António Costa wies den Vorwurf der Feuerwehr zurück, das Ausland zu spät zu Hilfe gerufen zu haben.
In Viana do Castelo musste das traditionelle Stadtfest abgebrochen werden, weil Waldbrände im Umland dicke Qualmwolken in die Stadt trieben. Tausende von Bewohnern flüchteten aus der Stadt. Ein Luxushotel in den Bergen und eine Herberge wurden geräumt, über 100 Urlauber in Sicherheit gebracht und auf andere Unterkünfte verteilt.
In Pampilhosa da Serra in Mittelportugal brachte die Feuerwehr eine der verheerendsten Feuersbrünste dieses Sommers unter Kontrolle. "Von den 40 000 Hektar Wald in der Umgebung blieben uns nur 4000", beklagte Bürgermeister Hermano Almeida. Eine Bewohnerin der Stadt entdeckte an dem Desaster aber auch eine positive Seite: "Es ist alles verbrannt, was brennen konnte. Nun können wir wieder ruhig schlafen."
Nach inoffiziellen Schätzungen brannten in diesem Jahr in Portugal 200 000 Hektar Wald- und Buschland nieder. Dies entspricht fast der Fläche des Saarlands. Dass es in Portugal mehr brennt als in den anderen EU-Staaten hat nach Ansicht der Zeitung "Público" auch mit der apathischen Haltung der Portugiesen zu tun: "Die Feuer zerstören unser Portugal. Aber wir stecken den Kopf in den Sand oder suchen allenfalls die Schuld bei ein paar verrückten Brandstiftern."
flowers1982
24.08.2005, 08:07
Land unter - in Bayern
München (dpa) - Die heftigsten Regenfälle seit Jahren haben am Dienstag in weiten Teilen Südbayerns eine Flutkatastrophe dramatischen Ausmaßes ausgelöst.
Zahlreiche Orte in Oberbayern und im Allgäu wurden von den Wassermassen überflutet und waren von der Außenwelt abgeschnitten.
Brücken wurden fortgerissen, Straßen und Bahnlinien waren unpassierbar. Sogar Autobahnen mussten gesperrt werden, darunter die Inntalautobahn bei Kufstein und die A 8 in Gersthofen nahe Augsburg, da eine neu gebaute Autobahnbrücke einzustürzen drohte. In zahlreichen Landkreisen herrschte auch die Nacht zum Mittwoch über Katastrophenalarm.
Am Abend entspannte sich bei nachlassenden Regenfällen die Lage zwar am Alpenrand im Allgäu und in der Region um Garmisch- Partenkirchen, dafür schwollen Isar und Donau ins Landesinnere hinein bedrohlich an. Vom Sylvensteinspeicher im Ursprungsgebiet der Isar musste am späten Nachmittag kontrolliert Wasser abgelassen werden, was zu einem deutlichen Anstieg des Isarpegels führte. Teile der Stadt Bad Tölz wurden evakuiert. Ein Polizeisprecher sagte am Abend, das Schlimmste sei wohl überstanden. Die höchsten Pegelstände der Donau wurden erst für Mittwoch erwartet.
Dramatisch spitzte sich die Lage am Abend in Rosenheim zu. Dort schwoll der Inn gefährlich an. In Wasserburg a. Inn wurden Teile der Stadt bereits überflutet. Gefährlich war die Lage ebenso im Raum Füssen. Die Behörden hatten angekündigt, den Wasserspiegel des Forggensees über dessen maximale Stauhöhe ansteigen zu lassen. Um die Städte Landsberg a. Lech und Augsburg besser zu schützen, nahmen die Behörden bewusst in Kauf, dass das dünn besiedelte Gebiet um Füssen- Weidach kontrolliert überschwemmt wird. In Tälern bei Oberstdorf waren rund 400 Menschen vom Hochwasser eingeschlossen. Wegen Überschwemmungsgefahr begann das Bayerische Rote Kreuz die Evakuierung der Donau-Klinik in Neu-Ulm mit insgesamt 240 Betten.
Garmisch-Partenkirchen war bis Dienstagabend von der Außenwelt abgeschnitten, nachdem die Loisach an mehreren Stellen über die Ufer getreten war. Die Kanker, die normalerweise als kleiner Bach durch Garmisch fließt, brach aus ihrem Bett aus, das Wasser ergoss sich die Hauptstraße hinab. Die Partnach trat ebenso über die Ufer. In Eschenlohe nördlich von Garmisch war bereits am Vormittag der Loisach-Damm gebrochen und hatte die zuvor evakuierte Gemeinde überflutet.
In den Städten entlang der Donau wurden Vorbereitungen für ein neues Hochwasser getroffen. In Regensburg wurde bereits für den Abend mit der Überflutung von Uferstraßen gerechnet. Auch in der Drei- Flüsse-Stadt Passau rüsteten sich die Einsatzkräfte für ein bevorstehendes Hochwasser. Es wurden Sandsäcke gefüllt und an die Bevölkerung verteilt.
Katastrophenalarm herrschte außer in den oberbayerischen Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Weilheim-Schongau, Miesbach, Rosenheim, Freising und Erding auch im schwäbischen Kempten, im Oberallgäu, Neu-Ulm und Augsburg. Im Landkreis Miesbach gingen mehrere Muren ab und verschütteten Straßen. Im Allgäu war der Ort Balderschwang wegen Murenabgängen zeitweise nur aus der Luft erreichbar.
In Sonthofen waren nach einem Dammbruch an der Iller in einem Haus zwei Menschen vom Wasser eingeschlossen. Sie wurden mit einem Polizeihubschrauber geborgen. Auf einem überfluteten Campingplatz wurden Wohnwagen weggeschwemmt. Glück im Unglück dürfte die Stadt Kempten gehabt haben. Der Iller-Pegel hatte dort seinen Höchststand mit 6,42 Meter kurz nach 15.00 Uhr erreicht, danach begann der Wasserstand zu sinken. Die Lage stabilisiere sich, Kempten komme wohl an der Überschwemmung der Altstadt vorbei, hieß es.
Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) sagte, die Flut drohe schlimmere Ausmaße anzunehmen als das Pfingsthochwasser 1999. Nach Einschätzung von Experten seien die Niederschläge bereits jetzt größer als vor sechs Jahren. Tausende Helfer von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW), Bundeswehr, BRK und Polizei sowie freiwillige Kräfte waren in den betroffenen Gebieten Bayerns pausenlos im Einsatz.
Quelle: OVB-online
californiadream_1
13.09.2005, 17:50
also ich wohne ja in münchen und musste dies grad mit erschrecken lesen.......
es gibt echt lauter irre....gott sei dank ist nichts passiert denn ich wohne in der nähe vom olympiapark.....
was sagt ihr dazu,betrifft es euch vielleicht auch ??
Die Polizei hat eine Bombendrohung im Münchner Olympiaturm nach etwa zwei Stunden gewaltsam beendet.
Ein Sondereinsatzkommando (SEK) überraschte und überwältigte den Mann am Dienstag im rund 180 Meter hoch gelegenen Drehrestaurant des Fernseh-Turmes, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Er habe einen verdächtigen Gegenstand bei sich gehabt, der nun von Spezialisten untersucht werde. Ob es sich wirklich um Sprengstoff handelte, war am frühen Abend noch unklar.
Vorher Erpresserbrief
Der Mann hatte in einem Erpresserbrief mit der Sprengung des rund 200 Meter hohen Turmes im Olympiagelände am Rande der Münchner Innenstadt gedroht, falls seine Forderungen nicht erfüllt würden. Was er konkret verlangte, wollte die Polizei noch nicht mitteilten. ?Der Polizei liegt ein Erpresserbrief vor", sagte der Sprecher nur. Die Behörden seien der Forderung jedoch nicht nachgekommen. Die Drohung sei um 15.26 Uhr eingegangen.
Hallenbad und U-Bahn gesperrt
Die Polizei hatte daraufhin den Turm geräumt. Rund 100 Menschen, die sich in dem Drehrestaurant befanden, konnten das Gebäude auf dem normalen Weg über den Aufzug verlassen. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt. Auch das nahe liegende Hallenbad wurde geräumt. Der Betrieb der U-Bahn U 1 wurde eingestellt. Die Polizei sprach von einer ?ernst zu nehmenden Lage?. Hunderte Polizeibeamte waren den Angaben zufolge im Einsatz. Angaben zur Identität des Täters lagen zunächst nicht vor.
Quelle: msn.de
Dazu haben wir hier einen Thread !
Ich hab es mal verschoben .
Situation
13.09.2005, 18:01
Habe ich eben auch gehört, hat mich wirklich geschockt, der Olympiaturm ist ja nun wirklich nicht klein, und wenn der in die Luft fliegt...
flowers1982
14.09.2005, 10:12
habe ich auch gehört, war total geschockt gewesen.
EiskalterEngel88
14.09.2005, 20:32
boah, dieser thread hilft mir echt weiter.
ich muss nämlcih in politik ein referat machen... also jeder aus der klasse muss das. der klassenliste nach muss immer einer über die aktuelle politik einer woche berichten...
und ich bin gleich die 2. #cry# auf der anderen seite hab ichs halt hinter mir.. hoffe mal ihr postet schön interessante sachen,.. (so bombendrohungen und so gehören da nämlic auch rein :D)
Stellenangebote bei der El Kaida - Medienspezialisten gesucht
Angeblich sucht die El Kaida nach Online-Redakteuren und Medienspezialisten. Aufgetaucht sei die Nachricht auf einer Islamisten-Internetseite, auf der schon früher Bekenner-Schreiben zu Terroranschlägen aufgetaucht sind.
Die aktuelle Nachricht konnte jedoch nicht auf ihre Echtheit überprüft werden. Ein Gehalt wurde darin nicht erwähnt. Anscheinend gibt es einen Brief an den Anführer Abu Mussab al-Sarkawi, in dem erwähnt wird, wie schlecht die "Gotteskrieger" bezahlt würden.
Die US-Armee behauptete im August, einen solchen Brief gefunden zu haben. Die arabische Zeitung "Al-Sharq al-Awsat" dazu: "Jeder Muslim sollte wissen, dass seine Zeit nicht ihm selbst gehört, sondern der islamischen Nation, die angegriffen wird."
Quelle: www.n-tv.de
Beben der Stärke 4,4 erschüttert Baden
Epizentrum in der Schweiz - Keine Schadensmeldungen
Freiburg - Ein Erdbeben der Stärke 4,4 hat am Samstagabend den Süden Baden-Württembergs erschüttert. Wie die Polizei in Freiburg am Sonntag mitteilte, lag das Zentrum des Bebens im schweizerischen Laufenburg nahe der deutschen Grenze in einer Tiefe von 19 Kilometern. "Im Laufe der Nacht sind keine Schadensmeldungen eingegangen", sagte ein Polizeisprecher. Die Ausläufer des Bebens seien im Umkreis von 100 bis 130 Kilometern um das Epizentrum zu spüren gewesen.
Anrufe besorgter Menschen
Besorgte Menschen hätten zum Zeitpunkt des Bebens um 20.31 Uhr bei der Polizei angerufen und von Erschütterungen gesprochen. So war das Beben auch in der rund 100 Kilometer vom Epizentrum entfernten Stadt Freudenstadt zu spüren gewesen.
Das letzte größere Erdbeben im Land hatte sich Ende 2004 im südlichen Baden-Württemberg ereignet. Bei dem Beben der Stärke 5,4 waren leichte Gebäudeschäden entstanden. Das Epizentrum lag bei Waldkirch nahe Freiburg. Die Erdstöße waren bis zu 250 Kilometer weit spürbar gewesen. Seit dieser Zeit waren mehrfach kleinere Erdbeben registriert worden. (pf/dpa)
Quelle :AOL
Tja und ich habs total verpennt...war schon mal ein stärkerers Erdbeben und alle sind voller Schreck aufgewacht außer ich...man man..ich verpenn echt alle Erdbeben...
Tod vor dem Bildschirm
Spielsüchtiger war zehn Tage am Computer
Droge Computer: Zehn Tage am Stück sind definitiv zu viel.
Seoul - Ein spielsüchtiger Internet-Junkie ist in Südkorea an Erschöpfung gestorben, nachdem er zehn Tage und Nächte ununterbrochen im Netz war. Der 38-Jährige brach während des Spiels in einem Internet-Café in Incheon westlich von Seoul vor dem Computer zusammen, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Der Mann wurde ins nächste Krankenhaus gebracht, wo aber nur noch sein Tod festgestellt werden konnte. Im August war bereits ein süchtiger Internet-Spieler in der Stadt Taegu gestorben, nachdem er zwei Tage online gespielt hatte. (fw/AFP)
Quelle:AOL
...omg....ich hoff mal das ich nicht so ände, ich mein das man so süchtig ist, extrem #8o#
Treibstofflager explodiert, viele Verletzte
Gewaltige Explosionen haben eines der größten Tanklager Großbritanniens verwüstet. Mehr als 30 Menschen wurden bei der Detonationsserie im Norden Londons verletzt. Die Polizei geht von einem Unglück aus. Geschockte Anwohner berichten von apokalyptischen Szenen.
Anwohner am Unglücksort nördlich von London berichteten von einem gigantischen Knall gegen 6 Uhr Ortszeit. Die Detonation sei so stark gewesen, dass sie in weiten Teilen Londons und Südostenglands zu spüren war. Noch in 60 Kilometern Entfernung wurden die Explosionsgeräusche gehört. Die Flammen schlugen bis zu 100 Meter in die Himmel.
Ein Feuerwehrsprecher sagte, mindestens zwölf Einsatzmannschaften seien zum Öldepot Buncefield entsandt worden. Nach Angaben der Polizei wurden 36 Menschen verletzt, vier von ihnen schwer.
Das Lager versorgt den Flughafen Luton und wird von mehreren großen Ölgesellschaften genutzt. Den Angaben nach handelt es sich um insgesamt 20 Tanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils rund 13,6 Millionen Litern.
Die Gegend um das Tanklager wurde evakuiert. Die Polizei in Herfortshire erklärte, bislang deute alles auf einen Unfall hin. "Es ist noch zu früh, irgendetwas zur Ursache zu sagen", sagte der Sprecher. "Aber es ist klar, dass es sich um ein Unglück handelt." Ein Sprecher der Feuerwehr sagte: "Es ist das größte Feuer, das ich je gesehen habe." Die Situation sei jedoch unter Kontrolle.
Der Anwohner Duncan Milligan berichtete, sein Haus stehe rund fünf Kilometer vom Explosionsort entfernt, er könne hoch in den Himmel lodernde Flammen sehen, überall sei Rauch. "Ein Gebäude in der Nähe der Autobahn brennt, Polizei und Rettungsdienste sind überall." Ein weiterer Anwohner sagte, die Explosion habe die Dächer von Häusern in der Umgebung weggerissen. "Es ist wie das jüngste Gericht", sagte Richard Ayers der BBC.
Anwohner hatten vom Geräusch eines Flugzeugs kurz vor der ersten Detonation berichtet. Laut Polizei gibt es keine Hinweise auf die Verwicklung eines Flugzeugs in die Explosion - allerdings liegt Hemel Hempstead rund 15 Kilometer vom Flughafen Luton entfernt. Der Betrieb auf dem Flughafen lief weiter. Die in der Nähe verlaufenden Autobahnen M1 und M10 und zahlreiche weitere Straßen in der Umgebung wurden jedoch gesperrt.
Augenzeugen zufolge waren gegen 6.20 Uhr zwei weitere, kleinere Explosionen zu hören. Fensterscheiben gingen zu Bruch, Häuser in der Umgebung wurden nach Angaben von Anwohnern beschädigt, ein Hotel wurde evakuiert. Zwei Gäste hätten leichte Verletzungen erlitten, sagte ein Hotelsprecher der Nachrichtenagentur AP.
Fotostrecke dazu (http://www.spiegel.de/fotostrecke/0,5538,11814,00.html)
Quelle: Spiegel.de
Erbrochenes eines Wals bringt Fischerpaar Reichtum
Australier finden am Strand kostbare Masse
Sydney - Ein australisches Fischerpaar hat es unverhofft zu Reichtum gebracht - durch das Erbrochene eines Pottwals: Wie ein Radiosender berichtete, stießen der Fischer Leon Wright und seine Frau Loralee bei einem Spaziergang an einem einsamen südaustralischen Strand auf einen eigenartig riechenden, wachsartigen Brocken von gut 15 Kilogramm Gewicht. Dass es sich dabei um den äußerst seltenen Parfümgrundstoff Ambra handelte, begriffen die Wrights zunächst nicht.
Der Fischer wollte die Quabbelmasse im Auto mit nach Hause nehmen, doch seine Frau habe sich zunächst standhaft geweigert, berichtete der Sender ABC. Zwei Wochen später habe Wright den Brocken dann doch mit nach Hause genommen und festgestellt, dass es sich um den Parfümgrundstoff handelt. Der geheimnisvolle Stoff stammt aus den Mägen von Pottwalen und erzielt Preise von etwa 17 Euro pro Gramm. Der Fund besitzt demnach einen Wert von mehr als 240.000 Euro.
Ambra wurde früher mit Gold aufgewogen
Die genaue Ursache der Entstehung von Ambra ist unbekannt. Eine Theorie besagt, dass es sich im Magen von Pottwalen durch das Verdauen von Tintenfischen bildet. Eine andere Theorie geht davon aus, dass es auf die Verdauungsstörung eines Pottwals zurückgeht. Sicher ist aber, dass Ambra so selten und kostbar ist, dass es früher mit Gold aufgewogen wurde. (ha/AFP)
Menschenjagd am Vormittag
VON JÖRG RECKMANN
Absperrung des Tatorts (dpa)
Der Tag des 18-Jährigen begann in einem Antwerpener Waffengeschäft. Der Inhaber, der nach Schießereien gelegentlich als Experte vor Gericht kundig hilft, den Sachverhalt zu klären, erinnert sich an einen dunkel gekleideten jungen Mann, der an diesem Morgen eine Winchester samt Munition kaufte. Für solche Jagdgewehre braucht man in Belgien noch keinen Waffenschein. Ein entsprechendes Gesetz, das diese Praxis ändern sollte, scheint irgendwo in langwierigen parlamentarischen Abstimmungsprozessen verloren gegangen zu sein. Unausgesprochen spielen dabei aber auch wohl Forderungen eine Rolle, den belgischen Bürgern Waffenbesitz eher zu erleichtern, um sich gegen Kriminelle zur Wehr zu setzen. Und noch vor wenigen Wochen forderte der bekennende Rechtsextremist Paul Belien ungestraft, die Belgier zu bewaffnen, um sich gegen Ausländer, "diese Raubtiere, die Messer tragen, zur Wehr zu setzen". Belien ist Ehemann und engster Mitarbeiter einer Abgeordneten des Vlaams Belang, einer rassistischen Partei flämischer Separatisten, die in Antwerpen bei einem Stimmenanteil von mehr als 30 Prozent liegt.
Der gerade volljährige Hans van Themsche nahm an diesem Morgen das Gewehr, lud es und ging mitten in der Innenstadt auf die Jagd nach Menschen. Sein erstes Opfer ist eine Frau türkischer Abstammung mit Kopftuch, die lesend auf einer Bank in der Sonne saß. Er schoss, hielt sein Opfer wohl für tot und ging eine Straßenecke weiter. Die Passanten, die ihn mit seiner Waffe sahen, schauten ihm ungläubig nach. Dann bedrohte er eine weitere Person, schoss aber nicht. Schließlich fiel sein Blick auf eine junge Frau aus Mali, die mit einem zweijährigen blond gelockten weißen Kind unterwegs war. Augenzeugen werden später sagen, dass Hans van Themsche zielsicher auf das Kind losging und beide kaltblütig erschoss. Dann legte er das Gewehr lässig auf die Schulter und machte sich wohl auf die Suche nach weiteren Opfern. Bei ihm zu Hause fand die Polizei einen Brief, in dem er seine Tat im Detail ankündigt.
Mit Nazisymbolen unterwegs
Dass es keine weitere Morde gab, ist einem Polizeibeamten zu verdanken, der auf einer der vollbesetzen Caféterrassen Mittagspause machte. Der Beamte forderte den jungen Mann dreimal auf, sein Gewehr abzulegen, dann schoss er. Hans van Themsche, in dessen schwarzer Jacke ebenso wie bei ihm zu Hause Neonazisymbole gefunden werden, bricht schwer getroffen zusammen.
Seither steht Belgien unter Schock, denn mehrere rassistisch motivierte Gewalttaten hat es in den vergangenen Wochen bereits gegeben: In dem Ort Heule ging das Haus einer marokkanischen Familie in Flammen auf, ein 26-jähriger Kongolese wurde an einer Tankstelle verprügelt, ein junger Mann stürzte auf der Flucht vor weißen Verfolgern in Antwerpen in die Schelde und ertrank. In Brügge prügelten Skins vor wenigen Tagen einen Schwarzafrikaner aus Frankreich fast tot.
Wenige Tage später, so berichten Nachbarn, hat Hans van Themsche sich den Schädel kahl geschoren. Allerdings soll er eher der todesträumerischen "Gothik-Szene" als den Skinheads zuzurechnen sein, wie auch Lehrer glauben, die ihn als einen ansonsten normalen Schüler beschreiben. Von rechtsradikalen Ansichten bei dem kampfsport-begeisterten Jungen wollen auch die Nachbarn, "in einer Straße, wo sich noch jeder kennt", nichts bemerkt haben.
Dabei hält die Familie sich mit ihrer politischen Meinung nicht zurück. Sie stuft sich selbst als rechtsextrem ein, lehnt allerdings Gewalt ab, wie Frieda van Themsche, die Tante des Täters, in einer Erklärung im Parlament darlegt. Nicht mal eine Spielzeugpistole habe der Junge gehabt. Sie ist Abgeordnete des Vlaams Belang und rühmt auf ihrer offiziellen Website, dass ihr Vater sich im Krieg als Nazi-Kollaborateur freiwillig an die Ostfront gemeldet hatte, um Flandern vor Kommunisten zu schützen. Auch der Vater des Täters ist politisch einschlägig aktiv.
Von Schande und Scham sprechen die flämischen Zeitungskommentatoren einen Tag nach der Tat in seltener Eintracht. Sie verweisen auf die Aufrufe zum Rassenhass, die vom "Vlaams Belang" seit langem ausgehen. Auch sonst hat die Partei, die neben Ausländern auch Kriminelle unerbittlich hart anpacken will, zur Gewalt ein besonderes Verhältnis. Ein führendes Parteimitglied sitzt wegen Drogenhandel im Knast, ein anderer Parteigenosse erschoss nach einem Wirtshausstreit den Bruder des Barbesitzers und einer der engsten Mitarbeiter des Parteichefs musste vor kurzem sein Abgeordnetenmandat niederlegen, weil er auf offener Straße seine Frau blutig zusammengeschlagen hatte.
Geschadet hat das den rechtsextremen flämischen Separatisten bisher nicht. Bei den Kommunalwahlen im Oktober können sie sich Chancen ausrechnen, in Antwerpen die Macht zu übernehmen, landesweit bringen sie es auf satte 18 Prozent und in lokalen Hochburgen auf mindestens ein Drittel der Stimmen. Diese Stärke beeindruckt offenbar auch die belgische Regierung und das Parlament. Seit Jahren ringt man um ein Gesetz, mit dem rassistischen Parteien wie dem Vlaams Belang zumindest die staatliche Parteienfinanzierung gesperrt werden kann. Inzwischen gibt es ein solches Gesetz, aber niemand möchte es anwenden. Von ungeklärten Verfahrensfragen ist die Rede.
Rechtsextreme Separatisten
Das könnte sich nun ändern. Denn bei allen Unwägbarkeiten des Antwerpener Falles ist doch zumindest klar: Das Umfeld des Täters blieb von einer rechtsextremen Weltsicht geprägt. Der Gerichtspsychologe Roger Deberdt glaubt an eine Deformation der Persönlichkeit, wie sie durch die Zugehörigkeit zu Extremistengruppen befördert wird. Der Kreis, zu dem man sich zugehörig fühle, werde immer radikaler und kleiner, Außenstehende würden zu Feinden. Das rechtsextreme Milieu, in dem der Täter zu Hause war, liefert die Vorlage für eine Tat, bei der sich der Täter zum Opfer multikulturellen Zusammenlebens stilisiert und zur Notwehr schreitet. "Sauber macht", wie es in dem Brief heißen soll, den die Polizei in seiner Studentenbude fand.
So gesehen haben die Morde von Antwerpen nicht in jenem Waffengeschäft begonnen, in dem sich Hans van Themsche zunächst zielgerichtet erkundigte, welche Waffen frei verkäuflich sind, um dann wenig später mit 500 Euro in der Hand zurückzukehren, sondern viel früher. Vor Jahren schon. Mit dem immer stärker anschwellenden Kampfruf der flämischen Rechtsextremisten: "Eigen Volk erst".
Quelle: www.frankfurterrundschau.de
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Mich wundert , das da nicht steht , er hat vorher MARILYN MANSON gehört ..
Aber die GOTHIC SZENE wird ja schon wieder mal ins Spiel gebracht ..
Ja ja die ach so bösen Gothic's !!!
Wüsten auf dem Vormarsch
Wasserversorgung in Gefahr - Anstieg der Armut
London - Die Vereinten Nationen haben vor einem weiteren Vordringen der Wüsten auf der Welt gewarnt. Die voranschreitende Verwüstung stelle ein großes Hindernis bei der Bekämpfung der Armut dar und könne Konflikte auslösen, erklärte UN-Generalsekretär Kofi Annan zum internationalen Tag der Umwelt.
Temperaturanstieg in den Wüsten
Nach Angaben der UNO ist bis zu einem Fünftel der Erdoberfläche mit Wüsten bedeckt und weitere Gebiete drohen auszudörren. Zwischen 1976 und 2000 ergaben Messungen einen durchschnittlichen Temperaturanstieg zwischen 0,5 und zwei Grad Celsius in den Wüsten. In anderen Weltregionen wurden dagegen nur 0,45 Grad Celsius gemessen. Mehr als 500 Millionen Menschen leben in Wüsten.
Wasserversorgung bedroht
Der Temperaturanstieg hat dem Bericht zufolge fatale Auswirkungen. So sei etwa durch das Abschmelzen der Gletscher auch die Wasserversorgung der Wüsten bedroht. Schon jetzt sinke der Grundwasserspiegel in den Wüsten "sehr, sehr schnell? sagte der Geographieprofessor vom University College London, Andrew Warren, einer der Koautoren des UN-Berichts. Experten rechnen mit einem Abschmelzen der Himalaya-Gletscher um bis zu 80 Prozent bis zum Ende des Jahrhunderts. Austrocknende Flüsse, ineffiziente Wassernutzung und das rasante Bevölkerungswachstum trügen weiter zur Wasserknappheit bei, von der künftig vor allem Länder wie Saudi-Arabien, Pakistan, China, der Tschad, der Irak, Niger und Syrien betroffen seien.
"Ausbreitung führt zu mehr Armut"
"Auf der ganzen Welt führen Armut, kurzsichtig angelegte Landwirtschaft und der Klimawandel zur Verwüstung von Trockengebieten und umgekehrt führt eine Ausbreitung der Wüsten zu mehr Armut." Auch gebe es verstärkt Hinweise darauf, dass die Verwüstung von Trockengebieten und der Wettbewerb um knappe Ressourcen zu Konflikten führe.
Gebiete südlich der Sahara und Südasien
Besonders betroffen vom Vordringen der Wüsten seien die Gebiete südlich der Sahara und Südasien. Nach UN-Schätzungen verursachen die wachsenden Wüsten weltweit landwirtschaftliche Schäden von 42 Milliarden Dollar jährlich. In den Zahlen sind Hungersnöte noch nicht berücksichtigt. (sa/AFP/AP/dpa)
Quelle:AOL
Todesstrafe für Saddam gefordert
Angeklagte verziehen beim Schlussplädoyer keine Miene
Bagdad/Kairo - Im Prozess gegen den irakischen Ex-Machthaber Saddam Hussein und sieben weitere Funktionäre hat der Generalstaatsanwalt für alle Angeklagten die Todesstrafe gefordert. Die acht Angeklagten verzogen bei der Sitzung am Montag fast keine Miene, als das Schlussplädoyer verlesen wurde, in dem für alle "die Höchststrafe" gefordert wird. Saddam ist in diesem ersten Verfahren unter anderem wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Die Verteidiger sollen ihre Plädoyers am 10. Juli halten.
Die Staatsanwaltschaft erklärte, Saddam und seine Getreuen hätten den Attentatsversuch auf den Präsidentenkonvoi in Dudschail 1982 als Vorwand für eine blutige Kampagne gegen die schiitischen Einwohner der Kleinstadt benutzt. Der Angriff auf den Konvoi könne keine Rechtfertigung für die Folter und Hinrichtung von Dutzenden Menschen sein. Schließlich sei Saddam selbst vor seiner Machtergreifung an dem Attentatsversuch auf den früheren irakischen Präsidenten Abdel Karim Kassam beteiligt gewesen.
In Vorbereitung ist derzeit außerdem noch ein Prozess gegen Saddam und andere frühere Regimegrößen wegen der Angriffe irakischer Truppen auf die Kurdengebiete im Norden des Landes. Es ist möglich, dass die Urteilsverkündung im Dudschail-Prozess so lange hinausgezögert wird, bis dieser zweite Prozess abgeschlossen ist. Der Prozess wegen der Hinrichtung von 143 Männern aus Dudschail hatte am 19. Oktober begonnen. (ha/dpa)
Quelle: AOL
Stacy und Nathalie wurden ermordet
Seit Wochen vermisste Mädchen aus Lüttich tot gefunden
Lüttich - Nach Wochen des Bangens ist es schreckliche Gewissheit: Die vor zweieinhalb Wochen verschwundenen beiden belgischen Mädchen Stacy und Nathalie sind tot. Sie sind mit großer Wahrscheinlichkeit Opfer eines Verbrechens geworden. Die Leichen der sieben und zehn Jahre alten Stiefschwestern seien am Mittwoch in Lüttich gefunden worden, teilte Generalstaatsanwalt Cédric Visart de Bocarmé mit. Es werde nun alles getan, um "den oder die? Verbrecher zu fassen.
Der belgische Regierungschef Guy Verhofstadt sprach den Angehörigen sein Beileid aus; zugleich begrüßte er die "Hartnäckigkeit? der Ermittler. Ein wegen Kindesmissbrauchs vorbestrafter Verdächtiger sitzt in Haft, bestreitet jedoch jede Verwicklung. Der Fall weckte in Belgien böse Erinnerungen an den Kinderschänder Marc Dutroux.
Leichen lagen unter Gullydeckel
Am Morgen entdeckten Ermittler im Lütticher Stadtviertel Saint Léonard unter einem Gullydeckel an der Bahnstrecke zunächst die Leiche von Stacy. Am Nachmittag fanden sie ebenfalls in der Kanalisation unter einem Gullydeckel die tote Nathalie. Die Leichen seien seit mehreren Tagen dort gewesen, sagte Bocarmé. Möglicherweise seien sie durch die heftigen Stürme in den vergangenen Tagen bis dorthin geschwemmt worden. Außer dem bereits festgenommenen Verdächtigen sei derzeit niemand im Visier der Ermittler.
Mädchen offenbar schon länger tot
Die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete dagegen unter Berufung auf ermittlernahe Kreise, die Leichen seien nicht an den Fundort angeschwemmt, sondern von Menschenhand dort hingebracht worden. Das Verwesungsstadium deute darauf hin, dass der Todeszeitpunkt schon länger zurückliege. Die Kinder waren in der Nacht zum 10. Juni verschwunden. Ihre Leichen wurden nur wenige hundert Meter von dem Ort entfernt gefunden, an dem sich die Spur der Mädchen verloren hatte. Laut einem Fernsehbericht liegt der Fundort zudem unmittelbar in der Nähe der Wohnung des Verdächtigen.
Vorbestrafte Kinderschänder in U-Haft
Stacy und Nathalie hatten am Abend ihres Verschwindens während einer Feier in Saint Léonard vor einem Café auf der Straße gespielt, in dem ihre Eltern mit Freunden saßen. Sie verschwanden gegen Ende der Feier um zwei Uhr morgens. In dem Café hielt sich in derselben Nacht auch ein 38-Jähriger auf, der rasch ins Visier der Ermittler rückte. Der wegen Kindesmissbrauchs vorbestrafte Verdächtige war nach dem Verschwinden der Kinder drei Tage lang untergetaucht. Er stellte sich schließlich den Behörden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Ihm wird Entführung und Freiheitsentzug vorgeworfen. Der Mann bestreitet jede Schuld. Spezialisten sicherten in seiner Wohnung Blutspuren. Ein erster DNA-Vergleich ergab zunächst keine Spur zu den Kindern.
An der Bahnstrecke, an der die beiden Leichen nun entdeckt wurden, hatte es bereits kurz nach dem Verschwinden der Kinder eine groß angelegte Suche gegeben. Damals hatten die Fahnder aber nichts entdeckt.
Erinnerungen an Fall Dutroux
Wegen der einschlägigen Vorstrafen des Hauptverdächtigen ging in Belgien seit dem Verschwinden der Kinder die Angst vor einem neuen Fall Dutroux um. Die Affäre um Marc Dutroux hatte vor zehn Jahren weit über Belgiens Grenzen hinweg für Entsetzen gesorgt. 1996 wurden zwei Mädchenleichen im Garten des Kinderschänders gefunden. Der Pädophile wurde am 22. Juni 2004 wegen Entführung und Vergewaltigung von sechs Mädchen sowie wegen dreifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Dutroux war nach einer ersten Verurteilung 1989 zu dreizehneinhalb Jahren Gefängnis vorzeitig aus der Haft entlassen worden und rückfällig geworden. Auch der Fall Dutroux hatte mit dem Verschwinden zweier Mädchen in Lüttich seinen Ausgang genommen. (joe/AFP)
Quelle:AOL
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In diesem Falle muss ich aber den Eltern einen schweren Vorwurf machen ..
Wer bitte schön feiert bis nachts um 2 und lässt die Mädchen dabei solange vor der Tür spielen ???
Gehören die Kinder nicht längst ins Bett ???
UNVERANTWORTLICH sows !!!
Schüler vergewaltigen Mädchen (5)
Täter in der Schweiz waren erst elf und 13 Jahre alt
Rhäzüns/Chur - Zwei Schüler im Alter von elf und 13 Jahren haben in der Schweizer Gemeinde Rhäzüns ein fünfjähriges Mädchen vergewaltigt. Die Tat ereignete sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden bereits Mitte Juni neben einem Parkplatz beim Bahnhof der 1.300-Seelen-Gemeinde.
In der Nähe eines Parkplatzes missbraucht
Der ältere Schüler soll die Fünfjährige vergewaltigt, der jüngere das Opfer dabei festgehalten und anschließend ebenfalls sexuell missbraucht haben, bestätigte ein Sprecher am Dienstag entsprechende Medienberichte.
Jungen von Schule genommen
Gegen die beiden Täter könne juristisch nicht vorgegangen werden, weil sie nicht strafmündig seien, betonte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die beiden Schüler, die wie das fünfjährige Mädchen in Rhäzüns wohnen und sich deshalb kannten, wurden in andere Schulen versetzt, der ältere in einem Therapieheim untergebracht. Für das fünfjährige Mädchen und seine Familie wurde die Opferhilfestelle eingeschaltet.
Erziehung statt Bestrafung
Das Verfahren gegen die beiden Jungen läuft noch. Allerdings stehe nicht eine Bestrafung sondern die Erziehung und Besserung im Vordergrund, erläutert Albert Fausch, Jugendanwalt der Gemeinde Graubünden und von der Schulbehörde mit der Untersuchung des Falls betraut. Als Maßnahmen könnten eine Erziehungshilfe, die Unterbringung in einer geeigneten Familie oder in einem Erziehungsheim angeordnet werden. Wird weder eine Erziehungsmaßnahme noch eine besondere Behandlung als notwendig erachtet, werden disziplinarische Strafen verhängt, wie Fausch erklärte.
Kein Einzelfall
Dass Kinder Kinder vergewaltigen, ist kein Einzelfall, wie Regula Schwager, Psychologin bei der Beratungsstelle für sexuell ausgebeutete Kinder und in der Jugend sexuell ausgebeutete Frauen (Castagna), in der schweizer Zeitung "Blick" schreibt. In den letzten Jahren beobachte die Beratungsstelle Castagna eine klare Zunahme sexueller Übergriffe durch Kinder und Jugendliche auf andere Kinder. Alarmierend sei dabei, dass die Täter zum Teil sehr jung seien. Diese Kinder und Jugendlichen brauchen laut Schwager dringend deutliche Sanktionen und therapeutische Interventionen. Ansonsten sei die Gefahr groß, dass sie weitere Übergriffe begingen. (joe/AP/dpa)
Quelle:AOL
Prince_Ray
01.11.2006, 20:02
Bürokratie in Deutschland.
Liebe User,
vor vielen, vielen Jahren, da hieß der Deutsche Bundesverkehrsminister noch Kurt Bodewig. Dieser hatte ein Einsehen mit seinen staugeplagten Bürgern, auch kein Geld, aber eine Idee. Den Autobahnausbau wollte er an private Investoren vergeben. Diese sollten die renovierungsbedürftigen Autobahnen ausbauen und dafür 30 Jahre lang die Einnahmen aus der LKW-Maut erhalten. Löblich, löblich und in der Tat ? ein reelles Geschäft!
Der gute Bodewig bedachte allerdings nicht die Tatsache, dass wir zwar im Land der Dichter, Denker und Erfinder leben ? aber auch in der Heimat der Bürokratie! Allein 70.000 Mitarbeiter arbeiten bei der Bayerischen Straßenbauverwaltung und diese gilt noch als eine der effizientesten im Staate! Die Investoren jedenfalls stellten fest, dass sie bei unseren ?Bürokratiemonstern? auf massive Widerstände stießen.
Ein KM Autobahn, unter ?Management? der Verwaltungen, kostet 26 MIO Euro. 16 MIO Euro für Bürokratie - 9 MIO für den Bau! Wirtschaftlichkeitsvergleiche, Prozesse, Einsprüche, das alles braucht Zeit und das dauert. Auch würde eine Privatisierung die Verwaltungen in ihrer Existenz gefährden. Bis zur Umsetzung dieser Idee werden noch 5 Jahre ins Land - und Hunderte von Baufirmen in die Insolvenz gehen. Fällt Ihnen dazu noch etwas ein?
Quelle: gomopa.net
Erstaunlich, wie kann sowas nur wahr sein... #verärgert#
Sieben mutmaßliche Mafia-Mitglieder festgenommen
Nach einer Serie von Morden in Neapel hat die Polizei in der süditalienischen Stadt sieben mutmaßliche Mafia-Mitglieder festgenommen.
Die Männer stehen im Verdacht, dem Misso-Clan anzugehören, der einen Teil der historischen Altstadt Neapels kontrolliert. Die Behörden werfen ihnen vor, das Untertauchen des Mafiabosses Emiliano Zapata Misso unterstützt zu haben. Italiens Innenminister Giuliano Amato sagte, die "brillanten Polizei-Einsätze der vergangenen Stunden" zeigten, dass die Ordnungskräfte dem Anstieg der Kriminalität die Stirn böten.
In Neapel wurden seit Freitag sieben Menschen ermordet, die Behörden machen die organisierte Kriminalität für den Anstieg der Gewalt verantwortlich. Italiens Ministerpräsident Romano Prodi will am Donnerstag zu Gesprächen über die Krise nach Neapel reisen. Prodi erwägt zur Unterstützung der dortigen Polizei auch den Einsatz der Armee.
Nach Polizeischätzungen gehören rund viertausend Bewohner von Neapel und Umgebung einem der verschiedenen Camorra-Clans an, die Arbeitslosigkeit ist weit höher als in anderen Landesteilen.
Quelle:gmx.de
Urteil gegen Saddam Hussein: Iraks Ex-Diktator soll gehenkt werden
Ein irakisches Sondertribunal hat Saddam Hussein zum Tod durch den Strang verurteilt. Der frühere irakische Machthaber wurde wegen eines Massakers an Schiiten schuldig gesprochen.
Zwei Jahre nach der Festnahme von Saddam Hussein haben irakische Sonderrichter am Sonntag das Todesurteil gegen ihn verkündet. Wie der arabische Nachrichtensender Al Dschasira berichtet, soll der frühere Diktator durch den Strang sterben.
Saddam wurde wegen «Verbrechen gegen die Menschlichkeit» verurteilt. Das Sondertribunal befand ihn für schuldig, vor 24 Jahren ein Massaker an 148 Schiiten verantwortet zu haben. Sichtlich erschüttert rief er nach der Urteilsverkündung: «Lang lebe die glorreiche Nation! Tod ihren Feinden!»
Ebenfalls zum Tode verurteilt wurden Saddams Bruder Barsan al Tikriti und der ehemalige Richter Awad al Bandar, der damals die Urteile für die Hinrichtung der Schiiten geprochen hatte. Vizepräsident Taha Jassin Ramadan wurde von dem Sondertribunal zu lebenslanger Haft verurteilt.
Drei weitere Angeklagte erhielten nach Angaben von Al Dschasira Haftstrafen von jeweils 15 Jahren. Mohammed Assawi, ein Funktionär von Saddams Baath-Partei aus der Kleinstadt Dudschail, wurde freigesprochen.
Saddam kann in Berufung gehen
Das Verfahren hatte im Oktober 2005 begonnen. Wer zu lebenslanger Haft oder zum Tode verurteilt wird, kann nach den Statuten des Sondertribunals in Berufung gehen. Ein rechtskräftiges Urteil muss dann spätestens 30 Tage nach seiner Verkündung vollstreckt werden.
Saddam hatte während des Prozesses erklärt, er wolle, falls er zum Tode verurteilt werden sollte, nicht durch den Strang «wie ein einfacher Krimineller» sterben, sondern erschossen werden.
In Bagdad und anderen Unruheregionen des Iraks herrschte am Sonntag wegen der Urteilsverkündung Ausgangssperre. Gegen Saddam ist noch ein zweiter Prozess wegen Völkermordes an den Kurden anhängig. (nz)
Quelle:www.Netzeitung.de
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Na endlich bekommt er seine gerechte Strafe ..Obwohl ich es erst glaube , wenn er wirklich tot ist ..
Das die ihn erhängen wollen finde ich total primitiv. Niemand hatt den tod verdient. Die richter sind anscheinend nicht besser als Saddam selbst.
Sie hätten ihn für immer einsperren sollen - das wäre doch eigentlich eine härtere strafe. #hm#
Chris Mukkah
05.11.2006, 12:12
Wo liegt denn da der Unterschied?
Ich glaube nich, dass er lebenslänglich im Knast noch irgendwelche für sich wichtigen Erfahrungen gemacht hätte...
Wobei man sich darüber streiten kann, ob Todesstrafe der richtige Weg ist #hm#
Original von Chris Mukkah
Wo liegt denn da der Unterschied?
Na,das nenn ich doch mal eine dumme Frage ;-)
Ich glaube sehr wohl,dass ein zu lebenslanger Haft verurteilter Mensch gewisse Erfahrungen machen kann.Da wäre zum einen die Einsicht und eine entwickelnde Reue.
Prince_Ray
05.11.2006, 15:12
Ich bin gegen die Todesstrafe, auch wenn in diesem konkreten Fall ein Grund dafür sprechen würde:
Sollte es einen politischen Umsturz geben, könnte man Saddam wieder freilassen und er könnte wieder diktatorisch regieren.
Todesstrafe durch erhängen ist jedoch barbarisch, die einzige halbwegs humane Lösung wäre die Giftspritze.
Fast 3300 Menschen in elf Monaten in Sri Lanka getötet
Im Unabhängigkeitskonflikt in Sri Lanka sind in den vergangenen Monaten fast 3300 Menschen getötet worden.
Seit dem Amtsantritt der Regierung von Präsident Mahinda Rajapakse im November vergangenen Jahres seien 860 Sicherheitskräfte und 549 Zivilisten ums Leben gekommen, erklärte das Verteidigungsministerium in Colombo.
Zudem seien 1880 Rebellen der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) getötet und 1303 weitere verletzt worden.
Für Sri Lanka war eigentlich vor vier Jahren ein Waffenstillstand ausgehandelt worden; seit geraumer Zeit besteht dieser jedoch nur noch auf dem Papier.
Quelle:gmx.de
Chris Mukkah
05.11.2006, 15:59
Original von phel
Original von Chris Mukkah
Wo liegt denn da der Unterschied?
Na,das nenn ich doch mal eine dumme Frage ;-)
Ich glaube sehr wohl,dass ein zu lebenslanger Haft verurteilter Mensch gewisse Erfahrungen machen kann.Da wäre zum einen die Einsicht und eine entwickelnde Reue.
Ach ja?
Und warum glaubst du das?
Und dann?
Lassen sie ihn wieder raus und er weiss dass er ein schlechter Politiker war und was macht er dann?
Wenn du echt glaubst dass ein Mensch wie Saddam Hussein wieder irgendwann normal wird, dann hast du aber viel Menschenliebe...
Also tut mir leid, aber wenn jemand am Tod von 290.000 Menschen schuld ist, sollte man nicht daran denken dass derjenige vll. doch irgendwann mal zum guten Menschen werden könnte...
Die Idee mit dem Galgen find ich auch nich ideal, da muss ich Prince Ray zustimmen...
Original von Chris Mukkah
Ach ja?
Und warum glaubst du das?
Und dann?
Lassen sie ihn wieder raus und er weiss dass er ein schlechter Politiker war und was macht er dann?
Wenn du echt glaubst dass ein Mensch wie Saddam Hussein wieder irgendwann normal wird, dann hast du aber viel Menschenliebe...
Also tut mir leid, aber wenn jemand am Tod von 290.000 Menschen schuld ist, sollte man nicht daran denken dass derjenige vll. doch irgendwann mal zum guten Menschen werden könnte...
Die Idee mit dem Galgen find ich auch nich ideal, da muss ich Prince Ray zustimmen...
1.Es gibt etwas,das nennt sich Resozialisierung.
2.Ich habe Saddam Hussein mit keiner Silbe erwähnt,die Worte legst du mir in den Mund.Ich sprach von zu lebenslanger Haft verurteilten Menschen im allgemeinen Sinne.
3.Natürlich behaupte ich nicht,dass man einen Menschen wie Saddam Hussein wieder in die Gesellschaft integrieren sollte.Trotzdem schließt das kommende Einsichten nicht aus.
Chris Mukkah
05.11.2006, 17:44
Original von phel
2.Ich habe Saddam Hussein mit keiner Silbe erwähnt,die Worte legst du mir in den Mund.Ich sprach von zu lebenslanger Haft verurteilten Menschen im allgemeinen Sinne.
"Lebenslang" heißt heutzutage in Deutschland bei guter Führung 15 Jahre, aber ja, ich weiß was du meinst.
Ich bin auch gegen die Todesstrafe, aber ich finde man sollte das auch von der Schwere der Tat abhängig machen...
Original von phel
1.Es gibt etwas,das nennt sich Resozialisierung.
Na klar ...man sieht ja wieviele sich wirklich RESOZIALISIEREN lassen ...
Und dann wieder rückfällig werden ..siehe nur die vielen Kinderschänder !!!
Original von Prince_Ray
Ich bin gegen die Todesstrafe, auch wenn in diesem konkreten Fall ein Grund dafür sprechen würde:
Todesstrafe durch erhängen ist jedoch barbarisch, die einzige halbwegs humane Lösung wäre die Giftspritze.
Dito! Und auch wieder nein, ich würde NIE für die Todesstrafe plädieren.
"Humane Lösung" ...keine Todesstrafe kann human sein, weil sie gegen das Recht auf Leben jedes einzelnen spricht. Humane Todesstrafe ist doch somit ein Widerspruch in sich oder nicht?^^
Das Thema wurde bei uns im Unterricht schonmal lang und breit debattiert und ich konnte meine Meinung soweit einordnen, dass ich in jedem Fall gegen diese Form der Bestrafung bin. Dafür spricht zu vieles dagegen und zu wenig dafür!
Wenn im 21 Jahrhundert Menschen gehängt werden, dann frage ich mich mal wieder in was für einer Welt wir leben und ob wir wirklich ach so fortschrittlich sind wie alle immer meinen. Das sollte einem gehörigst zu denken geben.
@ Cathane...wir sollten hier jetzt nicht ins pauschalisieren abrutschen. Es gibt solche und solche Beispiele meinst du nicht? Je nach Psyche und Tat kann eine Resozialisierung durchaus funtkionieren. Man kann doch nicht gleich jeden Verbrecher aufgeben, das wäre ein sehr hartes Verhalten und geht von einem schlechten Menschenbild aus.
Von nichts kommt nichts.Viel zu oft werden die Gefangenen vernachlässigt.Es wird sich wenig oder kaum gekümmert.Die Gesellschaft interessiert es primär gar nicht,was mit den Gefangenen gemacht wird.Hauptsache weggesperrt und Genugtuung.
Chris Mukkah
05.11.2006, 18:49
Ja und warum sind sie weggesperrt?
Warum sind sie Gefangene?
Weil sie irgendeine Straftat begangen haben.
Das haben sie sich doch selber zuzuschreiben.
Und wenn man 290.000 Menschen umgebracht hat, dann kann man schonmal drüber nachdenken, eine angemessene Strafe anzuordnen.
Die Todesstrafe ist kein ideales Lösungsmittel, denn das zeugt irgendwo von Konfliktunfähigkeit, "wir wissen nich was wir mit him machen sollen, bringen wir ihn um".
Denn ich glaube nich, dass sie Saddam damit schaden, nach dem was der hinter sich hat, is er vll froh nich noch den Rest seines eh schon kranken Lebens im Knast zu verbringen.
Original von Chris Mukkah
Ja und warum sind sie weggesperrt?
Warum sind sie Gefangene?
Weil sie irgendeine Straftat begangen haben.
Das haben sie sich doch selber zuzuschreiben.
Natürlich haben sie das.Ich glaube auch nicht,dass irgendjemand was anderes behauptet hat.Was ich zumindest damit sagen wollte ist,dass es mit wegsperren nicht getan ist.Oft muss den Leuten geholfen werden.Und wer wundert sich schon,dass ein Kinderschänder nach 15 Jahren ohne Betreuung und Therapie,seine Probleme nicht in den Griff bekommt?
Chris Mukkah
05.11.2006, 18:58
Und wer soll das bezahlen? #hm#
Original von Chris Mukkah
Ja und warum sind sie weggesperrt?
Weil sie irgendeine Straftat begangen haben.
Das haben sie sich doch selber zuzuschreiben.
Und wenn man 290.000 Menschen umgebracht hat, dann kann man schonmal drüber nachdenken, eine angemessene Strafe anzuordnen.
Die Todesstrafe ist kein ideales Lösungsmittel, denn das zeugt irgendwo von Konfliktunfähigkeit, "wir wissen nich was wir mit him machen sollen, bringen wir ihn um"
Natürlich sind Gefangene nicht umsonst im Gefängnis. Aber irgendwie wird hier für meinen Geschmack zu viel verallgemeinert. Nicht, dass wir aneinernder vorbei reden^^ wenn du von Saddam konkret sprichst ist es etwas ganz anderes als, wenn du von Vebrechern im allgemeinen redest...
Was ich erschreckend finde ist, dass sich deine Meinung so anhört als wäre die Todesstrafe nicht optimals aber durchaus angebracht #8o# Ich sehe das Ausmaß von diversen Politikern vor mir, die Opfer und TROTZDEM sehe ich nicht warum ein anderer Mensch über das Ende eines Lebens zu entscheiden hätte. Das Recht hat einfach niemand!
Zudem finde ich es etwas naja sagen wir komisch, dass du Konfliktunfähigkeit quasi als Argument gegen die Todesstrafe bringen möchtest. Sieht man da nicht eher die menschlichen Gesichtspunkte wie:
- es ist grausam!
- niemand hat das recht über das leben eines anderen auf die art und weise zu bestimmen
usw. ??? anstatt zu sagen "die" sind unfähig mit Verbrechern umzugehen???
Chris Mukkah
05.11.2006, 19:06
EBEN
Niemand hat das Recht über das Leben anderer zu verfügen.
Und was haben Verbrecher (jetzt im Bezug auf Mörder) gemacht?
GENAU, sie haben über das Leben anderer verfügt!
Und wenn es sich dabei um 290.000 handelt (Ich rede die ganze Zeit nur im Bezug auf Saddam), dann kannst du doch nich sagen dass es "nicht human" ist das Leben von demjenigen zu beenden.
Versteh mich nich falsch, ich bin NICHT für die Todesstrafe, nur ich finde, dass Saddam Hussein ein ganz spezieller Fall ist.
Aber, schlag mal was vor, was würdest du mit Saddam machen?
Zitieren wir einfach das Bundesverfassungsgericht.
"Jeder Mensch,auch der Schlimmste der Schlimmen,muss eine konkrete und realisierbare Chance haben, der Freiheit wieder teilhaftig zu werden."
Oah Mädel du widersprichst dir ein bisschen selber #lachen#
Du sagst niemand hat das Recht -> Saddam hat es sich genommen -> Bestrafung
JETZT würden sich Richter etc. das Recht AUCH nehmen -> und dann töten wir sie, weil sie haben jemanden getötet
*g* so, wenn man deine Argumentation weiter denkt.
Nur, weil Saddam es sich genommen hat, heißt das nicht, dass jetzt ein Richter das darf. Also so seh ich das.
Ich würde ihn vermutlich für immer einsperren. Ich wüsste auch nichts besseres aber wer kann schon in 5 Minuten eine Lösung für ein solches Problem finden^^ Was ich halt sicher weiß ist, dass die Todesstrafe nichts ungeschehen machen kann und das alles einfach nur furchtbar ist.
Chris Mukkah
05.11.2006, 19:31
Ich glaub du verstehst nich was ich mein... :-?
Naja, das is jedenfalls relativ.
Ausserdem, der Richter tut nur seinen Job...
Das ist ein Unterschied.
Toll, du würdest Saddam einsperren.
Dann gammelt er den Rest seines Lebens in irgend nem Gefängnis in Bagdad rum, bis er dann eines natürlichen Todes stirbt.
Ganz ehrlich?
Mir wärs dann lieber wenn man mir die Todesstrafe auferlegt...
Mir ist es egal, die sollen mit Saddam machen was sie wollen.
²phel: Joa, dann läuft Saddam in 15 Jahren in Freiheit rum.
Wenn ihn jemand fragt wer er ist: "Heey, hab tausende von Menschen umgebracht.
Aber die netten Leute von der Regierung haben mir noch ne Chance gegeben, ich bin drüber hinweg"
Super...
Tut mir leid #sad#
hmh ja ok job aber den hin oder her er würde veranlassen, dass jemand stirbt, das Resultat wäre das selbe #vertrag#
Ja wer weiß, was grausamer ist #hm#
Die Diskussion verläuft sich in absoluten Nonsens #lachen#
Sollten wir mal so stehen lassen oder? *g*
Original von Chris Mukkah
Ausserdem, der Richter tut nur seinen Job...
Das ist ein Unterschied.
Nein,ist es nicht.Der Staat hat eine gewisse Vorbildfunktion,somit ist die Todesstrafe der größte Schwachsinn überhaupt.Man bekämpft doch nur Feuer mit Feuer.Man verurteilt seine Taten,und bestraft ihn mit der gleichen Methode?Paradox?
Original von Chris Mukkah²phel: Joa, dann läuft Saddam in 15 Jahren in Freiheit rum.
Wenn ihn jemand fragt wer er ist: "Heey, hab tausende von Menschen umgebracht.
Aber die netten Leute von der Regierung haben mir noch ne Chance gegeben, ich bin drüber hinweg"
Super...
Richtig,das ist zumindest der Sinn einer zweiten Chance.
Chris Mukkah
05.11.2006, 19:53
Du hast ja Vorstellungen #8o#
Okay, bringen wir mal 290.000 um, jeder hat ne zweite Chance, is ja nich so schlimm?
Denk vll. mal daran dass es hier nur um Saddam Hussein geht.
Naja, das ist subjektiv.
Ich halt mich da jetzt raus, muss Lanny mal Recht geben #lachen#
Ja,anscheinend habe ich wirre Vorstellungen,wenn ich mit unserer Verfassung übereinstimme...*rolleyes*
Chris Mukkah
05.11.2006, 19:58
Könntest du dir auch vorstellen, dass da wo Saddam lebt, die Deutsche Verfassung die einen Dreck interessiert?
Muss ich meine persönliche,individuelle Meinung einem fremden Land anpassen?Nein,wohl eher nicht...
Ob ich nun mit dem amerikanischen,deutschen oder indischen Recht übereinstimme,und ob dieses der anderen Regierung ein Dreck interessiert oder nicht,ändert nichts an meiner Meinung zu diesem Fall.
Aus.Ende.
Prince_Ray
05.11.2006, 20:19
Wegen der Richter:
Ich hab' da mal was vom "Gewaltmonopol des Staates" gehört.
Natürlich sollt das niemals bis zur Todesstrafe reichen.
So eine Diskussion hat aber offensichtlich keinen Sinn, sonst können wir ja gleich anfangen inwieweit ein Soldat das Recht hat jemand anderes Leben zu beenden.
da gebe ich Prince_Ray Recht. Man muss sich die Gesamtsituation angucken. Ein Kriegszustand ist schon wieder ein anderer als wenn jemand "privat" jemanden umbringt. Wie sch das anhört #lachen# sry xD
Chris Mukkah
05.11.2006, 20:49
Heey, an Soldaten hab ich ja noch garnich gedacht, da wäre das dann ja nochmal was ganz Anderes :-?
Naja ok, lassen wir das #lachen#
Death Cab
06.11.2006, 11:18
Original von phel
Nein,ist es nicht.Der Staat hat eine gewisse Vorbildfunktion,somit ist die Todesstrafe der größte Schwachsinn überhaupt.Man bekämpft doch nur Feuer mit Feuer.Man verurteilt seine Taten,und bestraft ihn mit der gleichen Methode?Paradox?
Seh ich genauso...eigentlich müsste man die Menschen, die die Todesstrafe verhängen dann auch mit eben dieser bestraft werden, da sie auch einen Menschen umbringen und wenn man die Todesstrafe an Saddam vollzieht und das dann mit seinem Gewissen vereinbaren kann, dann ist man nicht besser als Saddam selbst, der tausende von Menschen umgebracht hat... Mord ist Mord #vertrag#
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