Vollständige Version anzeigen : The OC - Season 1
TheOCPudding.
20.04.2007, 20:46
hey leute, ich weiß jetzt ja nicht so genau ob euch sowas überhaupt interessiert....
aber ich probier's mal und stell mal nur einen absatz rein.#
ALSO: es geht hier ganz einfach um die 1.staffel von oc, die wo alles begann! ich verwende in dieser story den deutschen text, der auch in der serie gesprochen wird. ich versuche möglichst auf die gefühle der jeweiligen charaktere einzugehen. kann nicht ganz versprechen, dass alles so is wie in den echten folgen (das heißt ich kann mal ne bewegung falsch schreibn oder so, aber eigentlich nichts wirklich ernstes)
sollte ich tatsächlich auf interesse stoßen und somit weiterschreibn und tatsächlich mit der 1. fertig werden werd ich auch gern die 2., 3., 4. schreiben aber eigentlich is die 1. eh auch schon ziemlich lang...*g*
ich stell mal den ersten teil rein und warte ab, wie meine idee so ankommt, wenn ihr sie respektabel findet und wenn ihr denkt dass sie auch wirklichzu ff passt bitte posten aber auch kritik ist erwünscht! soltte das jemanden interessieren schreibe ich gerne weiter.
lg Pudding
Fremde Welten
Es hätte schlimmer kommen können
Die einzige Beleuchtung kam von einer alten Straßenlaterne, der man dieses Wunder etwas Licht auf die verlassene Gasse zu werfen, niemals zugetraut hätte. Die verlassene Schrottkiste hätte wohl jeden ? in einem sturzbetrunkenen Zustand (in dem sich unser Freund nicht befand) ? dazu veranlasst sie zu stehlen.
Die Hände tief in die Taschen seiner ausgewaschenen Jeans vergraben und den Kopf zwischen den hochgezogenen Schultern, wie eine, sich vor Gefahr schützende Schildkröte, versteckt blieb der blonde Junge unschlüssig stehen, sah sich zuerst noch mal verstohlen um und richtete schließlich seine blauen Augen wieder auf seinen nicht so nüchternen Bruder, welcher bereits neben dem Wagen stand und auf den Vordersitz lugte, wie um sich zu vergewissern, dass er tatsächlich leer war. Dann wandte er sich mit einem fast schon verschmitzten Gesichtsausdruck zu Ryan um und fragte ihn falsch grinsend: ?Ich bin dein großer Bruder; wenn ich?s dir nicht beibringe, wer dann??
Schon schlug er die Scheibe der Vordertür klirrend ein, sodass der Jüngere erschrocken zurückzuckte, griff mit dem freien Arm ins Innere des Gefährts und verschaffte sich so ohne weitere Probleme Eintritt. Sein Begleiter hatte keine Chance mehr, ihn daran zu hindern, sich auf den grauen kunststoffüberzogenen Sitz zu schwingen und die Tür hinter sich zuzuknallen.
?Ich weiß nicht Trey . . .?, nervöse ließ Ryan den Blick hin und her schweifen ? jeden Moment konnte jemand kommen.
?Mach dir nicht ins Hemd, steig ein!?, grölte es aus der Schrottkiste. Weitere unsichere Gedanken verdrängend, ging er um den Wagen herum zu der einen Hintertür und öffnete diese, blieb jedoch sofort wie angewurzelt stehen als ein Polizeiwagen langsam an der Gasse vorbeifuhr, dem Jungen blieb fast das Herz stehen, sie würden sie entdecken ? sie würden so enden wie schon sein Vater.
?Mach schon ? hau?n wir ab!?, Treys Stimme war zu entnehmen, dass er nicht mehr sonderlich lange warten würde. Ryan gönnte sich einen kurzen Augenblick der Sicherheit, als die Gefahr wieder hinter dem nächsten Gebäude verschwand. Es würde alles gut werden, irgendwie musste es ihm gelingen seinen Bruder nach Hause zu bringen und dann . . . Die heulenden Sirenen veranlassten ihn dazu seinen Gedankengang zu unterbrechen, sie kamen zurück, die Polizei fuhr wieder zurück und direkt auf die Brüder zu. ?Steig ein, na los, Ryan!?
Ein letzter Zweifel wurde verdrängt und Ryan rannte neben dem bereits fahrenden Auto ein paar Schritte her, um sich dann auf die Rückbank zu werfen. Trey trat das Gaspedal durch und fuhr haarscharf an dem Streifenwagen vorbei, der daraufhin mit quietschenden Reifen wendete und die Verfolgung aufnahm. Mit einem gehetzten Gesichtsausdruck wandte sich der Jüngere um und starrte auf die rasch näherkommenden Scheinwerfer, ein erfreutes ?Ja? seines Bruders ließ ihn wider herumfahren, gerade rechtzeitig um in Treys funkelnde Augen zu starren. ?Du solltest mal deine Fresse sehen Mann ? Yahoo!?
Ryans Atem ging stoßweise während er immer wieder zwischen seinem begeisterten Bruder und der wütenden Polizei hin und her blickte, da riss er erschrocken die Augen auf, als er bemerkte, dass sie Kurs auf einen sehr stabil wirkenden Baum nahmen. ?Nein, nicht?, versuchte er seinen Bruder zu warnen, doch schon im nächsten Augenblick hörte er das unverkennbare Krachen und spürte wie er nach vorne geschleudert wurde, instinktiv fing er sich mit beiden Händen an dem vorderen Sitz ab. Auch die Verfolger waren, wenn auch auf eine etwas andere Art, zum Stillstand gekommen, sie stiegen mit gezogenen Waffen aus dem Gefährt und einer von ihnen schrie ihnen immer wieder zu: ?Hände hoch! Los, los! Hände hoch habe ich gesagt!? Und ein weiterer verlangte: ?Auf die Armbank ? wo ich sie sehen kann!? Das ohrenbetäubende Heulen der Sirenen würde Ryan niemals wieder vergessen können.
samaraangelchen
20.04.2007, 21:15
ähm sorry aber das ist ne kritik #pfeifen# check nicht ganz den sinn ,, ich meine den text von der serie abkupfern können wir auch, deine andere story klingt viel besser, da wollen wir ne fortsetzung hehe also nicht zu lange hier dran aufhalten die andere ist spannender, sorry ist meine meinung
TheOCPudding.
20.04.2007, 21:18
keine sorge, schreib eh viel lieber an meiner eigenen idee, wollt nur mal hören was ihr davon haltet. wart mal ab ob's jemanden interessiert sonst lass' ich's einfach - ich schreib's natürlich gern aber ich kann auch ganz gut ohne es auskommen. mein problem is halt, dass ich zu gern und zu viel schreibe wenn's mcih mal packt und da kam halt das mal raus. :D
merken tu ich ja auch nicht allzuviel bei meiner anderen ff..... naja, außer natürlich meine lieben stammkunden*g* mehr leider nicht.....
samaraangelchen
20.04.2007, 21:35
Wieso du kriegst doch da ne Menge Feedback hm , ich meine das ist das ja wieder ohne feedback kann kein Autor leben und das mit dem schreiben kenne ich , ich schreibe selbst an 3 Storys hehe,,oh verzeihung nun sind es 4 :D
SummersSummer
21.04.2007, 10:59
Also ich finds nicht schlecht. Cool wärs wenn du die Geschichte etwas anders verfasst, als in der Serie. Z.B. Wie es dir am liebsten gewesen wäre. Das wär bestimmt spannend zu lesen.
Ich freu mich, dass du gerne schreibst, denn dann hab ich viel zum lesen. :p :p
lipstick
21.04.2007, 11:06
ja, denke auch das es spannender wäre wenn du die geschichte etwas umänderst mhm
bussal #mh#
TheOCPudding.
21.04.2007, 18:46
ich hätte da schon auch eine idee.... mal nachdenken... ich könnt die folgen und so gleich benennen aber die geschichte is ganz anders ;) ich hab ne idee und hoffe auch sie gefällt euch dann.
ein tipp: es könnte sein, dass nicht sandy sondern lukes vater ryan bei sich aufnimmt, oder so was ähnliches. oder ich mach's so, dass keiner von beiden ihn aufnimmt und dafür seth irgendwie abhaut und nach chino kommt. würd gern wissen ob das auf interesse stößt ;) was würdet ihr lieber haben? ryan und die wards oder seth und chino? könnt auch irgendwie beides hibekommen wenn ihr wollt.
lg pudding
lipstick
22.04.2007, 08:48
seth chino seth chino seth chino seth chino seth chinoseth chino
jajajajajajajaj
SummersSummer
22.04.2007, 10:43
Seth in Chino??? Na das wär doch mal was.^^
So lang Summer irgendwann mal auftaucht is mir eigentlich egal wie du es schreibst. :p :p
TheOCPudding.
22.04.2007, 16:26
also auf summer und seth verzichte ich auf keinen fall!
wenn ich das jetzt richtig gelesen hab, seid ihr für sth+chino?
dann werd ich mal dran halten *g*
SummersSummer
22.04.2007, 16:39
Das freut mich, dass du auf die beiden nicht verzichtest. Dann bin ich schon beruhigt. :p
Freu mich schon wenns los geht. ;)
TheOCPudding.
23.04.2007, 18:03
ok, also: das in der klammer stehende, passiert genauso wie im echten oc, ich hab es eingeklammert, damit ihr erkennt, ab wann was neues kommt und so müsst ihr nciht unbedingt das lesen, was ihr eh schon wisst ;) das is jetzt nur hier am anfang so, danach kommt nur das erfundene rein!
Fremde Welten
Es hätte schlimmer kommen können
(Die anderen Häftlinge starrten etwa genauso mürrisch vor sich hin wie Ryan, wobei einige es vorzogen ihre Verärgerung über den Aufenthalt im Gefängnis laut preiszugeben. Die wachsamen Augen der Polizisten ruhten auf dem Jungen, als hätte er soeben ein Attentat begangen.
Ein, in einen Anzug gehüllter, vornehm wirkender Mann mit schwarzem längerem Haar und buschigen Brauen erhob sich augenblicklich und stapelte geschäftig ein paar Papiere zusammen. Als Ryan vor dem langen, grauen Tisch stehen blieb, richtete er seine blaugrauen Augen auf den Jungen. Mit einem warmen Lächeln streckte er die Hand zur Begrüßung aus: ?Ryan. Sandy Cohen. Das Gericht hat mich als Pflichtverteidiger bestellt.? Der Häftling starrte den liebenswürdigen Helfer nur aus nachdenklichen, misstrauischen Augen an, wobei er wie ein auf der Lauer liegender Hund wirkte, der nur darauf wartete einen Grund zu finden, knurrend und zähnefletschend auf den Feind loszugehen. Sandy zog die Hand ein wenig verunsichert zurück und ließ sich wieder auf die runde Scheibe, die als Sessel dienen sollte nieder, wobei er mit hochgezogenen Brauen erklärte: ?Es hätte schlimmer kommen können.? Auch sein Schützling setzte sich und legte die Hände auf den Tisch um daraufhin es zu vermeiden ihn auch nur eines weiteren Blickes zu würdigen, nur aus den Augenwinkeln heraus, beobachtete er den Pflichtverteidiger und musterte ihn, um eine Schwachstelle zu entdecken. ?Ist sonst alles OK? Behandelt man dich gut??, erkundigte Sandy; doch anstelle einer üblichen Antwort wie ?gut? (was dann nicht gleich bedeuten soll, dass es einem wirklich ?gut? geht), sah ihn der Junge nun doch wieder an und wollte seinerseits wissen: ?Wo ist mein Bruder?? Nur ein kurzes Zögern und ein schnelles Durchblättern der Unterlagen, dann zählte der Gefragte auch schon fließend auf: ?Äh ? Trey ist volljährig, Trey hat einen Wagen gestohlen, er hatte eine Pistole bei sich, und ein bisschen Gras. Er hat ein paar Vorstrafen. ? Ich würde sagen auf Trey kommen 3 bis 5 Jahre zu.? Er richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf Ryan, der ihn immer noch mürrisch beäugte: ?Aber um Trey geht es mir nicht; du bist zum ersten Mal hinter Gitter, wie ich annehme willst du nicht noch mal hierher.? Ein weiterer Blick auf seine Unterlagen und er fuhr fort: ?Deine Noten ? sind nicht toll. Zweimal suspendiert wegen Schlägerein, dreimal wegen unerlaubter Abwesenheit. Deine College ? Aufnahmeprüfung...? Wieder fuhren Sandys dichte Brauen erstaunt in die Höhe. ?... 98 von 100 Punkten!? Doch sogleich schüttelte er wieder seufzend den Kopf und verbesserte seine Aussage: ?Nein, 98 Punkte wenn du anfängst zur Schule zu gehen. Denkst du ans College?? die Antwort war zu erwarten gewesen : ein verächtlicher Grunzer (Anspielung auf den Atwood Grunzer) trug zu der etwas einseitigen Unterhaltung bei. Also startete Sandy einen weiteren Versuch: ?Hast du überhaupt schon mal über deine Zukunft nachgedacht?? Andere Frage ? gleiche Reaktion. ?Ryan, ich bin auf deiner Seite. Komm, hilf mir, sag was dazu.? Ein paar Sekunden verstrichen, in denen der Junge dem Treiben um sich herum lauschte: Besucher oder Häftlinge die per Lautsprecher aufgerufen wurden, Stimmengewirr und das Geräusch von Schuhen auf Beton, sowie das Quietschen des Eisentors, wann immer es geöffnet wurde; schließlich meinte er mit gelangweilter Stimme: ?Die moderne Medizin macht solche Fortschritte, dass die Menschen im Durchschnitt 100 werden; aber wie ich gelesen hab? reichen die Rentenkassen nur bis zum Jahr 2025 und das bedeutet die Leute müssen arbeiten bis sie...? In einer kurzen Pause überschlug er schnell die Zahlen im Kopf. ?... 80 sind. Deshalb lasse ich mich nicht so schnell auf etwas ein.? Anfang des letzten Satzes, hatte sich in Sandys zuvor etwas angespanntem Gesicht ein Lächeln geschlichen, wohl war auch ein wenig erstaunt, dass sein Schützling tatsächlich mal den Mund aufbekam, doch schnell wurde seine Miene wieder ernst und geschäftsmäßig: ?Pass auf, ich kann das auf ein Vergehen runterspielen. Mit Geldstrafe ? Bewehrung. Aber eins sage ich dir...? Sein Blick schweifte von den Papieren wieder zu Ryan. ?... ein Auto klauen weil dein Bruder es dir gesagt hat ist dumm und es ist schwach. Das sind zwei Dinge die du dir nicht mehr leisten kannst. -? ?Noch zwei Dinge?, wurde der Pflichtverteidiger verächtlich schnaubend unterbrochen. ?Willst du das ändern??, fragte Sandy, in der Hoffnung seinen Gegenüber damit zu ködern. ?Dann musst du drüber wegkommen dass das Leben dir schlechte Karten gegeben hat.? Er wartete kurz ab, ob nicht ein weiterer Redeschwall anrollte, doch Ryan blieb stumm, was ihn nicht daran hinderte mit seiner gesamten Körperhaltung seinem Spott Ausdruck zu verleihen. ?Ich verstehe es ja; wir sind aus dem gleichen Holz?, ein neuer Versuch startete. ?Ich bin im schlimmsten Teil der Bronx aufgewachsen: Keine Kohle, mein Vater war abgehauen, meine Mutter hat immer nur gearbeitet, und ich war dumm, ich war frustriert -? ?Und sehen sie sich jetzt an?, warf der junge Häftling ein, wobei er sich sicher war, die Schwachstelle endlich gefunden zu haben. Doch dieser Mann hier war zäh, denn obwohl er nun die Hast in seiner Stimme zügelte, fuhr er unbeirrt fort seinen neuen Freund von einer noch bestehenden Hoffnung zu überzeugen: ?Ein cleverer Junge wie du, muss doch irgendwelche Zukunftspläne haben. Oder wenigstens irgendeinen Traum...? ?Ja, genau?, Ryan blieb trotz allem noch überraschend ruhig. ?Ich will ihnen mal was sagen: wo ich her bin, gilt man nicht als clever wenn man einen Traum hat, nur wenn man weis, dass er nicht wahr wird, nur dann.? Nun wusste Sandy Cohen tatsächlich nichts mehr zu erwidern. Die erste Runde ging an den Jungen.
Etwas distanziert standen die beiden so verschiedenen Menschen auf dem Gehsteig: der dunkelhaarige Pflichtverteidiger und der blonde Exhäftling mit der schwarzen Jacke und dem Lederband um den Hals. Schließlich schien sich Sandy von seiner vorherigen Niederlage erholt zu haben und ging neu gerüstet in die zweite Runde: ?Mein Büro meldet sich um dich an den Termin deiner Anhörung zu erinnern.? Eigentlich hatte er ja schon erwartet, dass er keine Reaktion auf diese Aussage bekam, doch wie er schon zuvor bemerkt hatte: der Junge neigte dazu ihn zu überraschen. ?Den vergesse ich schon nicht?, Ryans Worte, veranlassten Sandy verstehend zu Nicken, doch bevor er noch irgendetwas sagen konnte, brauste eine alte Schrottkiste, die starke Ähnlichkeiten mit dem Gefährt, welches letzte Nacht gestohlen hätte werden sollen, aufwies. Der junge Exhäftling schlürfte ein wenig, ja man könnte sagen verunsichert, was wieder eine unheimliche Überraschung für den Pflichtverteidiger darstellte, auf das, nun stehende Auto zu, aus welchem eine wirklich wütende Frau mit zerzausten, wohl auch ungewaschenen Haaren heraussprang, deren Kleidungsstil keinesfalls gut gewählt war. Auch Sandy schlenderte, weitaus gelassener, auf Ryans Mutter, denn dies konnte niemand anderes sein, zu. Doch sein breites Lächeln gefror augenblicklich, als Mrs. Atwood lauthals ihre Meinung über all das kundtat: ?Nicht zu fassen!?, Sie schlug die Wagentür in ihrem aufbrausenden Zorn wütend zu. ?Was habe ich bloß für eine scheiß Familie?! Womit habe ich bloß so eine scheiß Familie verdient! Kannst du mir das mal sagen?? Sie funkelte ihren Sohn abwartend an, doch dieser zog nur die Schultern möglichst weit hoch und steckte die Hände in die Taschen seiner schwarzen Lederjacke um gleichzeitig so zu tun, als ginge ihn das hier nichts an. Inzwischen hatte Sandy seine Fassung wiedererlangt und bemühte sich nun um einen möglichst netten Tonfall, bei dieser offenbar ein wenig angetrunkenen Frau: ?Mrs. Atwood? Ich bin Sandy Cohen, Ryans Anwalt.? ?Sie hätten ihn da drin verfaulen lassen sollen!?, richtete die Mutter nun ihren Zorn auf den Mann ihr gegenüber und fuchtelte mit der einen Hand aufgebracht in dessen Richtung. ?Genau das tut sein Vater ja auch ? sein Bruder wird es auch tun...? Erstaunt stellte Sandy fest, dass Überraschungen wohl in dieser Familie so üblich waren, denn nun war Mrs. Atwood plötzlich den Tränen nahe, obwohl sie natürlich sogleich wieder ihren Sohn angiftete: ?Fahren wir Ryan!? Als dieser ihrer Aufforderung nicht sofort nachkam, fuhr sie ihn noch ein wenig heftiger an, während sie bereits die Tür wieder aufgerissen hatte: ?Na los, steig ein!? Also trottete Ryan zur Beifahrerseite und war auch schon im Begriff einzusteigen, da hielt ihn sein Anwalt noch einmal zurück: ?Ich gebe dir meine Karte...? Sandy kam auf den Jungen zu und streckte ihm besagte Karte entgegen. ?...mit meiner Privatnummer. Falls du wen brauchst, wenn mal alles zuviel wird ? ruf mich an.? Ryan nahm das Kärtchen in die eine Hand und schien sich nicht ganz sicher zu sein, was nun zu tun war, dies schien seine Mutter, die bereits im Wagen saß, rasend zu machen: ?Steig ein!? ?Ja!?, rief ihr Sohn ein wenig verzweifelt, dann nickte er seinem Pflichtverteidiger noch einmal zu.
Ryan sah sich verunsichert in dem Durcheinander, das sich Wohnzimmer nannte, um. Vor dem Fernseher saß in einem alten, gepolsterten Sessel der derzeitige Freund seiner Mutter, er hatte es sich mit einem Bier, wobei jedoch die leeren Dosen, die überall auf dem fleckigen Teppich verteilt waren, darauf schließen ließen, dass A.J. schon ein wenig mehr intus hatte, bequem gemacht. Mrs. Atwood stand hinter den grauen Küchenschränken und versuchte sich hastig eine Zigarette anzuzünden: ?Ich schaffe das nicht mehr Ryan, ich kann nicht mehr.? Der Junge schien nicht sonderlich überrascht über den derzeitigen Zustand seiner Mom, die den Tränen nahe und sichtlich verzweifelt, endlich das Feuerzeug beiseitelegen und einen kräftigen Zug von ihrer Zigarette nehmen konnte, jedoch senkte er zerknirscht den Kopf: ?Tut mir leid Mom.? Diese Bemerkung hätte er sich jedoch sparen können. ?Ich will, dass du hier ausziehst!?, die niedergeschmetterte, wohl auch ziemlich betrunkene Frau, fuhr sich durch das unfrisierte, blonde Haar und nahm einen weiteren, großen Schluck von einem stark alkoholischen Getränk, dessen Namen nicht einmal sie zu wissen schien. ?Ich will dich hier raushaben!? ?Aber, aber Mom..?, nun war es an Ryan feuchte Augen zu bekommen, obgleich er nicht weinte, er hatte nie sehr oft geweint. ?..., wo soll ich denn hin?? Tatsächlich schien A.J. nicht vollkommen zugedröhnt zu sein, denn er gab auf einmal ein Lebenszeichen von sich: ?Hast du nicht gehört? Pack dein Zeug und verschwinde!? eine unglaubliche Wut überflutete den Jungen, Zorn hatte den verzweifelten Ausdruck in den blauen Augen verdrängt. ?Das ist nicht deine Wohnung!?, presste er hinter zusammengebissenen Zähnen hervor und ballte die Fäuste, sodass die Knöchel weiß hervorstanden. ?Willst du frech werden??, das Bier wurde beiseitegestellt und der Besitzer des Getränks erhob sich erstaunlich schnell aus seiner faulen Lage, seiner Körperhaltung war anzusehen, dass auch er keinen Kampf scheuen würde. ?A.J., tu das nicht!?, rief die Mutter verzweifelt, sie war inzwischen aus der Küche gekommen und wandte sich nun fast bittend an ihren Sohn. ?Ryan, verschwinde einfach!? Doch Ryan beachtete sie gar nicht, all seine Aufmerksamkeit war auf seinen Gegenüber gerichtet, der, obwohl etwas angetrunken, noch immer um einiges stärker war als er selbst: ?Kümmer dich um deine eigenen Kinder, statt bei meiner Mom zu schmarotzen!? Wie immer hatte der vom Leben oft geprüfte Junge nach der Schwachstelle des Gegners gesucht, tatsächlich hatte er diese dann auch gefunden, obwohl dieses eine Mal die Flucht besser gewesen wäre, denn der um einiges größere Mann holte ohne weiter nachzudenken zu einem kräftigen schlag aus, und Ryan ging zu Boden. ?Hey!?, ein letzter, verzweifelter Versuch ihren Sohn zu verteidigen. ?Hey!? Doch das war dann schon alles, sie wandte sich schniefend ab und kippte den Rest des Alkohols in sich hinein, sie wollte nicht sehen, wie ihr Sohn von ihrem Freund rausgeschmissen wurde. Ryan erkannte wohl, wann er verloren hatte, er rannte aus dem haus, welches so lange schon sein zu Hause gewesen war und schwang sich auf sein Rad, nur weg.)
TheOCPudding.
23.04.2007, 18:05
musste den nächsten teil gleich nachposten, da im ersten beitrag nicht genug platz war. gilt doch nciht als doppelpost, oder?
Fremde Welten
Es hätte schlimmer kommen können
Ryan stand nun ein wenig unschlüssig vor der, wie es schien, sehr mitgenommenen Telefonzelle und ging im Kopf noch mal alle Nummern des Bekanntenkreises durch, die er noch nicht gewählt hatte und die ihm vielleicht auch noch von Nutzen sein könnten. Doch es wollte ihm einfach nicht gelingen, einen würdigen Kandidaten zu finden, jemanden, der nicht rund um dir Uhr ein Bier in der einen und einen Joint in der anderen Hand hielt ? zugedröhnt mit allem nur erdenklichen Zeug, kaum mehr fähig sich auf den Beinen zu halten, geschweige denn ihn aus dem Sumpf seines missratenen Lebens zu ziehen.
Frustriert kniff der Junge von der Sonne geblendet die blauen Augen zusammen und stieß seine geballten Fäuste in die Taschen seiner verwaschenen Jeans. Und da spürte er sie, die Karte seines Pflichtverteidigers, die sich heiß und glatt gegen die Finger seiner rechten Hand legte.
Vorsichtig griff er danach, umfasste sie und zog sie schließlich, einer plötzlichen Eingebung folgend hervor, betrachtete die schwarz abgedruckte Nummer, klemmte sich den Hörer zwischen Kinn und Schulter und begann mit der noch freien Hand zu wählen, erst noch recht zögerlich dann immer bestimmter und schneller.
?Ryan Atwood??
Der Junge, welcher sein Vorhaben gerade eben beendet hatte und nun dem steten Klingeln lauschte, welches an sein Ohr drang, fuhr überrascht herum und ließ den Hörer, der sogleich an seinem grauen Kabel baumelte, achtlos fallen.
?Theresa!?, Ryan konnte sich sein Breites Grinsen einfach nicht verkneifen, als er das Mädchen sofort erkannte, dessen dunkle, gelockte Haare über ihre Schultern fielen und welches hinter dem Steuer eines zugegeben ziemlich klapprigen, alten Wagens saß, dessen Automarke beim besten Willen nicht zu entziffern war und dessen Dach wegen der brütenden Hitze, die hier andauernd herrschte zurückgeklappt war.
?Kann ich dich mitnehmen??, erkundigte sich Theresa mit einem schnellen Blick auf seinen vollgestopften Rucksack und das Rad, welches kaum zwei Schritte entfernt auf dem schmalen Grasstreifen lag. Auch sie lächelte, langte mit einer Schnellen Bewegung auf die andere Seite ihres Gefährts und öffnete so die Beifahrertür. ?Na los, steig ein.?
Das ließ sich der junge Atwood nicht zweimal sagen, er packte sein Fahrrad, warf es auf die Rückbank, nahm sein Gepäck und ließ sich schließlich neben seiner Freundin auf den grauen Sitz fallen. Er legte den einen Arm auf die gepolsterte Lehne, beugte sich zu ihr hinüber und küsste sie, als sie ihm ihr hübsches Gesicht zuwandte, zärtlich.
?Ich fahr mit dir hin, wo immer du willst?, versicherte Ryan mit einem fast schon frechen Grinsen und lehnte sich schließlich zufrieden zurück.
Es hätte wahrhaft schlimmer kommen können.
Sandy Cohen eilte den fast leeren gang entlang und gelangte schließlich außer Atem in sein etwas kleines Büro, aus dem schon seit geraumer Zeit ein hartnäckiges Klingeln zu hören war.
Schnell warf er die Papiere in seinen Händen auf den Schreibtisch aus dunklem Holz, sodass diese wild durcheinander geworfen wurden und langte über einen mit bereits kaltem Kaffee angefüllten Plastikbecher zu seinem Telefon, von welchem er jedoch erst mal die Zeitung von heute Morgen schieben musste, ehe er endlich den Hörer in die Hand nehmen konnte.
?Hallo??, erkundigte sich Mr. Cohen und ließ sich dabei seufzend in seinen schwarzgepolsterten Sessel Fallen, dessen Lehne sich sofort ein wenig unter seinem Gewicht zurückbog, als er mit dem Rücken dagegen drückte. Er runzelte verwirrt die Stirn: ?Wer ist da??
Doch wer auch immer ihn angerufen haben mochte, er blieb ihm für immer eine Antwort schuldig.
SummersSummer
26.04.2007, 13:04
Cool!!!^^
Mach schnell weiter!!! #mh#
lipstick
26.04.2007, 15:33
tolll tollll coool coool
und was #regie#anderes wunderbar
babab
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