~Claire
26.06.2005, 16:18
Titel: Die Überraschung
Autor: ~Claire
Altersfreigabe: -
Art der FF: OC California
Genre: Romanze
Staffel: based on Season 1
Spoiler: keine
Inhalt: es ist eine Beschreibung von einem Date von Ryan & Marissa
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Ryan/Marissa
Disclaimer: Die Charaktere gehören Josh Schwartz und ich verdiene damit kein Geld
Kommentar: meine erste FF zu OC, die story ist beendet, werde aber noch weitere schreiben. Über Kritik etc würde ich mich freuen, 740 Wörter
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An einem lauen Sommerabend machte Marissa Cooper sich auf den Weg zu Ryan Atwood. Sie waren für 21 Uhr verabredet, aber Marissa verspätete sich ein wenig, da sie ihr schwarzes Chiffontop erst aus der Reinigung hatte holen müssen. Dazu trug sie heute eine Jeans und Sandalen. Da es noch sehr warm war hatte Marissa einen Bikini mitgenommen, vielleicht hatte Ryan auch Lust, im Schwimmhaus ein wenig zu schwimmen. Aber wahrscheinlich hatte er sowieso schon den ganzen Tag am Pool verbracht und jetzt keine Lust mehr, mit ihr Schwimmen zu gehen. Wie dem auch sei, für alle Fälle hatte sie ihren Lieblingsbikini dabei. Marissa ging langsam. Ihre Sandalen klapperten auf dem Asphalt der Gehwege. Die Straßen von Newport waren hell beleuchtet und still. In den Häusern brannten wenige Lichter, viele hatten die Fenster ihrer Villen weit geöffnet, um die sengende Mittagshitze aus den Schlafzimmern zu vertreiben. Nach einer halben Ewigkeit, wie es ihr erschien, war sie am Haus der Cohens angekommen. Sie ging auf die Haustür zu und klingelte. Nichts regte sich. Im ganzen Haus brannte kein Licht. Sie wusste, dass Seth mit Summer auf der Beach Party war und Julie und Sandy Cohen waren wahrscheinlich aus. Aber mit Ryan hatte sie sich erst gestern verabredet, er konnte es also kaum vergessen haben. Nach drei Minuten wurde sie langsam ungeduldig und unsicher. Sie hatten sich doch für heute Abend verabredet? Oder hatten sie etwa aneinander vorbeigeredet? Nein, das konnte eigentlich nicht sein. Schließlich regte sich etwas und Ryan öffnete ihr tatsächlich die Tür. Er trug ein hellblaues kurzärmliges Hemd und eine Jeans. Er lächelte nicht, aber Marissa sah ihm an, dass er, aus welchem Grund auch immer, nervös war.
?Hallo Ryan.?
?Hi, entschuldige, dass es etwas länger gedauert hat.?
?Und dabei habe ich mich schon verspätet?, scherzte Marissa. Durch Ryans Nervosität wurde sie auch leicht aufgeregt. Was war bloß los mit ihm?
?Ja, stimmt.? Ryan stand immer noch in der Tür. ?Komm mit mir, schließe deine Augen.? Er führte sie nicht ins Haus sondern am Haus vorbei in Richtung Garten, immer den gepflasterten Weg Richtung Poolhaus entlang. Sie ließ ihre Augen geschlossen und genoss die Atmosphäre, Ryans Nähe, sein Griff um ihren Unterarm, die laue Sommernacht. Es war mittlerweile fast ganz dunkel. In der Nähe des Pools hielten sie an.
?Jetzt kannst du deine Augen öffnen?, sagte Ryan soft und sah Marissa an. Sie öffnete ihre Augen und sah ein Meer von Kerzen rund um den Pool der Cohens aufgestellt, die Kerzen beleuchteten den ganzen Garten, so dass auf die gewöhnliche Beleuchtung verzichtet werden konnte, da die großen Lampions ausreichend Licht spendeten. Sie konnte es kaum glauben?
?Ryan? Das ist ja Wahnsinn!?, sagte sie und neigte sich lächelnd zu ihm. Ryan merkte, dass sie gerührt war. Er lächelte erleichtert und Marissa umarmte ihn. Gefühlvoll küssten sie sich.
Marissa konnte immer noch nicht glauben, dass er das für sie gemacht hatte. Es musste echt viel Arbeit gewesen sein, die ganzen Kerzen aufzustellen und anzuzünden.
?Willst du schwimmen??, fragte Ryan schließlich, nachdem sie sich einen Augenblick angesehen hatten. Marissa lächelte.
?Gerne. Ich ziehe mich schnell um.? Sie verschwand im Haus, um sich ihren Bikini anzuziehen. Ryan zog Hose und Hemd aus und kontrollierte noch einmal die Handtücher und Bademäntel auf den zwei Holzliegen, die er extra zurechtgerückt hatte. Dann zündete er die Kerzen an, die der Wind bereits ausgeblasen hatte und ging in das Schwimmbecken. Gespannt beobachtete er die Tür, auch wenn er nicht genau wusste, wozu. Er sah Marissa schließlich nicht das erste Mal im Bikini und es war auch nicht ihr erstes Date. Wozu also nervös sein?
Als Marissa dann erschien, beschleunigte sich sein Herzschlag. Er wollte nicht aufgeregt sein und sich verkrampfen. Marissa trug einen blauen, einfachen Bikini, der ihre Figur perfekt unterstrich. Sonst trug sie nichts. Sie war barfuß, trug keinen Schmuck, nichts. Sie hielt den Augenkontakt mit Ryan, während sie vorsichtig zum Becken ging und sich hineingleiten ließ. Das Wasser war angenehm warm und hatte sich von der Mittagshitze aufgeheizt. Sie schwamm zu Ryan, der sich in der einen Ecke des Beckens befand, hinüber, stoppte vor ihm, stellte sich auf ihre Füße und ging leicht in die Knie, um mit ihm auf einer Augenhöhe zu sein. Sie sagten nichts. Die Stimmung war atemberaubend. Langsam bewegten sie sich aufeinander zu. Er umfasste ihr Becken und drehte seinen Kopf. Ihre Lippen schmeckten nach Himbeere, waren zart und weich.
Ryan freute sich, dass er Marissa hatte überraschen können.
Autor: ~Claire
Altersfreigabe: -
Art der FF: OC California
Genre: Romanze
Staffel: based on Season 1
Spoiler: keine
Inhalt: es ist eine Beschreibung von einem Date von Ryan & Marissa
Hauptcharakter(e)/Paar(e): Ryan/Marissa
Disclaimer: Die Charaktere gehören Josh Schwartz und ich verdiene damit kein Geld
Kommentar: meine erste FF zu OC, die story ist beendet, werde aber noch weitere schreiben. Über Kritik etc würde ich mich freuen, 740 Wörter
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An einem lauen Sommerabend machte Marissa Cooper sich auf den Weg zu Ryan Atwood. Sie waren für 21 Uhr verabredet, aber Marissa verspätete sich ein wenig, da sie ihr schwarzes Chiffontop erst aus der Reinigung hatte holen müssen. Dazu trug sie heute eine Jeans und Sandalen. Da es noch sehr warm war hatte Marissa einen Bikini mitgenommen, vielleicht hatte Ryan auch Lust, im Schwimmhaus ein wenig zu schwimmen. Aber wahrscheinlich hatte er sowieso schon den ganzen Tag am Pool verbracht und jetzt keine Lust mehr, mit ihr Schwimmen zu gehen. Wie dem auch sei, für alle Fälle hatte sie ihren Lieblingsbikini dabei. Marissa ging langsam. Ihre Sandalen klapperten auf dem Asphalt der Gehwege. Die Straßen von Newport waren hell beleuchtet und still. In den Häusern brannten wenige Lichter, viele hatten die Fenster ihrer Villen weit geöffnet, um die sengende Mittagshitze aus den Schlafzimmern zu vertreiben. Nach einer halben Ewigkeit, wie es ihr erschien, war sie am Haus der Cohens angekommen. Sie ging auf die Haustür zu und klingelte. Nichts regte sich. Im ganzen Haus brannte kein Licht. Sie wusste, dass Seth mit Summer auf der Beach Party war und Julie und Sandy Cohen waren wahrscheinlich aus. Aber mit Ryan hatte sie sich erst gestern verabredet, er konnte es also kaum vergessen haben. Nach drei Minuten wurde sie langsam ungeduldig und unsicher. Sie hatten sich doch für heute Abend verabredet? Oder hatten sie etwa aneinander vorbeigeredet? Nein, das konnte eigentlich nicht sein. Schließlich regte sich etwas und Ryan öffnete ihr tatsächlich die Tür. Er trug ein hellblaues kurzärmliges Hemd und eine Jeans. Er lächelte nicht, aber Marissa sah ihm an, dass er, aus welchem Grund auch immer, nervös war.
?Hallo Ryan.?
?Hi, entschuldige, dass es etwas länger gedauert hat.?
?Und dabei habe ich mich schon verspätet?, scherzte Marissa. Durch Ryans Nervosität wurde sie auch leicht aufgeregt. Was war bloß los mit ihm?
?Ja, stimmt.? Ryan stand immer noch in der Tür. ?Komm mit mir, schließe deine Augen.? Er führte sie nicht ins Haus sondern am Haus vorbei in Richtung Garten, immer den gepflasterten Weg Richtung Poolhaus entlang. Sie ließ ihre Augen geschlossen und genoss die Atmosphäre, Ryans Nähe, sein Griff um ihren Unterarm, die laue Sommernacht. Es war mittlerweile fast ganz dunkel. In der Nähe des Pools hielten sie an.
?Jetzt kannst du deine Augen öffnen?, sagte Ryan soft und sah Marissa an. Sie öffnete ihre Augen und sah ein Meer von Kerzen rund um den Pool der Cohens aufgestellt, die Kerzen beleuchteten den ganzen Garten, so dass auf die gewöhnliche Beleuchtung verzichtet werden konnte, da die großen Lampions ausreichend Licht spendeten. Sie konnte es kaum glauben?
?Ryan? Das ist ja Wahnsinn!?, sagte sie und neigte sich lächelnd zu ihm. Ryan merkte, dass sie gerührt war. Er lächelte erleichtert und Marissa umarmte ihn. Gefühlvoll küssten sie sich.
Marissa konnte immer noch nicht glauben, dass er das für sie gemacht hatte. Es musste echt viel Arbeit gewesen sein, die ganzen Kerzen aufzustellen und anzuzünden.
?Willst du schwimmen??, fragte Ryan schließlich, nachdem sie sich einen Augenblick angesehen hatten. Marissa lächelte.
?Gerne. Ich ziehe mich schnell um.? Sie verschwand im Haus, um sich ihren Bikini anzuziehen. Ryan zog Hose und Hemd aus und kontrollierte noch einmal die Handtücher und Bademäntel auf den zwei Holzliegen, die er extra zurechtgerückt hatte. Dann zündete er die Kerzen an, die der Wind bereits ausgeblasen hatte und ging in das Schwimmbecken. Gespannt beobachtete er die Tür, auch wenn er nicht genau wusste, wozu. Er sah Marissa schließlich nicht das erste Mal im Bikini und es war auch nicht ihr erstes Date. Wozu also nervös sein?
Als Marissa dann erschien, beschleunigte sich sein Herzschlag. Er wollte nicht aufgeregt sein und sich verkrampfen. Marissa trug einen blauen, einfachen Bikini, der ihre Figur perfekt unterstrich. Sonst trug sie nichts. Sie war barfuß, trug keinen Schmuck, nichts. Sie hielt den Augenkontakt mit Ryan, während sie vorsichtig zum Becken ging und sich hineingleiten ließ. Das Wasser war angenehm warm und hatte sich von der Mittagshitze aufgeheizt. Sie schwamm zu Ryan, der sich in der einen Ecke des Beckens befand, hinüber, stoppte vor ihm, stellte sich auf ihre Füße und ging leicht in die Knie, um mit ihm auf einer Augenhöhe zu sein. Sie sagten nichts. Die Stimmung war atemberaubend. Langsam bewegten sie sich aufeinander zu. Er umfasste ihr Becken und drehte seinen Kopf. Ihre Lippen schmeckten nach Himbeere, waren zart und weich.
Ryan freute sich, dass er Marissa hatte überraschen können.