flowers1982
22.08.2005, 09:19
Hallo kennt einer von euch die Sendung mit "Sabine Christiansen"?
Kommt jeden Sonntag auf den Ersten gegen 21.45 und mit sehr interessanten Themen.
Diesen Sonntag war die Kanzlerkanditatin Frau Merkel zu Gast.
Wie mutig ist Ihr Programm, Frau Merkel?
3 Wochen nach Bundeskanzler Gerhard Schröder und wenige Tage nach der Vorstellung ihres Kompetenzteams war diesen Sonntag Angela Merkel, die Kanzlerkandidatin der Unions-Parteien, zu Gast bei SABINE CHRISTIANSEN. Sie stellte sich den Fragen der Moderatorin sowie einiger Experten: Wie will sie Deutschland wieder nach vorn bringen? Wie Arbeitsplätze schaffen? Ist ihr Programm ehrlich und mutig genug? Was taugt ihr Kompetenzteam? Diese und andere Fragen stellte SABINE CHRISTIANSEN am Sonntag der Kanzlerkandidatin vor.
Zu Gast waren noch weitere :
Angela Merkel Kanzlerkandidatin Noch nie hatte eine Frau in Deutschland so viel politische Macht wie Angela Merkel, die Kanzlerkandidatin der Unionsparteien. Ihre atemberaubende Parteikarriere könnte am voraussichtlichen Wahltermin, dem 18. September, ihren Höhepunkt erreichen. Denn vieles spricht dafür, dass sie die erste Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland wird. Von Helmut Kohls ''Mädchen'' stieg die promovierte Physikerin zur Parteivorsitzenden der CDU auf und sprengte damit alle bisher gängigen Karrieremuster. So richtig passte die Biografie der in zweiter Ehe verheirateten, kinderlosen Protestantin nie zu dem traditionellen Bild der CDU - einer männer- und westdominierten Partei mit katholischen und konservativen Wurzeln. Aber sie hat sich durchsetzen können. In der CDU-Spendenaffäre, der tiefsten Krise, in der die Partei je steckte, bewahrte die Pastorentochter aus Ostdeutschland Ruhe und wagte es im richtigen Moment, gegen ihren Förderer Helmut Kohl aufzubegehren. Auch Wolfgang Schäuble, Friedrich Merz und nicht zuletzt den Bayerischen Ministerpräsidenten und Vorsitzenden der Schwesterpartei CSU hat sie auf dem Weg an die Spitze hinter sich gelassen. Dennoch ? die nächsten 4 Wochen sind kein Spaziergang für die Kandidatin: Eigene Fehler, wie die Verwechslung von Brutto und Netto, aber in erster Linie die Querschüsse aus Bayern haben der Kandidatin in den vergangenen Tagen schwer zu schaffen gemacht, für Turbulenzen in der Partei und für Ärger und Empörung im Osten gesorgt. Die Vorstellung ihres Kompetenzteams und der gelungene Coup, den anerkannten ehemaligen Verfassungsrichter und Steuerexperten Paul Kirchhof zu gewinnen, haben erst mal Pluspunkte gebracht. ?Sind sie zäh??, wurde Angela Merkel vor kurzem gefragt. ?Ich würde eher sagen ausdauernd?, antwortete die 51-jährige. Ob ihre Ausdauer am Wahlsonntag belohnt wird, entscheiden die Wählerinnen und Wähler. Die Kandidatin selbst ist siegesgewiss: ?Union und FDP werden die Wahl gewinnen.? KurzVita: Angela Merkel wurde am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren, den größten Teil ihrer Jugend verbrachte sie aber in Brandenburg. Nach dem Abitur studierte sie in Leipzig Physik, machte 1978 ihr Diplom und promovierte 1986. Nach dem Mauerfall gelang ihr eine beispiellose Karriere: Ende 1989 trat sie dem Demokratischen Aufbruch bei, dessen Pressesprecherin sie bis 1990 war. Nach der Volkskammerwahl im März 1990 und der Bildung der letzten DDR-Koalitionsregierung wurde Angela Merkel zur stellvertretenden Regierungssprecherin ernannt. Im August 1990 wechselte sie zur CDU (Ost). Bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl im Dezember 1990 wurde sie direkt in den Bundestag gewählt. Bereits ein Jahr später berief sie Bundeskanzler Helmut Kohl als Bundesministerin für Frauen und Jugend in sein Kabinett. Im Dezember 1991 wurde sie zur Ersten Stellvertretenden Parteivorsitzenden der Bundes-CDU gewählt und im Mai 1993 übernahm sie zusätzlich den Landesvorsitz ihrer Partei in Mecklenburg-Vorpommern. Umweltministerin wurde Angela Merkel nach den Wahlen 1994. Nach dem Machtverlust der Kohl-Koalition im September 1998 wurde sie im November desselben Jahres ? auf Vorschlag des Parteivorsitzenden Wolfgang Schäuble - zur CDU-Generalsekretärin gewählt. Nach dessen Rücktritt kam sie ganz an die Spitze: Seit dem 10. April 2000 ist Angela Merkel Vorsitzende der CDU, seit Herbst 2002 - nach den Bundestagswahlen ? ist sie auch CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende, seit dem 30. Mai 2005 Kanzlerkandidatin der Union und damit die mächtigste Frau in der deutschen Politik.
+Meinhard Miegel
Direktor des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft (IWG)
+Rudolf Hickel
Wirtschaftswissenschaftler
+Dr. Ulrike Murmann
Expertin für Familie und christliche Werte
+Daniel Terberger
Textilunternehmer
Gestern war das Thema sehr interessant, doch ich finde Frau Merkel hat sich politische gut herausreden können. Sie konnte nie richtig zu ihren Wort stehen.
Kommt jeden Sonntag auf den Ersten gegen 21.45 und mit sehr interessanten Themen.
Diesen Sonntag war die Kanzlerkanditatin Frau Merkel zu Gast.
Wie mutig ist Ihr Programm, Frau Merkel?
3 Wochen nach Bundeskanzler Gerhard Schröder und wenige Tage nach der Vorstellung ihres Kompetenzteams war diesen Sonntag Angela Merkel, die Kanzlerkandidatin der Unions-Parteien, zu Gast bei SABINE CHRISTIANSEN. Sie stellte sich den Fragen der Moderatorin sowie einiger Experten: Wie will sie Deutschland wieder nach vorn bringen? Wie Arbeitsplätze schaffen? Ist ihr Programm ehrlich und mutig genug? Was taugt ihr Kompetenzteam? Diese und andere Fragen stellte SABINE CHRISTIANSEN am Sonntag der Kanzlerkandidatin vor.
Zu Gast waren noch weitere :
Angela Merkel Kanzlerkandidatin Noch nie hatte eine Frau in Deutschland so viel politische Macht wie Angela Merkel, die Kanzlerkandidatin der Unionsparteien. Ihre atemberaubende Parteikarriere könnte am voraussichtlichen Wahltermin, dem 18. September, ihren Höhepunkt erreichen. Denn vieles spricht dafür, dass sie die erste Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland wird. Von Helmut Kohls ''Mädchen'' stieg die promovierte Physikerin zur Parteivorsitzenden der CDU auf und sprengte damit alle bisher gängigen Karrieremuster. So richtig passte die Biografie der in zweiter Ehe verheirateten, kinderlosen Protestantin nie zu dem traditionellen Bild der CDU - einer männer- und westdominierten Partei mit katholischen und konservativen Wurzeln. Aber sie hat sich durchsetzen können. In der CDU-Spendenaffäre, der tiefsten Krise, in der die Partei je steckte, bewahrte die Pastorentochter aus Ostdeutschland Ruhe und wagte es im richtigen Moment, gegen ihren Förderer Helmut Kohl aufzubegehren. Auch Wolfgang Schäuble, Friedrich Merz und nicht zuletzt den Bayerischen Ministerpräsidenten und Vorsitzenden der Schwesterpartei CSU hat sie auf dem Weg an die Spitze hinter sich gelassen. Dennoch ? die nächsten 4 Wochen sind kein Spaziergang für die Kandidatin: Eigene Fehler, wie die Verwechslung von Brutto und Netto, aber in erster Linie die Querschüsse aus Bayern haben der Kandidatin in den vergangenen Tagen schwer zu schaffen gemacht, für Turbulenzen in der Partei und für Ärger und Empörung im Osten gesorgt. Die Vorstellung ihres Kompetenzteams und der gelungene Coup, den anerkannten ehemaligen Verfassungsrichter und Steuerexperten Paul Kirchhof zu gewinnen, haben erst mal Pluspunkte gebracht. ?Sind sie zäh??, wurde Angela Merkel vor kurzem gefragt. ?Ich würde eher sagen ausdauernd?, antwortete die 51-jährige. Ob ihre Ausdauer am Wahlsonntag belohnt wird, entscheiden die Wählerinnen und Wähler. Die Kandidatin selbst ist siegesgewiss: ?Union und FDP werden die Wahl gewinnen.? KurzVita: Angela Merkel wurde am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren, den größten Teil ihrer Jugend verbrachte sie aber in Brandenburg. Nach dem Abitur studierte sie in Leipzig Physik, machte 1978 ihr Diplom und promovierte 1986. Nach dem Mauerfall gelang ihr eine beispiellose Karriere: Ende 1989 trat sie dem Demokratischen Aufbruch bei, dessen Pressesprecherin sie bis 1990 war. Nach der Volkskammerwahl im März 1990 und der Bildung der letzten DDR-Koalitionsregierung wurde Angela Merkel zur stellvertretenden Regierungssprecherin ernannt. Im August 1990 wechselte sie zur CDU (Ost). Bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl im Dezember 1990 wurde sie direkt in den Bundestag gewählt. Bereits ein Jahr später berief sie Bundeskanzler Helmut Kohl als Bundesministerin für Frauen und Jugend in sein Kabinett. Im Dezember 1991 wurde sie zur Ersten Stellvertretenden Parteivorsitzenden der Bundes-CDU gewählt und im Mai 1993 übernahm sie zusätzlich den Landesvorsitz ihrer Partei in Mecklenburg-Vorpommern. Umweltministerin wurde Angela Merkel nach den Wahlen 1994. Nach dem Machtverlust der Kohl-Koalition im September 1998 wurde sie im November desselben Jahres ? auf Vorschlag des Parteivorsitzenden Wolfgang Schäuble - zur CDU-Generalsekretärin gewählt. Nach dessen Rücktritt kam sie ganz an die Spitze: Seit dem 10. April 2000 ist Angela Merkel Vorsitzende der CDU, seit Herbst 2002 - nach den Bundestagswahlen ? ist sie auch CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende, seit dem 30. Mai 2005 Kanzlerkandidatin der Union und damit die mächtigste Frau in der deutschen Politik.
+Meinhard Miegel
Direktor des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft (IWG)
+Rudolf Hickel
Wirtschaftswissenschaftler
+Dr. Ulrike Murmann
Expertin für Familie und christliche Werte
+Daniel Terberger
Textilunternehmer
Gestern war das Thema sehr interessant, doch ich finde Frau Merkel hat sich politische gut herausreden können. Sie konnte nie richtig zu ihren Wort stehen.