franki
22.02.2005, 14:25
Hunter S. Thompson, Genialer/irrer Autor und Journalist ist Sonntag Nacht gestorben. Viele kennen zumindest den Film "Fear and Loathing in Las Vegas" von Terry Gilliam mit Johnny Depp und Benicio del Toro. Sehr guter Film, besseres Buch! Kann ich nur empfehlen! RIP Hunter!
Fraunkfurter Rundschau
link: www.fr-aktuell.de/ressorts/kultur_und_medien/boulevard/?cnt=635072
Kult-Autor Hunter S. Thompson gestorben
Hunter S. Thompson (Foto: dpa)
Los Angeles (dpa) - Der amerikanische Autor Hunter S. Thompson ist tot. Medienberichten zufolge nahm sich der Kultschreiber der Hippie-Bewegung im Alter von 67 Jahren in seinem Wohnort Woody Creek bei Aspen im US-Staat Colorado das Leben.
Angeblich soll er sich in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) in den Kopf geschossen haben. Thompson wurde mit einer besonderen Form des fiktiven Journalismus bekannt, dem so genannten "Gonzo-Journalismus". Er und seine Anhänger gingen davon aus, dass die echte Wahrheit im Bereich zwischen Fakten und Fiktion zu finden sei.
In seinen Reportagen und Büchern wie "Hell's Angels" (1966), "Fear and Loathing in Las Vegas" (Angst und Schrecken in Las Vegas, 1972) verband der "King of Gonzo" grundlegende Kritik an der amerikanischen Gesellschaft mit drastischen Schilderungen seiner eigenen Drogentrips und Grenzerfahrungen. Der Autor, der stets mit Sonnenbrille und Zigarette auftrat, wurde damit in den 60er und 70er Jahren zu einem der Helden der amerikanischen Gegenkultur.
Der US-Regisseur Terry Gilliam hat Thompsons literarischen Trip "Fear and Loathing in Las Vegas" 1998 mit den Stars Johnny Depp und Benicio Del Toro verfilmt.
Fraunkfurter Rundschau
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Kult-Autor Hunter S. Thompson gestorben
Hunter S. Thompson (Foto: dpa)
Los Angeles (dpa) - Der amerikanische Autor Hunter S. Thompson ist tot. Medienberichten zufolge nahm sich der Kultschreiber der Hippie-Bewegung im Alter von 67 Jahren in seinem Wohnort Woody Creek bei Aspen im US-Staat Colorado das Leben.
Angeblich soll er sich in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) in den Kopf geschossen haben. Thompson wurde mit einer besonderen Form des fiktiven Journalismus bekannt, dem so genannten "Gonzo-Journalismus". Er und seine Anhänger gingen davon aus, dass die echte Wahrheit im Bereich zwischen Fakten und Fiktion zu finden sei.
In seinen Reportagen und Büchern wie "Hell's Angels" (1966), "Fear and Loathing in Las Vegas" (Angst und Schrecken in Las Vegas, 1972) verband der "King of Gonzo" grundlegende Kritik an der amerikanischen Gesellschaft mit drastischen Schilderungen seiner eigenen Drogentrips und Grenzerfahrungen. Der Autor, der stets mit Sonnenbrille und Zigarette auftrat, wurde damit in den 60er und 70er Jahren zu einem der Helden der amerikanischen Gegenkultur.
Der US-Regisseur Terry Gilliam hat Thompsons literarischen Trip "Fear and Loathing in Las Vegas" 1998 mit den Stars Johnny Depp und Benicio Del Toro verfilmt.