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Thema: prescribed misery.

  1. #1
    O.C.'s Lebende Legende Benutzerbild von SuperSauerbraten
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    also ich weiß nicht.. ^^ ihr wart alle so kreativ in letzter Zeit und jetzt wollte ichs auch mal probieren. Was dabei rauskam war alles andere als erfreulich. Zu meiner Verteidigung.. das ist meine erste richtige 'Geschichte' die ich schreibe. Tipps! - Bitteee




    prescribed misery.

    1' - Mein Name ist Muri. Muriel. Ich bin zu viel auf dieser Welt.

    Was tun wenn das Leben ein einziger Konkurrenzkampf ist?
    Was tun wenn man nach etwas unerreichbarem strebt?
    Was tun wenn sich Vorstellungen nicht wie geplant verwirklichen?

    Ich lebe in einer überbevölkerten Welt. Es war ein fast unumgängliches Problem. Vor ca. 100 Jahren wurde dies prophezeit. Die Tragfähigkeit der Erde wurde auf 12 Milliarden Menschen geschätzt; bis 2090 soll sich die Bevölkerungszahl des Jahres 2011 verdoppelt haben.
    Wir haben das Jahr 2090 und in diesem Moment leben 15.860.104.225 Menschen auf der Welt. Die Bevölkerungszahl des Jahres 2011 betrag ca. 7 Milliarden. Das Doppelte wäre eine Bevölkerungszahl von 14 Milliarden.
    Wir haben einen Überschuss von 1.860.102.225 Personen – sprich fast zwei Milliarden Menschen zuviel auf dieser Welt.
    Es könnte das Ende der Menschheit bedeuten. Vergleichbar mit Bakterien. Sie vermehren sich immer und immer mehr, bis sie sich irgendwann gegenseitig Platz und Nahrung rauben weil es zu viele sind und alle aussterben.
    Es herrscht Kapitalismus. Ein paar Menschen steuern erfolgreich das Leben von 15.860.104.225 Leuten. Die Hälfte dieser 15 Milliarden Menschen sind Kinder unter 18. Der demographische Wandel ist erschreckend.
    Mir wurde beigebracht, dass ich nur den Regeln folgen soll und mir dann ein Leben in der richtigen Welt zusteht.
    Die Herrscher haben im Jahre 2079 ein Ordnungssystem eingeführt um die Zahl der Bevölkerung zu senken. Das war vor 11 Jahren. Vor 11 Jahren war ich noch 6 Jahre alt. Ich kenne meine Eltern noch. Ich habe Erinnerungen an sie, wenn auch nicht sehr viele. 3 Tage nach meinem 6. Geburtstag wurde ich mitgenommen und in eine neue Welt gebracht. Alle Kinder wurden von ihren Familien getrennt. Die Welt wurde auf den Kopf gestellt. Es heißt, dass nur die volljährigen das wahre Leben verdient hätten. Die anderen müssen sich erst beweisen. Ich bin 17 Jahre alt und nun schon fast 11 Jahre von meiner Familie getrennt. Mein Bruder Matteo ist seit 2 Jahren fort von hier. Er hat es geschafft. Seitdem habe ich zwar nichts mehr von ihm gehört aber ich bin mir sicher es geht ihm gut. Meine Schwester Myla ist 13 Jahre alt und schon länger hier.
    Sie wurde direkt hierher gebracht und war demnach noch nie an einem anderen Ort. Von ihrer Familie kennt sie nur Matteo und mich. Unsere Eltern heißen Mael und Malia. Unsere Namen fangen alle mit M - wie M agisch an. Mein Name bedeutet das strahlende Meer. Das passt denn ich bin ein ganzes Meer von meiner Familie entfernt. Einige von uns leben auf dieser Insel nahe Irland. Andere leben an anderen vorhergesehenen Orten getrennt von ihrer Familie. Wenn ich 18 bin wird in meiner Generation aussortiert. Die nützlichen 18 Jährigen dürfen nachhause. Die restlichen werden an ihrem 19. Geburtstag sterben. Zwei Drittel schaffen es jährlich nicht nachhause.

    Muriel hatte nicht mitgezählt. Sie war sich sicher, dass eine halbe Stunde vorbei war. Als sie sich umdrehte bekam sie von der Aufsicht eine schmerzende Ohrfeige. Sie erschrak und das Gefühl ihre Hand über die linke Wange wandern zu lassen überkam sie gleich. Es war als hätte die Hand einen Abdruck hinterlassen. Eine Hitze stieg plötzlich in ihr auf als sie ihre kühle Hand nicht auf die Wange legen konnte. Gleich kniete sie sich entschuldigend zu Boden und begann dann ihre nun verdoppelte Strafe stumm abzusitzen.
    Geändert von SuperSauerbraten (24.02.2012 um 15:02 Uhr)

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  2. #2
    O.C.'s Lebende Legende Benutzerbild von AutumnOC
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    Wow, also die Story ist wahnsinnig interessant :O

    Ich finds auch gut geschrieben, am Ende von deiner "Erklärung" der Welt in 2090 wird es vielleicht zu viel mit den Hauptsätzen, aber ansonsten find ichs richtig gut!!

    Den Satz hier hab ich auch nicht auf Anhieb verstanden, ich weiß nich, ob das an einem fehlenden Komma liegt oder ob man's anders schreiben sollte..
    Sie erschrak und das Gefühl überkam sie gleich ihre Hand über ihre linke Wange wandern zu lassen
    Naja, einfach weiterschreiben, sowas legt sich bald!

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  3. #3
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    ohje. du hast voll recht :D
    ist mir beim schreiben irgendwie nicht so aufgefallen.. muss ich jedenfalls dann nochmal drüber gucken

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  4. #4
    O.C.'s Lebende Legende Benutzerbild von Pancakes<3
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    aww tolle story =) hast du dich etwas an 'der pakt' orientiert?
    ich finds gut. vor allem scheint es irgendwie so realistisch o.O
    bin voll gespannt auf mehr =)
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  5. #5
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    naja ich lese nur solche bücher..dystopien und so XD und die überbevölkerung ist wohl mit das größte problem aber durch diese bücher bin ich erst darauf gekommen
    aber ich weiß noch nicht ob ich weiter schreibe.. ich wüsste nicht wie^^

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  6. #6
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    okay.. ich hatte noch einen part fertig und hab eben noch ein wenig umgeschrieben. mal schaun was aus zukünftigen parts wird

    Part 2'




    Für gewöhnlich halte ich mich an die hier herrschenden Regeln. Sie sind wichtig für unsere Gesellschaft. Dafür das wir nicht zu einer dummen Generation heranwachsen die sich selbst vernichten wird. Das liegt hinter uns. Der Euro war als Währung letztendlich unhaltbar und die ganze Menschheit stürzte ins Elend. Es gibt kein Geld zum ausgeben sondern nur Karten die du zugeteilt bekommst. Täglich bekommen die Schichten das was ihnen zusteht gutgeschrieben. Das restliche Geld besitzt der Staat und finanziert davon unseren Lebensstandart und das weltweite System. Wir werden überwacht von Kameras. Nichts bleibt verborgen. Das soll zur Gerechtigkeit dienen und wurde vor 19 Jahren eingeführt. Später wird man in Klassen eingeteilt. Danach ob man wertvoll und für die Gesellschaft von Nutzen ist oder nicht. Ist man es nicht, hat man auch keinen Platz verdient. Wenn sich die Tore für einen in die bessere Welt öffnen, dann bekommt man ein neues Leben zugeteilt.
    Es ist für dich vorherbestimmt. So wie es am besten für dich sein wird. Es steht jedem Bürger dieser Welt nur das zu was er verdient hat. ‚Dein Wohlstand ist von deinem Nutzen abhängig.’, so steht es in jedem Raum über den Eingängen. Türen gibt es nicht. Es gibt nichts zu verbergen und so auch keine Notwendigkeit dafür sie eines Tages schließen zu müssen. Unser Schicksal wird davon bestimmt was man an Orten wie hier, meinem Zuhause auf der Insel Arklow geleistet hat. Hier sind 156 Mädchen und Jungen in meinem Alter zuhause. Wir alle teilen uns mit jemandem in unserem Alter ein Haus. Ich wohne mit Calla zusammen. Sie ist zugleich meine beste Freundin und die klügste von allen hier. Sie ist zierlich und hat fast schulterlange, blonde, leicht gelockte Haare. Ihre großen dunkelbraunen Augen und rötlichen Wangen lassen sie für jeden unschuldig und lieb rüberkommen, Jedes Wochenende verschwindet sie - Freitags wird sie für die Sünden ihres kleinen Bruders bestraft. Er ist 3 Jahre alt und darf deshalb noch nicht geschlagen werden. Es könnten bleibende Schäden entstehen und das will niemand riskieren, da man nicht vorhersehen kann wie viel Potenzial in dem Jungen steckt.
    Calla wehrt sich für gewöhnlich und bekommt Strafen zugeteilt die unmöglich an einem Tag zu schaffen sind. Sie verbringt das gesamte Wochenende damit sie sorgfältig zu beenden. Niemand weiß wirklich was sie als Strafe tun muss, da diese auch immer davon abhängen wie beliebt du bist. Calla hat aufgrund ihrer hohen Intelligenz große Chancen hier rauszukommen, doch durch ihre freche Art verbaut sie sich diese leichtsinnig. Wenn sie sonntags abends zurückkehrt sind ihre Wangen von Blutergüssen geschwollen. Den Rest der Woche hat sie dann rötliche Wangen.
    Deshalb sitze ich gerade hier. Calla wurde vor dem gesamten Dorf zusammengeschlagen. Sie brach zusammen und die 18 Jährigen die auf ihren Tod warten, traten immer weiter auf sie ein. Deren letzte Aufgabe war es nämlich uns in die Schranken zu weisen, um uns beizubringen was wir zu tun und zu lassen haben.
    Calla atmete nicht mehr und niemand griff ein also sprang ich von hinten auf den Rücken des Stärksten und zog seine Arme soweit zurück bis es schmerzte. Er warf mich zu Boden und als ich aufsah war Calla weg.
    Nun büße ich für meine Tat, denn uns wurde beigebracht alleine zu kämpfen, uns nicht zu sehr auf andere einzulassen. Denn zu hoher Wahrscheinlichkeit schafft es der jeweils andere nicht weg von hier.
    Mein Blick fällt auf die Anzeigetafel ein paar Meter vor mir. Die Ziffern scheinen nun größer und verschwommen. Meine Hand gleitet über den Boden und mein Blick verschärft sich plötzlich. In den letzten 8 ½ Minuten wurden 510 neue Kinder geboren.

    Wir Kinder tragen die Konsequenzen und 340 von diesen Neugeborenen werden an ihrem 19. Geburtstag sterben. Calla war im Wald und hatte mit Steinen Muster gelegt. Am nächsten Tag wurde gesagt sie hätte in einen Baum etwas reingeritzt: ‚Das Leben hier ist besser.’
    Sie kann sich nicht vorstellen, dass das Leben woanders besser sein kann. Ihre Erinnerungen von sich als Kind waren nicht viel schöner und sie kann nicht verstehen, dass die Welt sich geändert hat, dass uns Großes erwartet. Sie ist zufrieden mit dem was sie hat. Eigentlich leben wir in einer Plastikwelt. Als würden wir Puppen spielen und ihnen ein schönes Haus bauen und sie versorgen. Es gibt konkrete Regeln für jede Altersgruppe. Jede Gruppe lebt für sich in ihrem Dorf. Alle unsere Häuser sind gleich groß und stabil. Die Häuser können wir selbst einrichten und gestalten. Außerdem bekommen wir alle die gleiche Portion an Essen. Das dient dazu, dass niemand vor- oder benachteiligt wird. Wir alle sollen die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben. Wir sind alle auf einem Level und somit ist es später leichter auszusortieren. Auszusortieren wer leben und wer sterben wird.
    Geändert von SuperSauerbraten (30.10.2011 um 21:33 Uhr)

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  7. #7
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    Coco du bist ein Talent! Nein, ehrlich! Du schreibst so abartig toll!
    ich glaub ich kann auf meine englischlektüre verzichten, die handelt auch von dem leben in einer 'community', die überwacht wird und so... aber du schreibst besser!
    ich finds wirklich wahnsinnig toll!!
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  8. #8
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    Whooo, das ist ja so ähnlich wie die DDR, so überwachungsstaatmäßig..
    Erinnert mich auch ein wenig an "Alles, was wir geben mussten".
    Sehr guter Part

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  9. #9
    O.C.'s Lebende Legende Benutzerbild von KirstenCohen94
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    WOW. Coco das ist der Wahnsinn.
    Du schreibst so genial! Grandios!
    Interessantes Thema und wirklich spannend.
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    rice."- Mike Delfino ♥

  10. #10
    O.C.'s Lebende Legende Benutzerbild von SuperSauerbraten
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    Dankeschön((: ich füge mal noch bilder hinzu von denen die neu hinzukommen.. so zum besser vorstellen.. ^^

    Part 3’



    Der Boden war abgenutzt und doch hatte er eine glatte Oberfläche. Muriel ließ ihre Hände nun weiter über den Boden gleiten und versuchte dabei regelmäßig zu atmen. Sie spürte den besorgten Blick einer gleichaltrigen. Vermutlich Halow Winter. Denn auch sie musste eine Strafe absitzen. Häufig nutze sie das Pech anderer um selbst daraus einen Vorteil zu ziehen.
    Während Calla und Muriel die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatten, war sie flink in die Küche gehuscht und hatte sich einen Nachtisch gegönnt. Uns allen war es ein Rätsel wieso sie es jedes Mal aufs Neue tat und somit Prügel kassierte. Jeder Winkel ist mit dutzenden Kameras abgedeckt und somit unmöglich zu umgehen. Es ist ein nicht zu erreichendes Ziel, das sollte uns nach all den Jahren eigentlich klar sein. Deshalb ist es umso schwerer nachzuvollziehen weshalb sie dieses Risiko jedes Mal aufs Neue eingeht.
    Kurz warf Muriel einen Blick über die Schulter. Harlow starrte sie tatsächlich an. Vorsichtig streckte Muriel ihre Beine auf dem kalten Boden aus. Ihr Herz klopfte wie wild, doch sie versuchte sich äußerlich nichts anmerken zu lassen. Ihre Fingernägel gruben sich in die Handflächen, die mit jeder Sekunde heißer und verschwitzter wurden. Mutig schaute sie auf, drückte die Hände nun hinter sich auf den Boden um nicht wegzurutschen und legte dann den Kopf nach hinten um die Decke zu betrachten. Muriel atmete verträumt etwas stickige Luft ein und schloss dann die Augen ‚Es war nur noch eine Frage der Zeit’.
    Jemand schlug mit der Hand laut auf eine Tischplatte. Gleich zog sich Muriels Magen zusammen. Der Drang etwas Unerlaubtes zu tun hatte sie überwältigt und schon konnte sie Harlow verstehen. Sie drehte sich komplett um und schaute an der Aufsicht vorbei direkt zu Harlow, die in der anderen Ecke des Saales zusammengekauert sich an eine Wand lehnte. Ihre braunen Haare fielen ihr ins Gesicht. Muriel spürte wie das dürre Mädchen von einer Aura der Nervosität umgeben war, die sie von ihr so nicht kannte da sie immer die Starke war, die keine Angst vor den Strafen hatte und für die es sich lohnt etwas Verbotenes zu tun. Auch sie hob nun den Kopf denn die Aufsicht hatte sich nun Muriel zugewendet. Alles was sie noch mitbekam war das Harlow ihr ein Lächeln schenkte und sie sie ebenfalls anlächeln wollte.

    Als sie wach wurde, waren 2 Tage vergangen. Sie lag hellwach in ihrem Bett. Trotz Erschöpfung und anhaltender Müdigkeit bekam sie kein Auge mehr zu.
    „Muri?“ flüsterte jemand in die Dunkelheit hinein.
    Muriel hatte sich aufgesetzt und sah durch die dünnen grauen Jalousien das es draußen am schneien war. Vorsichtig versuchte Muriel sich aufzusetzen und zitterte dabei sofort vor Kälte am ganzen Körper. Gleich wickelte sie sich in eine ihrer Decken und tapste ans andere Ende des Zimmers. Dort stand Callas Bett und man konnte gleich die Wärme spüren die sie ausstrahlte. Sie war wieder zuhause, stellte Muriel erleichtert fest. In einem Fenster über dem Bett spiegelten sich die Schneelandschaft und die dicken Flocken die nur vereinzelt fielen wieder.
    Muriel setzte sich kurz auf de Bettkante von Callas wackligem Holzbett und fuhr ihr dann kurz mit einer Hand über die Stirn.
    „Ich komme gleich wieder.“, meinte sie nur und erhob sich vorsichtig. Dabei presste sie einen Arm gegen ihren Bauch mit welchem sie auch die Decke festhielt und stütze sich am Geländer.
    Als sie im Badezimmer angekommen war schaltete sie zögernd das Licht an welches kurz flackerte und dann die Sicht auf den Spiegel freigab.
    Muriels blasse Haut stand im Kontrast zu den dunklen Augenringen die ihr Gesicht zierten. Die standen für die vergangenen Tage welche die Folgen ihres Verhaltens waren. Sie wandte den Blick ab und band sich daraufhin die Haare leicht zusammen, bevor sie die Gardinen zuzog und dann zurück ins Bett kroch. Ihr ganzer Körper schmerzte doch sie hatte nicht vor jetzt Schwäche zu zeigen. Kurz blickte sie noch in eine der Kameras an der Decke, bevor sie sich dann ins warme Bett kuschelte und versuchte zu schlafen. Vielleicht gibt es schönere Zeiten; aber diese ist die unsere.

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