Ocy
12.06.2005, 14:12
hab die suche benutzt, aber keinen thread für one-shots gefunden. wenn doch einer da ist, bitte schließen....
also ich hab hier 2 one-shots geschrieben, den einen könnte man als fortsetzung sehen, muss man aber nicht. der erste spielt nach dem finale der ersten staffel.
Für immer
Schon seit Tagen lag sie so da. Den Kopf auf dem weichen Kissen, den Blick starr auf die Decke gerichtet. Sie konnte nicht essen, nicht schlafen, nicht reden. Nur ihre Erinnerungen und Gedanken immer und immer wieder durch ihren Kopf gehen lassen und weinen.
Schon wieder löste sich eine Träne aus ihrem braunen Auge, bahnte sich einen Weg über ihre Wange und tropfte auf das rosafarbene Bettlaken, genau wie die so vielen, die vor ihr gewesen waren und die noch kommen würden. Ihr Kopf war voller Erinnerungen an ihn. Ihre gemeinsamen Stunden, ihre Gespräche. Wenn er sie nur zufällig berührt hatte, hatte sie immer eine Spannung durchfahren, ein Blick und sie war ihm wieder verfallen. Es hätte so schön sein können. Es war so schön gewesen. Und von heute auf morgen war alles vorbei. Er war die Liebe ihres Lebens, das wusste sie, auch wenn sie noch so jung war. Sie würde nie wieder jemanden so lieben können wie ihn. Sie wusste nicht, wann oder ob sie ihn wiedersehen würde, doch das war nicht mehr wichtig. Für sie zählte der Moment, der Augenblick. Und in diesem Augenblick war er nicht da, nicht bei ihr. Er hielt nicht ihre Hand, lächelte sie nicht mit seinem schiefen Grinsen an. Sie konnte nicht seinen Duft riechen, ihm nicht durch die Haare streichen. Er hatte nichts davon gesagt, dass er fortgehen würde, nicht einmal einen kleinen Hinweis hatte er ihr gegeben, dass sie von nun an ohne ihn leben sollte. Einen Brief hatte er geschrieben, in dem stand, dass er sie liebte. Doch sie konnte es ihm nicht glauben, es konnte nicht wahr sein, dass er sie verlassen hatte, obwohl er sie liebte. Seit sie den Brief das erste Mal gelesen hatte, wollte der stechende Schmerz in ihrem Herzen sie nicht mehr verlassen. Denn er liebte sie nicht so sehr wie sie ihn. Das war für sie das, was sie am meisten verletzte. Sie hätte es ertragen können, wenn er ihr gesagt hätte, dass er sie nicht liebte. Denn von ihm wollte sie nur die endgültige, atemraubende Liebe, die sie für ihn spürte, nichts anderes. Sie wollte nicht die einfache, normale Liebe, nicht von ihm. Ohne ihn hatte das Leben keinen Sinn mehr.
Sie erhob sich von ihrem Bett und setzte sich an ihren altmodischen Schreibtisch. Ein Foto fiel ihr ins Auge, von ihnen beiden, in den Zeiten, wo sie noch glücklich miteinander gewesen waren. Wo sie noch gedacht hatte, er hätte die gleichen starken Gefühle zu ihr, wie sie sie für ihn spürte, noch immer. Obwohl er fort war.
Die schwarze Tinte auf dem Papier wurde von ihren Tränen verwischt. Sie schrieb und schrieb. Sollte er jemals wiederkehren, sollte er all das erfahren, was sie fühlte, dachte. Denn sie würde es ihm nicht mehr sagen können, niemals. Da sie nun ihn verlassen würde, sollte er auch einen Brief erhalten.
Das Glas Wasser tat sein letztes. Sie spürte wie die Schlaftabletten sie immer müder machten und langsam von ihrem Schmerz erlösten.
Einige Stunden später fand ihr Vater seine wunderschöne Tochter Summer für immer schlafend auf ihrem Bett. In ihrer Hand ein Briefumschlag, auf dem in verschnörkelter Schrift der Name ?Cohen? zu lesen war.
der zweite
Da lag sie nun vor ihm. In all ihrer Schönheit. Die Augen geschlossen, die langen, dunklen Haaren umrahmten ihr Gesicht, der Mund leicht geöffnet. Sie schlief nur. Gleich würde sie ihre Augen aufschlagen und ihn anlächeln. Er konnte schon förmlich das Blitzen ihrer Augen sehen, er kannte es so gut, hatte es schon so oft gesehen.
Sie trug ein türkisfarbenes Kleid, was sich an ihren Körper anschmiegte und ihre wunderschönen Formen betonte.
Er betrachtete sie genauestens, obwohl er ihre Gestalt in und auswendig kannte. Sie hatte sich nicht verändert, seitdem er sie das letzte Mal gesehen hatte. Die Haut war immer noch so weich, die Lippen immer noch so rosa, das Haar immer noch so dunkel. Doch trotzdem war es nicht so wie früher.
Er hatte es zerstört, alles was sie je miteinander verbunden hatte. Nur, weil er weggelaufen war.
Er verfluchte sich selbst, diese wunderschöne Frau verlassen zu haben. Wie hatte er es tun können, sie bedeutete ihm doch alles. Ohne sie war er leer, vollkommen leer. Sein Leben war sinnlos geworden, nichts hatte ihn interessiert. Deshalb war er zurückgekehrt. Er hatte realisiert, dass er ohne sie nicht leben wollte, konnte.
Seit er sie das erste Mal gesehen hatte, war er ihr verfallen. Alles faszinierte ihn an ihr. Ihr helles Lachen, ihre zarten Hände, die Art, wie sie ihn zum Lachen brachte.
Er wollte sie fragen, ob sie seine Frau werden wollte. Den Ring hatte er schon vor einigen Wochen gekauft, aber nun wusste er, war die richtige Zeit.
Er ergriff ihre Hand und streifte ihr den schlichten, silberfarbenen Ring über den Finger. Sie brauchte keinen strahlenden Diamanten. Sie strahlte allein durch ihre Anwesenheit.
Er beugte sich zu ihr herunter und gab ihr einen sanften Kuss. Ihre Lippen waren immer noch so weich, wie er sie in Erinnerung hatte. Er streichelte ihr über die Wange und fuhr durch ihre Haare.
Dann trat er zurück und schloss den schweren Deckel des Sarges....
freu mich über fb und eure one-shots
lg ocy
also ich hab hier 2 one-shots geschrieben, den einen könnte man als fortsetzung sehen, muss man aber nicht. der erste spielt nach dem finale der ersten staffel.
Für immer
Schon seit Tagen lag sie so da. Den Kopf auf dem weichen Kissen, den Blick starr auf die Decke gerichtet. Sie konnte nicht essen, nicht schlafen, nicht reden. Nur ihre Erinnerungen und Gedanken immer und immer wieder durch ihren Kopf gehen lassen und weinen.
Schon wieder löste sich eine Träne aus ihrem braunen Auge, bahnte sich einen Weg über ihre Wange und tropfte auf das rosafarbene Bettlaken, genau wie die so vielen, die vor ihr gewesen waren und die noch kommen würden. Ihr Kopf war voller Erinnerungen an ihn. Ihre gemeinsamen Stunden, ihre Gespräche. Wenn er sie nur zufällig berührt hatte, hatte sie immer eine Spannung durchfahren, ein Blick und sie war ihm wieder verfallen. Es hätte so schön sein können. Es war so schön gewesen. Und von heute auf morgen war alles vorbei. Er war die Liebe ihres Lebens, das wusste sie, auch wenn sie noch so jung war. Sie würde nie wieder jemanden so lieben können wie ihn. Sie wusste nicht, wann oder ob sie ihn wiedersehen würde, doch das war nicht mehr wichtig. Für sie zählte der Moment, der Augenblick. Und in diesem Augenblick war er nicht da, nicht bei ihr. Er hielt nicht ihre Hand, lächelte sie nicht mit seinem schiefen Grinsen an. Sie konnte nicht seinen Duft riechen, ihm nicht durch die Haare streichen. Er hatte nichts davon gesagt, dass er fortgehen würde, nicht einmal einen kleinen Hinweis hatte er ihr gegeben, dass sie von nun an ohne ihn leben sollte. Einen Brief hatte er geschrieben, in dem stand, dass er sie liebte. Doch sie konnte es ihm nicht glauben, es konnte nicht wahr sein, dass er sie verlassen hatte, obwohl er sie liebte. Seit sie den Brief das erste Mal gelesen hatte, wollte der stechende Schmerz in ihrem Herzen sie nicht mehr verlassen. Denn er liebte sie nicht so sehr wie sie ihn. Das war für sie das, was sie am meisten verletzte. Sie hätte es ertragen können, wenn er ihr gesagt hätte, dass er sie nicht liebte. Denn von ihm wollte sie nur die endgültige, atemraubende Liebe, die sie für ihn spürte, nichts anderes. Sie wollte nicht die einfache, normale Liebe, nicht von ihm. Ohne ihn hatte das Leben keinen Sinn mehr.
Sie erhob sich von ihrem Bett und setzte sich an ihren altmodischen Schreibtisch. Ein Foto fiel ihr ins Auge, von ihnen beiden, in den Zeiten, wo sie noch glücklich miteinander gewesen waren. Wo sie noch gedacht hatte, er hätte die gleichen starken Gefühle zu ihr, wie sie sie für ihn spürte, noch immer. Obwohl er fort war.
Die schwarze Tinte auf dem Papier wurde von ihren Tränen verwischt. Sie schrieb und schrieb. Sollte er jemals wiederkehren, sollte er all das erfahren, was sie fühlte, dachte. Denn sie würde es ihm nicht mehr sagen können, niemals. Da sie nun ihn verlassen würde, sollte er auch einen Brief erhalten.
Das Glas Wasser tat sein letztes. Sie spürte wie die Schlaftabletten sie immer müder machten und langsam von ihrem Schmerz erlösten.
Einige Stunden später fand ihr Vater seine wunderschöne Tochter Summer für immer schlafend auf ihrem Bett. In ihrer Hand ein Briefumschlag, auf dem in verschnörkelter Schrift der Name ?Cohen? zu lesen war.
der zweite
Da lag sie nun vor ihm. In all ihrer Schönheit. Die Augen geschlossen, die langen, dunklen Haaren umrahmten ihr Gesicht, der Mund leicht geöffnet. Sie schlief nur. Gleich würde sie ihre Augen aufschlagen und ihn anlächeln. Er konnte schon förmlich das Blitzen ihrer Augen sehen, er kannte es so gut, hatte es schon so oft gesehen.
Sie trug ein türkisfarbenes Kleid, was sich an ihren Körper anschmiegte und ihre wunderschönen Formen betonte.
Er betrachtete sie genauestens, obwohl er ihre Gestalt in und auswendig kannte. Sie hatte sich nicht verändert, seitdem er sie das letzte Mal gesehen hatte. Die Haut war immer noch so weich, die Lippen immer noch so rosa, das Haar immer noch so dunkel. Doch trotzdem war es nicht so wie früher.
Er hatte es zerstört, alles was sie je miteinander verbunden hatte. Nur, weil er weggelaufen war.
Er verfluchte sich selbst, diese wunderschöne Frau verlassen zu haben. Wie hatte er es tun können, sie bedeutete ihm doch alles. Ohne sie war er leer, vollkommen leer. Sein Leben war sinnlos geworden, nichts hatte ihn interessiert. Deshalb war er zurückgekehrt. Er hatte realisiert, dass er ohne sie nicht leben wollte, konnte.
Seit er sie das erste Mal gesehen hatte, war er ihr verfallen. Alles faszinierte ihn an ihr. Ihr helles Lachen, ihre zarten Hände, die Art, wie sie ihn zum Lachen brachte.
Er wollte sie fragen, ob sie seine Frau werden wollte. Den Ring hatte er schon vor einigen Wochen gekauft, aber nun wusste er, war die richtige Zeit.
Er ergriff ihre Hand und streifte ihr den schlichten, silberfarbenen Ring über den Finger. Sie brauchte keinen strahlenden Diamanten. Sie strahlte allein durch ihre Anwesenheit.
Er beugte sich zu ihr herunter und gab ihr einen sanften Kuss. Ihre Lippen waren immer noch so weich, wie er sie in Erinnerung hatte. Er streichelte ihr über die Wange und fuhr durch ihre Haare.
Dann trat er zurück und schloss den schweren Deckel des Sarges....
freu mich über fb und eure one-shots
lg ocy