Vollständige Version anzeigen : Todesblüten
Hi!
samaraangelchen und ich haben uns über eine Geschichte gesetzt. ^^ hehe Wir hoffen, dass sie euch gefällt und freuen uns über Feedback, entweder positiv oder negativ. ^^
Hier mal der erste Teil. :)
Viele Späße! hehe
Der vertikale Knoten
Das leicht gedämpfte Rauschen des Dieselmotors würde er wohl nie in seinem Leben vergessen, als der schwarze Van die mit braunen Steinen gepflasterte Einfahrt hinauffuhr. Seit der Fahrt vom Flughafen bis hier her hatte er kein Wort mehr gesprochen. Er musste seinen Standpunkt nicht mehr verdeutlichen. Viel zu oft hatte er es ihnen gesagt. Er wollte nicht von daheim weg, seine ganzen Freunde im Stich lassen, aber zurück konnte er nun nicht mehr.
Als erstes öffnete Ellen, seine Stiefmutter die Beifahrertür und stieg aus. Er beobachtete sie aus dem Blickwinkel, wie sie aufgeregt die Luft inhalierte, als hätte sie noch nie in ihrem Leben eine so gute Luft eingeatmet.
?Aaron, nimmst du bitte den Koffer neben dir??, sagte Jean, sein Vater, in einem Tonfall, der keinen Widerstand duldete. Er war ziemlich angespannt und seine Nerven lagen blank.
Aaron wusste, dass er lieber nicht widersprechen sollte, obwohl die lange Fahrt vom Flughafen bis hier her sehr an seine Nerven gezerrt hatten.
Langsam öffnete er auch seine Tür, packte den Koffer am Griff und zerrte ihn aus dem Wagen. Erst jetzt konnte er einen ersten Blick auf das Haus werfen.
?Ich glaube es ja nicht!?, rief Pamela und zerrte den weißen Vorhang beiseite um einen besseren Blick erhaschen zu können. ?Da hat doch tatsächlich einer das Haus der Johnsons gekauft?
?Was?? Dan schmiss seinen Playstationkontroller auf den Teppichboden. Er konnte einfach nicht glauben, was seine Schwester da gerade sagte. Jemand hatte das Haus neben ihnen gekauft? ?Zeig her!?
Dan stand auf und drängte seine Schwester vom Fenster weg. Mit offenem Mund schaute er hinaus. Seine Schwester hatte nicht gelogen und Dans Blick fiel sofort auf den Jungen, der in seinem Alter war und gerade aus dem Auto ausstieg. Obwohl der Altersunterschied zwischen ihm und seiner Schwester nur ein Jahr betrug, wusste er sofort, dass der neue Nachbarsjunge absolut Pams Geschmack war.
?Na, der ist doch was für dich!?, meinte Dan schnippisch und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.
Sofort stieß Pam ihren kleinen Bruder in die Rippen. ?Du spinnst wohl!?
?Mach doch was du willst. Ich geh rüber und sage guten Tag?, meinte Dan und hob zum Abschied seinen Arm in die Höhe. Er erwartete nicht, dass Pam ihm folgen würde und gerade als er die lange Treppe nach unten lief, klingelte es an der Haustür.
Wer konnte das sein? Etwa die neuen Nachbarn, die sich vorstellen wollten?
?Ich geh schon?, rief Dan und lief zur Eingangstür. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht drückte er den teuren Türgriff nach unten. ?Hal-?, weiter kam er nicht, denn es verschlug im die Sprache, als er seinen Gegenüber in die Augen blickte.
?Verdammte scheiße?, flüsterte er los und drehte sich nach hinten um, um sich zu vergewissern, dass niemand sie sahen. ?Ich habe dir doch gesagt, dass du nicht hier her kommen sollst?
?Tja?, sagte J-Luc und zuckte nur mit den Achseln. ?Es gab eine kleine Planänderung.?
Ohne eine Antwort abzuwarten betrat er die Villa des Hauses und sah sich neugierig um. Noch nie zuvor war er bei Dan im Haus gewesen.
?Planänderung?? Dan hoffte, dass er sich gerade verhört hatte. Was hatte das zu bedeuten? Er begriff, dass er es nicht ändern konnte, dass J-Luc hier auftauchte und verdrehte genervt die Augen. ?Na komm schon mit.?
Dan ging voraus und winkte ihn die Treppe nach oben, damit sie in seinem Zimmer ungestört reden konnte. Er lief mit schnellen Schritten voraus und überraschenderweise spielte J-Luc mit und beeilte sich. Gerade als Dan die Tür zu seinem Zimmer öffnen wollte, ging auch schon die gegenüberliegende Tür von Pamszimmer auf, die aufgeregt ihren Kopf zur Tür hinausstreckte.
?Wer war denn an der-?, weiter musste sie nicht sprechen, denn als sie J-Luc sah konnte sie es sich zusammenreimen.
?Hi Pam?, sagte J-Luc in einem lüsternen Tonfall und musterte Dans Schwester von oben bis unten.
?Na komm schon mit!? Dan konnte es nicht mit ansehen und schob J-Luc nun endlich in sein Zimmer hinein. Mit einer schnellen Handbewegung schmiss er die Tür hinter sich zu und lies sich auf seine schwarze Ledercouch fallen. ?Ich habe dir doch gesagt, dass du nicht herkommen sollst! Verdammt, was soll das??
In so einem Ton lies J-Luc nicht mit sich reden und machte einen Schritt auf Dan zu. ?Ich habe dir doch gesagt, dass es eine Planänderung gibt!?
J-Luc zog sein blaues Fashonshirt nach oben und zog eine CD-Hülle, die zwischen seinen Shirts und seiner gebräunten Haut gespannt war, hervor. Mit einem fiesen Grinsen wedelte er die Hülle hin und her. ?Du erinnerst dich??
Dan fuhr sich mit seinen Fingern durch sein komplettes Gesicht. Nein, das konnte er nicht vergessen. J-Luc lief zu Dans PC und legte die CD ein. Sekunden später öffnete sich auch schon der Player und spielte das Video ab.
Als Sound spielte Pams Lieblingsmusik und obwohl er das Video schon viel zu oft gesehen hatte wagte er einen Blick an J-Luc vorbei und sah auf den Flachbildschirm. Es zeigte, wie Pam gerade nackt in die Dusche stieg.
Dan schüttelte genervt mit dem Kopf. J-Luc widerte ihn an. ?Ich habe dir gesagt, dass ich dir das Video besorge und nun sind wir quitt!?, flötete Dan und verdrehte die Augen. Er hoffte, dass es keine neuen Forderungen gab, aber diesbezüglich hatte J-Luc nicht gerade den besten Ruf.
samaraangelchen
03.09.2007, 21:28
Mein Teil,, danke für die Einleitung Saruman #mh#
Also,,
?Alter damit spaße ich aber nicht und das weißt du auch sagte sein Gegenüber kalt und als er diese Worte aussprach blitzten seine eisigen Augen und Dan hatte das dumpfe Gefühl als würden sie sich tief in seine Seele bohren und eine unangenehme Gänsehaut überkam ihm nun. Draußen wurden inzwischen die Koffer reingetragen und einige Kisten kamen auch dazu. Aaron sah bittend zum Himmel hinauf. Ihm gefiel die ganze Sache hier gar nicht und fragte sich auch im Stillen immer noch warum sie wegmussten warum ausgerechnet jetzt wo er dieses Mädchen kennen gelernt hatte, dieses Mädchen das anders war als die Weiber die er kannte und um die er zu gerne immer einen großen Bogen machte. Jamie Sullivan Springer war anders und das hatte ihm so gefallen an ihr. Sie war groß und hübsch das war schon mal klar aber nicht so üblich blond wie die meisten Mädchen sondern ehr dunkelhaarig und mit wissenden braunen Augen. Was ihm an ihr fasziniert hatte war ihr Ausdruck und ihre Art wie sie sich bewegte fast so als ob etwas Geheimnisvolles in ihr lauerte was er erkunden musste.
Doch dazu hatte er nun kaum mehr Gelegenheit denn sie waren nun hier in irgendeinem schicken VillenSlums wie er es spöttisch bezeichnen würde. Bestimmt so dachte er sich würde man hier nur Kaviar essen oder sonst was ekliges woran er nicht denken konnte jetzt da es ihm sonst eiskalt über den Rücken lief.
?Aaron beweg endlich deinen Hintern oder willst du da draußen Wurzeln schlagen!? Energisch schoss die Stimme seines Stiefvaters in seine Ohren der ihm einen wütenden Blick zu warf und hektisch mit den Füssen auf dem Absatz trommelte.
Aaron sah sich noch mal um, sah auf die neue Welt die sich vor ihm auftat. Er konnte das Meer rauschen hören was nur wenige Meter weg war und er konnte helle Stimmen vernehmen von typischen Amerikanern die sich gerade über den neuesten Klatsch unterhielten. ?Oh man!? seufzte er,?wie hasse ich es jetzt schon!?
Im Nebenhaus wurde noch immer heiß diskutiert wovon das junge Mädchen das gerade mal 16 war nichts mitbekam da ihr Blick unaufhörlich nun an der Scheibe klebte und ihre Augen diesen Typen musterten in der Baggy Pants der gerade das Haus nebenan betritt. Sie musste schmunzeln als sie seinen Blick beobachtete. Sichtlich erfreut sah er ja nicht aus. Eine Strähne ihres Honigblonden Haares um ihre Finger zwirbelnd stellte sie sich gerade wie es so in ihren Jungmädchenträumen oft vorkam diverse Situationen vor. Und dabei geriet sie ins Träumen und merkte nicht wie die Tür aufgestoßen wurde und ein Mann sich an den Türrahmen lehnte, seinen Blick über ihren Körper gleitend und dabei anerkennend durch die Zähne pfiff.
?Hey Baby alles klaro!? Pam fuhr herum und verleiherte die Augen als sie ihn erkannte. Sie nannte ihn nur IHN da er nicht in ihr Meetie passte und sie ihn nie als Vater akzeptieren würde da er eindeutig zu jung war. Er war gerade 30 und führte sich auf wie ihr Superdaddy der er nicht wahr und Pam hasste ihn aus tiefsten Herzen da sie wusste das dieser Arsch auf sie abfuhr und das mit seinen Gesten ihr auch oft zu verstehen gab. Sie selbst musste gute Miene zum bösen Spiel dazu machen auch wenn sie es zum kotzen fand. Er hatte zwar noch keine Annährungen gemacht aber das so schätzte sie war ja nur ne Frage der Zeit und mit ihrer Mutter drüber reden war da ehr Fehlanzeige. Diese trieb sich lieber bis Spät in Spielkasinos rum und scherte sich einen Scheißdreck um sie und ihren Bruder stattdessen überließ sie die beiden lieber Ihm.
?Was willst du!? Sie verschränkte nun die Arme und schüttelte dabei eine Strähne ihres Blonden Haares aus der Stirn. Innerlich hoffte sie das er gleich verschwinden würde wieder.
Mike Duncan grinste sie unverschämt aus seinen Stahlblauen Augen an, die Hände in den Taschen seiner Levis Jeans verborgen. Er fühlte sich wie der King das war klar aber für sie war er nur ein Ihm, ein etwas was sie heimlich in ihre Familie eingeschlichen hatte und dem sie aber keinen Zutritt gewährte.
?Ja also ich dachte wir beide machen heute noch was sowie surfen oder so du weißt doch deine Mutter hat mir aufgetragen das ich mich mehr mit euch beschäftigen sollte der guten Familie wegen und so!? Er grinste immer noch unverschämt und Pam hätte ihm am liebsten eine gelangt, hätte ihre Hand am liebsten in diese blitzenden Zähne gehauen so sehr wie sie ihn hasste. Doch was sie nicht wusste zu diesem Zeitpunkt, das dieser jenige den sie nur das Ihm nannte ihr eines Tages das Leben retten würde und das sie da ihre Meinung ändern würde.
Aber das konnte sie noch nicht wissen. Mike ging nun langsam näher auf sie zu. Er konnte es sich nicht abgewöhnen sie so zu betrachten. Sie gefiel ihm halt auch wenn sie gerade mal 16 war und sie eigentlich nur eine Tochter für ihn sein würde.
?Mike ich kann leider nicht, ich habe heute mit Jamie was vor du weißt doch Mädelsabend und so was und außerdem will ich nachher mal rüber gehen wir haben neue Nachbarn wie du unschwer erkennen konntest!? Sie hoffte dass er das verstehen würde denn langsam wurde ihr das alles hier wieder unangenehm.
Mike war etwas enttäuscht. Vielleicht sollte er mal weniger so auftreten wie er sich immer gab und einfach mal normal mit ihr umgehen schoss es ihm durch den Kopf aber auch das so fand er würde ein Balanceakt werden. Sie war ein Teenager der auch leider etwas frühreif war wie er an ihrem gut entwickelten Körper sah.
?Ok aber überleg es dir wir könnten deinen Bruder ja mitnehmen auch!?
Pam nickte nur beiläufig und wedelte nun mit ihrer Hand vor ihm um was eine Geste darstellte die nur eins bedeutete?Ok dann raus jetzt hier will allein sein!? Mike seufzte auf als er das sah und lächelte sie dann noch mal mit seinem Strahlelächeln an?Ok Sweety ich würde mich freuen und nun frage ich noch deinen Bruder der vergräbt sich irgendwie zu oft in seinen Zimmer!? In dem Punkt musste sie ihm recht geben. Ihr Bruder benahm sich in letzter Zeit echt wie jemand vom anderen Stern was nicht so seine Art war fast so als würde er etwas verbergen. Aber wer so dachte sie da, hatte hier nichts zu verbergen.
Mike gab ihr nun noch einen raschen Kuss auf die Wange wo sie kurz zusammenzuckte dann ging er entschlossen zur Tür und machte sie von außen geräuschlos zu. Als er wieder weg war atmetete sie erleichtert durch und ließ sich nun auf ihr Bett fallen. Ihr Blick fiel nun erneut nach draussen doch der Junge den sie beobachtet hatte war fort, verschwunden in dem Haus nebenan.
Dieses Haus hat bestimmt eine Geschichte so wie es aussieht!? Ellen Zinger fuhr über die Marmornden Wände und strich dann über die Balken des Kamins der sich im Wohnzimmer erstreckte. Für sie mussten Häuser alt sein und sie mussten eine Geschichte haben, am besten eine die man sich nicht gerne vor dem Schlafengehen erzählen sollte.
Sie war besessen von Häusern wo sie die Geheimnisse erkunden wollte und dieses hier sollte ihr nächstes Projekt werden so dachte sie. Ihr eigentlicher Job kam ihr da gut zugute. Sie war eine Einrichtungsberaterin während ihr Mann ehr mit Versicherungen zu tun hatte.
?Nein Jean sieh nur wie schön verziert die Wände sind so als ob in ihnen Geheimnisse lauern die wir nur erkunden müssten!? Ihre Stimme hallte im Raum und Jean ihr Mann der sich im Sessel hatte fallen lassen der in der Nähe des Kamins stand machte gute Miene zu einem Spiel was er nicht gerne hatte.?Ja Liebling ich weiß, da hast du wieder ne Menge zu tun es zu erforschen hm!? Er sah zu Aaron der wie verloren im Raum stand und sich prüfend umsah.
Na Junge!? Er stand nun auf und klopfte ihm auf die Schulter was heißen sollte das sich Aaron gefälligst freuen sollte dass sie hier waren.
?Ja alles wunderbar!? sagte der Junge mit den Baggypants nur und schob seine Mütze zu Recht.
Er hatte zu lange gezögert das war ihm klar da er nun die helle Stimme seiner Stiefmutter hörte.?Aber Aaron Schatz du wirst dich schon an alles gewöhnen und guck doch nur das Haus ist wirklich toll und die Gegend hat den besten Ruf den es gibt!? Sie versuchte immer alles ins Positive zu kehren fand Aaron doch er konnte es ihr auch nicht verdenken. Es war ihre Natur.
?Du wirst ganz schnell neue Freunde finden und die Schule wird dir bestimmt auch gefallen keine Sorge!? Ihre Worte kamen wie ein Wasserfall aus ihrem schön geschwungenen roten Mund und irgendwie schaffte sie es mit ihrer ruhigen fröhlichen Harmoniebetuchten Art jede Zweifel zu verstreuen so das Aaron nun langsam anfing zu lächeln und ihr zustimmte.
Er nahm sich nun ein Schluck Cola was er aus einer Büchse trank und wollte nun die anderen Zimmer sehen als es klopfte.
Verräterische Posen
Aus dem Nichts ging die Tür zu Dans Zimmer auf und Mike, der Freund seiner Mutter streckte seinen Kopf in das Zimmer. Dan zuckte nicht nur innerlich zusammen. Wie oft hatte er ihm schon gesagt, dass er nichts in seinem Zimmer verloren hatte? Er stürmte ja auch nicht ohne Ankündigung in ihr Schlafzimmer.
?Oh, du hast ja Besuch?, begann Mike und warf einen Blick auf J-Luc, der schnell einen Schritt vor den Monitor machte, damit Mike nichts erkennen konnte.
Dan sprang vom Sofa auf und schob Mike förmlich wieder aus dem Zimmer hinaus.
?Wie oft habe ich dir schon gesagt, dass du hier nichts verloren hast?? Dan sprach so laut, dass er das Geräusch des Videos übertönte. ?Und jetzt raus hier!? Gerade als er die Tür zumachte und sich hinter die Tür stellte, fügte er noch hinzu. ?Bevor ich mich vergesse!?
Man konnte sagen, dass auch Dan nicht gerade das beste Verhältnis zu Mike hatte, obwohl er ihn eigentlich als netten Kerl kennen gelernt hatte.
?Gibt es Ärger im Paradies??, wollte J-Luc wissen und machte wieder einen Schritt zur Seite, damit Dan direkt auf den Monitor sehen musste.
Wieder verdrehte Dan die Augen. ?Ich wüsste nicht, was das dich auch nur im Geringsten angehen würde!? Er setzte sich wieder auf das Sofa und wischte sich den Schweiß von der Stirn. ?Was willst du??
J-Luc lehnte sich an den Fenstersims und grinste Dan gemein an. ?Du weißt, dass du mir immer noch Geld schuldest. Viel Geld um genau zu sein.?
Da hatte J-Luc nicht gerade Unrecht. Das Gras, dass er bei J-Luc gekauft hatte war zwar qualitativ gut, jedoch hatte es auch seinen stolzen Preis.
?Da du unfähig bist mein Geld aufzutreiben, muss ich mir natürlich was anderes überlegen?, fuhr J-Luc fort und hob seine linke Augenbraue. ?Allerdings denke ich, dass dieses Video, dass du mir geben hast, Motivation genug sein sollte. Du willst ja nicht, dass irgendwelche perversen Leute aus unserer Schule dieses Video in die Hände bekommt oder??
Dan stand erneut vom Sofa auf und machte einen Schritt nach vorne. Am liebsten würde er ihn aus dem Haus prügeln, aber er hatte ihn in der Hand.
Aaron kniff beide Augen einen Spalt zusammen. Nein, seine ?Eltern- mussten kein Wort sagen, denn er wusste genau, was sie dachten. Wie ein Bediensteter lief er zur Haustür und öffnete sie. Nicht gerade mit dem begeisterten Blick empfing er seinen Gast.
?Hallo??, begann er, bevor er die Tür eigentlich geöffnet hatte und als er dies endlich getan hatte, blickte er in Pams wunderschöne Augen. ?Ähm?? Er wusste nicht wirklich, wie er reagieren sollte. ?Kann ich irgendwie helfen??
Pam kicherte wie ein kleines Schulmädchen. Sie warf einen Blick über Aarons Schultern um das Innere des Hauses näher zu beobachten.
?Ne ? ich kenne mich hier eh bestens aus?, begrüßte Pam und winkte ab. ?Ich wohne hier gegenüber? Sie machte einen Schritt zurück und deutete mit ihrem linken Arm auf das Haus neben an.
Aaron kratzte sich am Hinterkopf. ?Freut mich, dich kennen zu lernen. Ich heiße Aaron?
?Pam ? einfach nur Pam!?, erwiderte sie wieder mit einem Grinsen auf dem Gesicht.
?Wer ist denn an der Tür?!?, schrie Aarons Vater und immer wenn er durch das komplette Haus ?redete-, lief ihm ein eiskalter Schauer über den Rücken. Das war ihm immer so unangenehm.
Aaron sah gespannt in Pams Augen, die begierig darauf wartete, wie er in der Situation reagieren würde.
?Ach ? nur Pam!?, rief er mit einem breiten Grinsen zurück und machte einen Schritt nach draußen. Dann machte Aaron die Tür hinter sich zu. ?Was ist denn hier so in der Gegend los??
Gespannt wartete er darauf, dass sie ihm alles erzählen würde, was hier in der Stadt los war oder ihn sogar rumführen würde. Obwohl er dieses Mädchen erst seit ein paar Sekunden kannte, vertraute er ihr aus einem unbestimmten Grund.
?Das ist ja wohl der Oberhammer!?, platze es aus Dan heraus. Er konnte nicht fassen, dass J-Luc ihn weiter erpresste. Sie hatten doch einen Deal! Mit einem strengen Blick verschränkte er die Arme vor der Brust. ?Wir hatten eine feste Vereinbarung!?
J-Luc machte nun einen Schritt auf seinem Gegenüber zu. ?Sag mal bist du schwer von Begriff oder bist du einfach nur bescheuert? Die Pläne haben sich eben geändert und das sage ich dir jetzt schon zum zehnten Mal!?
J-Luc lief an Dan vorbei und öffnete die Zimmertür. Er machte einen Schritt hinaus, drehte sich aber noch einmal zu Dan um. ?Überlege es dir gut, Freundchen.? Dann warf er einen erneuten Blick auf den Monitor, das immer das Video abspielte. ?Übrigens, das ist nicht die einzige Kopie!?
Ohne eine Reaktion von Dan abzuwarten, lief er die Treppe hinunter und aus dem Haus. Früher oder später musste Dan Kleinbeigeben. Obwohl J-Luc nicht viel Geld hatte und auf keinen Fall zu den superreichen gehört, wie Dan oder seine Schwester Pam, fuhr er trotzdem ein teures Mercedescabrio, das er sich durch seinen kleinen Nebenverdienst finanzierte.
Er musste sich beeilen, denn er hatte noch einen anderen Termin.
samaraangelchen
07.09.2007, 20:03
Scheint kein Schwein zu interessieren oder :-? #lachen#
rainy day woman
09.09.2007, 19:31
doch, mich!
hab schon von anfang an gelesen, hatte nur keine zeit, einen kommentar zu schreiben.... :D
also, ich find´s super...!
gott, dieser mike is ja voll gestört...whaa.... #motz#
gut geschrieben von euch beiden!
schnell weiterschreiben, ich les eure geschichte :D
@ samaraangelchen
Postest du bitte weiter. ;)
samaraangelchen
13.09.2007, 19:33
jo #pfeifen#
Und dieser Termin ließ sich nun mal nicht aufschieben auch wie sehr er es sich wünschte. Er war wichtig und bedeutete wieder eine gute Einnahme in seinem Geldbeutel. Für ihn war es die einzige Möglichkeit so in dem Zustand wo er war zu Geld zu kommen da er süchtig war und selbst auch handelte mit Drogen.
> Sein Weg führte ihn nun zu einer etwas alten halb zerfallenden Kirche am Rande der Stadt. In den früheren Jahren musste sie mal groß angesehen sein doch jetzt erinnerte nicht viel noch an diesen berauschenden Glanz den sie einst hatte. Und doch war diese Kirche noch gut besucht wenn sie auch nicht mehr so prunkvoll war. Er schlurfte mit ruhigen Schritten auf den Eingang zu als er sein Auto verließ und sein Blick blieb wie immer an der Tür hängen die von einem rostigen Schloss gehalten wurde. Man konnte da sogar eine Inschrift erkennen.?Made in Duncan!? Was auch immer das hieß, es hatte Wert.
Stimmen drangen nun an sein Ohr als er die Kirche betrat. Er wurde geblendet von Kerzen und kurz darauf sauste eine schmierige Stimme an seinem Ohr vorbei. ?Ah schön das du kommst mein Jungchen!? Er wusste wer es war und seufzte nur tief auf. Schon lange hatte seine Gefühle abgestellt hatte dieses Pokerface aufgesetzt um den Ekel abzustreifen den er täglich verspürte wenn er diesen Pfarrer sah. ?Mein Jungchen ich hatte ja so ein Verlangen!? die Schmierige Stimme zerrte an ihm und eine ebenso schmierige kräftige Hand legte sich nun um seine Schulter und führte ihn in einen kleinen Raum wo ein Madonnakreuz hing. ?Absurde Vorstellung!? dachte sich Jluc nur der mit bürgerlichen Namen Jason Lucer hieß. Der Raum selbst war klein und karg gehalten, kaum eingerichtet bis auf Ausnahme der alten Matratze die da ganricht hinpasste und dem Tisch wo sämtliche Kerzen brannten.
> ?Wollen wir dann!? Diese Stimme war so schleimig und widerlich das es ihm nun doch kalt den Rücken hinunterlief. Aber er brauchte das Geld für seine Drogen. Er brauchte es sehr und als er damals diese Einnahmequelle fand hatte er auch nicht weiter nachgedacht was er riskierte.
Nun wurde er auf diese Matratze gedrückt und ein ekliger Atem nach Bier und Wein fuhr ihm in die Nase. Er sah ein schwarzes Gewand die des Pfarrers der sich über ihn legte nun und dabei heftig keuchte. Jason schloss die Augen. Er zählte in Gedanken bis 100 und ließ nun wieder jegliches Gefühl von sich und jeglichen Widerstand so dass er nur wie eine Leere Hülle war oder wie eine Puppe die gezogen wurde von etwas.
Als Aaron dieses junge Mädchen rumführte in dem Haus wo er nun war war ihm seit langem genauer gesagt seit dem Anbruch der Reise wieder etwas wohler zumute. Sie war zwar nicht die Jamie die er so geliebt hatte aber sie war auch nicht jemand den er verabscheute. Ihre offene fröhliche Art und diese weisen Augen zogen ihn in seinem Bann. Er schätzte sie auf vielleicht 18 oder 19. Denn sie wirkte sehr reif.
Er kam nun mit ihr in seinem Zimmer an was noch nicht eingerichtet war aber einen freundlichen Eindruck machte.
?Schön!? rief Pam aus und setzte sich auf das Bett was da stand. Das gab es nämlich schon in dem Haus. Er seufzte nur tief und setzte sich nun neben sie?Naja es ist noch nicht eingerichtet das wird alles noch aber bald keine Sorge!? Pam grinste nun und fuhr mit ihrer Hand über die Decke des Bettes. Für einen Moment wurde sie nachdenklich. Er fragte sich nun was mit ihr war. Warum sie nun verstummte.?Alles in Ordnung!? durchfuhr es ihm nun und er sah sie fragend an. Pam die nicht mehr grinste sondern einen ernsten Gesichtsausdruck gemacht hatte entspannte sich langsam nun wieder. Sie hatte gerade an zu Hause gedacht und an alles was passiert war in den letzten Monaten. Es hatte sich so viel verändert das sie nun mal etwas anderes brauchen könnte als nur Hiobsbotschaften.
?Wie ist denn so das Leben hier ich meine die Leute und so!? Er wollte das Gespräch was er geführt hatte mit ihr wieder anfangen und hoffte dass sie drauf einsteigen würde.
> Pam sah nun wieder auf und ihr Blick fiel nach draußen wo sie in der Ferne das Meer sah, den endlosen Strand wo sich oft ihr Stiefvater aufhielt der leidenschaftlich gerne surfte. Mit dem Gedanken an ihm durchfuhr ihr wieder ein Schauer über ihren Rücken.
> Ich muss mich zusammenreißen hier. Sie setzte nun ein sanftes Lächeln wieder auf wie er es kannte und erzählte nun von dieser Gegend. Sie verstand es ihre Geschichte so hinzubiegen das sie wie eine schöne Hoffnungsgeschichte klang. Wie ein Heile Welt Traum. Innerlich hatte sie selbst keine Ahnung was er für einer war. Er war ihr sympathisch das war das einzige was sie wusste und obendrein sah er niedlich aus.
> ?Ich kann dir ja mal alles zeigen, die Schule und so und den Strand!? Sagte sie nun Plötzlich und klatschte sanft in die Hände entschlossen es zu tun.
> Aaron war fasziniert von ihrer Ausstrahlung. Er war auch froh das er jetzt wenigstens schon mal einen lieben Menschen kannte und dann noch ein Mädchen wie sie.
> ?Ja das wäre super passt es dir morgen!?
> Was sollte sie da noch sagen. Sie tat alles um ihrem Scheinhaus zu entgehen und den lüsternen Blicken ihres Stiefvaters der sie regelrecht immer auszog wenn er sie sah mit seinen Blicken.
> ?Ja klar habe ich da Zeit also ich würde mich sehr freuen, ich weiß ja nun auch wie du so wohnst. Und wenn du magst kann ich dir auch beim Einrichten helfen hier!?
>
> Das war aber nun zuviel des Guten schoss es in Aarons Kopf und er schüttelte dankbar den Kopf und hoffte das er nun nicht unhöflich rüberkam.
> Unten erklangen Schritte die sich der Treppe nährten. Jemand kam hoch und dieser jemand hatte klobige Schuh und schnaufte etwas.?Oh scheisse mein Dad kommt!?
> Er verleiherte nun die Augen denn wenn sein Vater jetzt hier reinkäme würde das bestimmt erstmal zu endlosen Diskussionen führen die er absolut nicht gebrauchen könnte.
> Sein Vater stand nun vor der Tür wie er mitbekam da er die Treppe nicht mehr hörte. Er hörte das Schnaufen und dann ein Räuspern und dann klopfte es auch schon. Pam erstarrte kurz und sah hilfesuchend zu Aaron. Dieser murmelte nun genervt!?ja was ist!? Und Jean trat ein und sah sich kurz um und sah dann zu beiden grinsend hin?na ihr habt ihr Lust auf heiße Schokolade!? Er sah nun besonders Pam an die sofort durch diese Situation an ihren Stiefvater erinnert wurde und wie aus einem Schutzreflex heraus schloss sie nun die Arme um ihre Knie.
> ?Nein danke wir brauchen nichts oder willst du was!? Er sah nun zu Pam die hilflos aussah in ihrer Gestalt wie sie da nun saß.?Nein!? sagte sie nun zögerlich und lächelte zaghaft. Jean nickte nur ohne Worte. Innerlich so wusste Aaron platzte er bestimmt vor Neugier das sah man ihm an.
> ?Ja also Dad ist noch was oder können wir jetzt weiter reden hier!? Aaron sagte das extra laut damit Jean den Sinn erkannte doch dieser blieb ungerührt an der Tür stehen und hätte sich da vermutlich festgetackert wäre nun nicht die helle Stimme seiner Frau erklungen die von unten zu ihm hoch rief.
Ein anderes Leben
Es schienen Stunden zu vergehen als er von ihm abließ, Stunden die so qualvoll sich dahinzogen wie nichts. Endlich war er fertig, fertig mit den Spielchen wie er es immer nannte und schon blitzten 2 Geldscheine auf dem Tisch nun wie Jason erkannte. Es waren 200 er Scheine die nur so glänzten und ihn verlockend ansahen. Für diese Scheine musste er täglich einen hohen Preis zahlen, einen Preis die niemand freiwillig von sich preisgeben würde für diese Art und Weise.
Jason angelte wie in Trance nach seiner Hose und bekam noch mit wie der Pfarrer seine Kutte überzog und nun so tat als sei es das normalste der Welt was da gerade abgegangen war.
?Mieses ekliges Schwein!? dachte sich Jason und spürte einen kurzen Anflug von Kotze in seinem Mund aufsteigen die er erfolgreich hinunterschluckte aber. Er angelte nachdem er seine Hose angezogen hatte und das Shirt nach den Scheinen und steckte sie hastig ein dann nahm er die Schuhe und sah sich noch mal um. Doch der Pfarrer war schon wieder rausgetreten in die Kapelle zurück an den Altar die Predigt zu studieren für den nächsten Gottesdienst so als würde er die Gestalt abstreifen die sich gerade so vergangen hatte an Jason und die Person nun zum Vorschein brachte die alles andere als ein mieses perverses Schwein war.
samaraangelchen
13.09.2007, 19:35
Saruman #pfeifen#
Endlich hatte sein Vater das Zimmer wieder verlassen und ein Stein fiel ihm vom Herzen, aber das war wieder einmal typisch für seinen Stiefvater Jean. Genervt und sichtlich peinlich berührt schloss er die Tür hinter sich zu.
?Ich kann mich wirklich nur entschuldigen?, meinte Aaron und kratzte sich am Hinterkopf. Er machte einen Schritt auf Pam zu und hätte sie am liebsten in den Arm genommen, so wie seine Freundin, jedoch holte er sich mit einem raschen Kopfschütteln wieder in die Realität zurück. ?Bei uns ist gerade der Stress ausgebrochen und die drehen irgendwie alle am Rad?
Aaron versuchte sich verzweifelt zu rechtfertigen, allerdings bewertete er die Situation völlig über, denn Pam kümmerte sich nicht weiter darum.
?Macht doch nichts?, erwiderte Pam knapp, winkte ab und lief an Aaron vorbei und griff nach dem Türgriff. ?Dann will ich euch nicht länger aufhalten. Ihr habt sicherlich viel zu tun.?
Er hätte sie am liebsten aufgehalten, aber er wollte sie auch nicht einengen. ?Klar ? wir sehen uns ja.?
Pam machte einen Schritt aus der Tür. ?Ja, spätestens morgen, wenn die Schule wieder anfängt?
Aaron riss die Augen auf. Das hatte er ja ganz vergessen. Sein erster Schultag.
Eilig lief J-Luc aus der Kirche. Er hoffte, dass er nicht so schnell wieder kommen musste, aber die Scheine, die er sich dazuverdient hatte, würden sehr schnell wieder ?draufgehen-.
Er ärgerte sich über sich selbst, als er zurück zu seinem Mercedes lief und trat wütend gegen die sündhaftteuren Autoreifen. ?So eine SCHEIßE!?
Hastig drückte er auf den ?Unlock-Knopf seiner Fernbedienung und stieg schließlich ein. Mit quietschenden Reifen verließ er schließlich das Grundstück und fuhr an einen schwarzen BMW vorbei. Der Fahrer des Wagens nahm seine dunkle Designersonnenbrille ab und hätschelte sich in Gedanken mit den Bügeln über die Schläfe.
?Was suchst du nur in der Kirche? Bist du schon so weit gesunken??, fragte er sich laut und öffnete schließlich seine Fahrertür. Mit eiligen Schritten überquerte er die Straße und betrat die Kirche.
Behutsam öffnete er die schwere Eingangstür und trat ein. Er konnte sich nicht erinnern, wann er zuletzt in einem Gotteshaus gewesen war, aber er ahnte, dass es schon Ewigkeiten her sein musste. Er lief durch die engen Bänke und schließlich an den kalten Wänden vorbei, um irgendetwas Verdächtiges festzustellen, jedoch konnte er nichts dergleichen finden.
Also lief er zurück zum Ausgang. Gerade als er die Tür wieder öffnen wollte, hörte er einen ältere Stimme hinter sich, die offensichtlich mit ihm ein Gespräch beginnen wollte. ?Der nächste junge Besucher?
Er drehte sich und sah somit den Pfarrer direkt in die Augen. ?Und? Ein Problem damit??
?Warum denn so frech??, wollte der Pfarrer in einem ruhigen Tonfall weiter wissen.
Nein, er hatte keine Zeit für irgendwelche Spielchen. Falls der alte Knacker, so nannte er ihn in Gedanken, verlangte, dass er bis zu seiner Predigt bleiben sollte, dann musste er ihn enttäuschen. Für Geistliche hatte er im Allgemeinen genauso viel übrig, wie für Lehrer oder Versicherungsvertreter.
?Dich kenne ich doch?, fuhr der Pfarrer schließlich fort und stemmte seine Hände in die Hüften. Sein gemeines Lachen verriet nichts Gutes. ?Du bist doch der Junge mit der hübschen Schwester oder??
Woher kannte er ihn? Ja, er war Dan, aber woher kannte er seine Schwester? Hatte etwa J-Luc ihm das Video von seiner Schwester vorgespielt?
Dan lief knallrot an.
?Aber lass uns doch nicht hier weiterreden.?, meinte der Geistliche und sah hinauf zu den großen Balken der Kirche. ?Hier ist Gott unser Zeuge!?
Pam lief aus dem Nachbarshaus. Ja, Aaron gefiel ihr schon, aber sie wollte zunächst nicht so viel Zeit mit ihm verbringen. Sie empfand es als viel spannender, ihn nach und nach näher kennen zu lernen.
Gerade als sie die Haustür ihres Hauses wieder öffnete und die Treppe zu ihrem Zimmer nach oben laufen wollte, kam auch schon der Freund ihrer Mutter um die Ecke und spielte theaterreich den Überraschten, Pam anzutreffen. Genau hatte er sie vom Fenster des kleinen Salons beobachtet, wie sie in das Nachbarshaus ging.
?Hey Pam?, begann er schließlich und sein Blick erinnerte sie eher an einen Hundeblick, als an einen selbstbewussten ?Vater-.
Genervt drehte sie sich zu ihm um, denn sie ist schon die ersten Stufen nach oben gelaufen. Fragend schaute sie ihn an. Mit ihrem Blick gab sie zu verstehen, dass sie keine Zeit und auch keine Lust auf ihn hatte.
?Ich mache es kurz?, flötete Mike drauf los. ?Ich will nicht, dass du dich mit irgendwelchen fremden-? Er überlegte sich, wie er am Besten fortfahren sollte. ?J-jungs herumtreibst. Das ist kein guter Umgang für dich?
Mike machte einen Schritt auf die Treppe zu. Pam dachte, dass sie sich verhört hatte. Wollte etwa, der Freund ihrer Mutter, Regeln aufstellen? Er bekam doch nicht einmal sein eigenes Leben auf die Reihe und nun wollte er den Beitrag zu ihrem leisten?
?Du hast doch hier alles, was du brauchst.?, fuhr er fort und sah sich demonstrativ nach jemanden um, jedoch war das komplette Haus leer, außer Pam und ihm. ?Du hast Dan?, meinte er und machte einen weiteren Schritt auf sie zu. ?Und du hast mich?
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