So, meine erste FF hier im Board, aber nicht meine erste überhaupt. Der Prolog ist sehr kurz, aber die Kapitel werden dann länger-hoffe es gefällt euch und es gibt viel fb. Spielt nach der Folge 2.24 "Außer Kontrolle"!
Prolog
[Eine kühle Brise strich ihr über die blanke Schulter und der Sand, auf dem sie lief, grub sich zwischen ihre blanken Zehen. Die Sonne war fast untergegangen und ließ das Meer orange erscheinen. Sie dachte über das nach, was passiert war- über das, was sie getan hatte. Es war sehr schnell gegangen. Ein Augenblick, der ihr ganzen Leben verändert hatte. Das junge Mädchen blickte hinaus aufs Meer und beschloss, auf die Klippen zu steigen, um dem Wasser etwas näher zu sein.
Die Wellen zerschellten an ihnen und einige Spritzer landeten auf ihrem Körper. Marissa Cooper weinte. Sie hatte den Bruder ihrer großen Liebe fast getötet. Aber, was hätte sie denn sonst tun sollen? Trey Atwood war kurz davor gewesen, Ryan zu erschlagen. Hätte sie das etwa zulassen sollen? In Gedanken verneinte Marissa. Es war richtig gewesen, sie wollte schließlich Ryan nicht verlieren. Der sanfte Sommerwind ließ ihr einzelne Strähnen ins Gesicht fallen. Trey hatte sie fast vergewaltigt und sie sollte jetzt den Ärger bekommen, weil er Ryan fast umgebracht hatte und sie in verzweifelter Notwehr gehandelt hatte? Marissa fand es ungerecht und das war gerechtfertigt.
Nach dem Vorfall war alles ein wenig distanziert geworden. Sie und Ryan hatte es zusammen geschweißt, aber sie hatte das Gefühl, dass Summer Roberts, ihre beste Freundin, nicht wusste, wie sie sich ihr nähern sollte. Julie Cooper, Marissas Mutter, wusste auch nicht, was sie tun sollte und tat das, was sie in ihren Augen am besten konnte: Marissa ignorieren. Jimmy, ihr Dad, war ganz anders, er half ihr, so gut es ging und stützte sie in dieser schweren Zeit.
Die Sonne verschwand langsam hinter dem Meer und schließlich erleuchteten die Laternen auf der Promenade. Aus dem Bait-Shop drang laute Rockmusik. Marissas Gedanken schwirrten nun um den Abend der Fast-Vergewaltigung. Es sollte ein witziger Abend mit Trey werden und dann hatte er sie immer mehr bedrängt. In Angst hatte sie ihm ein Stück Holz drübergehauen und war geflohen.
Marissa dachte, dass ihr Leben nie perfekt werden würde. Luke hatte sie betrogen, mit Ryan ging es immer rauf und runter und dann das Problem mit ihrer Mutter Julie, dass die beiden wohl nie entgültig klären würden. Sie atmete tief durch, stieg vorsichtig von den Klippen und ging wieder den Strand entlang. Sie hatte zu oft geweint in letzter Zeit, ihre Tränen waren verbraucht. Ein leises Schluchzen drang durch die Stille am Strand. Marissa war allein und so fühlte sie sich auch. Morgen würde ein neuer Tag beginnen, doch würde es ein glücklicher sein?




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