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Thema: Fan Fiction Contest Runde 8

  1. #1
    O.C.'s Lebende Legende Benutzerbild von KirstenCohen94
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    RUNDE 8


    Thema: Musik
    Abgabe: Samstag 22.August 2010
    Länge: bis zu 3 Seiten

    hier findet ihr nur die Geschichten. Alle Kommentare bitte in den Thread Kommentare Runde 8 Danke

    Geändert von KirstenCohen94 (09.08.2010 um 14:28 Uhr)
    "I love you once. I love you twice. I love you more than beans and
    rice."- Mike Delfino ♥

  2. #2
    O.C.'s Lebende Legende Benutzerbild von Pancakes<3
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    xD ok....
    Where is Fluffy? – eine FF nach der Idee von Nick & Norah’s infinite playlist

    „WAS? Fluffy gibt heute ein Konzert? Ey, warum sagt mir das denn niemand?“, ich laufe hochrot an vor Aufregung. Vergiss meinen Freund, der heute einen Auftritt hat. Vergiss die Beatles. Vergiss einfach alles, denn Fluffy hat heute ein Konzert!
    Kurz für Outsider: Fluffy ist die angesagteste Band in der Szene. Aber sowas von… Alle hier wissen, dass sie ein Konzert geben, aber niemand weiss wann und wo! Und so gehen wir, die Jugendlichen, Nächte lang auf die Suche nach Hinweisen. Letztes Mal hat meine Freundin Norah Fluffy, das pinke Karnickel und Logo der Band, auf der Wand eines Klos aufgesprayt gefunden und darunter die Adresse, wo das Konzert stattfand.
    Ich will mir meine beste Freundin Anna schnappen, aber sie ist sowieso schon total betrunken. Und ich weiss ja, das ist unverantwortlich von mir und echt nicht loyal. Aber ich lasse sie in den Fingern dieses Typen zurück, mit dem sie gerade den Kaugummi getauscht hatte. Hoffentlich kriegt sie nicht Aids oder so.
    Draussen finde ich mich aber vor einem mittelgrossen Problem wieder. Ich kann nicht Autofahren. Ja, ich weiss, als New Yorkerin sollte ich mich schämen. Aber ich hatte einfach keine Lust noch freiwillig was zu lernen. Naja und Lust einem Taxifahrer mein ganzes Taschengeld zuzustecken hab ich auch nicht. Da beobachte ich – Danke, Gott, danke! – einen Jungen (einen hübschen noch dazu), wie er auf sein Handy blickt, zu grinsen anfängt und in seinen Wagen einsteigt. Das kann nur eins bedeuten. Er hat gerade dieselbe SMS gekriegt wie ich: …where is Fluffy 2night?
    Ich renne zu dem blauen Auto, reisse die Beifahrertür auf und setzte mich rein. „Nimm mich mit!“, verlange ich ganz kribbelig. Ich weiss, das erste was mir meine Eltern beigebracht haben war: Steig nicht zu Fremden ins Auto! Aber hey, es ist für Fluffy! Der Typ glotzt mich mit seinen dunkelbraunen Augen an und sagt: „Äh…wie bitte?“ und ich antworte: „Fluffy!“ Und da grinst er und fährt los. „Ich dachte mir, ich fahre die öffentlichen Klos ab…“, bemerkt er und ich schüttle den Kopf. „Nein, da waren die Hinweise letztes Mal. Ich glaub eher, sie sind irgendwo in einer Strassenecke…“
    „Na super, weisst du wie viele Strassenecken New York hat?“, motzt er und ich lache nur. Da muss er auch grinsen und stellt sich dann vor: „Ich bin Diego.“ Und ich denke: aha, daher die dunkle Haut!
    „Ich bin Cat!“, entgegne ich und verbinde meinen iPod mit seinem Auto und stelle auf die Favourites.
    „Cat?“, fragt er nach, wie jeder Depp, dem ich das sage. „Ja, Cat.“
    Und er schaut aus dem Fenster und denkt ich würde sein verschmitztes Grinsen nicht sehen. „Was?“, frage ich ihn aufgebracht und streiche mir die blonden Locken zurück. Er antwortet nicht und lacht nur dreckig. Oh, Gott, wo bin ich da nur eingestiegen? „WAS?!“, rufe ich jetzt und er meint: „Das willst du nicht wissen!“ „Oh und ob ich das will du kleiner Costa Ricaner, oder wie die Typen da heissen!“ Und er lacht noch mehr. „Naja, ich hab nur gerade gedacht, dass ich auf heisse Stubenkatzen stehe…“ Er lacht nur noch lauter, als ich ihm meine Faust in die Seite boxe. Und ich bin nicht gerade zart. „Ausserdem komme ich aus El Salvador.“

    Ein Springbrunnen und 1000 geschätzte aber 5000 gefühlte Strassenecken später halten wir vor einem Café an. Diego ist gar nicht übel, solange ich ihn nicht für seine dreckigen Witze bestrafen muss. Das Café ist voller als voll, also quetschen wir uns nebeneinander auf eine Sitzbank, die eigentlich nur für einen gedacht wäre. Natürlich entgeht mir sein Blick dabei nicht. „Denk gar nicht dran, ich habe einen Freund!“, warne ich ihn und funkle ihn böse an. Und ich schwöre, ich kann wirklich böse schauen. Er fragt aber frech: „Ein Freund? Und warum chauffiere ich dich dann durch die Nacht und nicht er?“ Ich seufze, ja warum? „Er hat ein Konzert.“
    „Ach, er ist Musiker?“, fragt er grinsend. „Wo spielt er denn?“
    „Who‘s Lawrence….“, ich laufe rot an vor Scham. Dieser Bandname ist echt peinlich.
    Und wie erwartet lacht Diego auch. „Ich dachte immer, die sind alle schwul…Darf ich raten, er ist Lawrence?“ Und ich nicke. „Er mag Fluffy nicht besonders… was wohl daran liegt, dass alle immer von seinen Konzerten stürzen, wenn Fluffy irgendwo auftritt.“
    Tröstend legt mir Diego seine Hand auf den Oberschenkel. Ich unterdrücke meinen inneren Drang dem Typ, der vis-à-vis von uns sitzt seine fette Hornbrille wegzureissen, ihm stattdessen ein Style-Heftchen zu geben und Diego das sperrige Ding ganz tief in den Hintern zu schieben.
    Von meinen herrlichen Fantasien erfrischt, lächle ich ihn sogar an, widme mich dann aber konzentriert meinem Kaffee. Als ich den Becher wieder abstelle, bemerke ich rote Farbe an meinen Fingern.
    „Blutest du?“, fragt mich Diego verwirrt und ich schüttle den Kopf. Diego atmet scharf ein und ich weiss, dass er dasselbe denkt wie ich. Wir schauen uns an. „Oh mein Gott! Oh mein Gott!“, rufe ich ausser mir und zerquetsche den Becher beinahe. Drauf steht unverkennbar eine Adresse. Und auf dem Becher, des Hornbrillenmonster, der gleich nach mir gekauft hatte, ist ein pinkes Bunny aufgesprüht. Ein Fluffy-Bunny! Ich kreische laut auf, so dass mich alle anstarren, während mich Diego schon von der Bank schiebt und zu seinem Auto rennt.
    Wir können es nicht glauben, wir haben Fluffy gefunden, ausgerechnet wir! Ich glaube in den folgenden sieben Minuten bricht Diego so ziemlich alle Verkehrsregeln, die es gibt und wir stürzen in den Klub, in dem Fluffy angeblich auftritt. Aber wir landen mitten auf einer Skins-Party.
    Während ich unendlich enttäuscht bin. „Es war ein Fake…“ grinst Diego anzüglich. „Hier gefällts mir doch auch!“, er klopft einem Mädchen auf den Po und zieht mich dann unter die Tanzenden. Zuerst sträube ich mich, aber versucht ihr mal euch unter hundert Jugendlichen, die wohl alle wegen Erregung öffentliches Ärgernisses angeklagt werden könnten, freizukämpfen. Man hat keine Chance und wird dabei, wenns gut geht auch nur einmal abgeleckt… Sowas ist einfach widerlich.
    Also tanze ich mit Diego, der mir wenigstens nicht seine Zunge ins Ohr steckt, wie der Typ von dem Pärchen neben uns. Und wir kommen uns näher, der Bass vibriert, überall ist nackte Haut und Schweiss. Ich bin wie in Trance, bewege mich für mich alleine und trotzdem wie alle anderen. Und Diego beugt sich zu mir runter, seine Stirn glänzt vor Schweiss, sein Atem rast, seine Lippen öffnen sich und…wir küssen uns. Ich weiss, ich bin eine miserable Freundin. Aber das muss Lawrence ja nicht unbedingt erfahren, oder? Nein, ich bin nicht so eine! Also beisse ich Diego auf seine Zunge, die sich unverschämt weit in mich hineingeringelt hat und so bin ich ihn los. „Suchen wir jetzt Fluffy oder was?“, fluche ich und er nickt, weil er wohl die nächsten fünf Minuten nicht mehr sprechen kann.

    Es war ein langer Kampf, aber schliesslich kamen wir doch aus der Menge raus. Erschöpft und schweigend sitzen wir in seinem Auto und lauschen meiner Musik. Wir suchen jetzt schon seit zwei Stunden nach Fluffy und bei unserem Glück ist der Auftritt schon vorbei… Wir sind in meinem Viertel angelangt und ich seufze: „Diego, lass mich raus. Hier.“ Er entschuldigt sich zwar, aber ich will nach Hause und mir ein schlechtes Gewissen besorgen. Auch er seufzt und lässt mich aussteigen. Irgendwie bin ich immernoch sauer auf ihn. Dabei ist er doch nett, und freundlich und sieht gut aus. Besser als Lawrence. Und vielleicht bin ich gerade deswegen sauer. Mit solchen Gedanken und dem klick-e-di-klack meiner Peep-Toe-Pumps auf dem Asphaltboden in den Ohren stolziere ich nach Hause. Ich gehe die Treppen hinunter zur U-Bahn. Klar, ich weiss, das ist kein sicherer Ort für ein Mädchen in meinem Alter und um diese Zeit, aber im Moment ist mir das völlig egal.
    Und während ich beschliesse mit Lawrence Schluss zu machen, laufe ich neben irgendetwas pinken vorbei. Moment! Pink?! Ich drehe mich um und sehe tatsächlich ein pinkes Karnickel an dem Pfeiler. „Oh mein Gott! Oh mein Gott!“, schreie ich wieder und gehe um den Pfeiler herum. Ein rotes Karnickel, noch ein pinkes und ein paar Fragezeichen…und dann da eine Adresse! Ich kreische, als ich sie mit meinen Fingern berühre und Farbe daran zurückbleibt! Zwei Möchtegern-Punks werfen mir schräge Blicke zu und ich renne, so gut es geht die Treppe wieder zurück. Links sehe ich einen Stau, ich renne darauf zu und tatsächlich, da steht Diegos blauer Wagen! Ich steige hechelnd ein, lächle ihn an und nenne die Adresse.
    „Und da kommst du zu mir?“, fragt er sichtlich erstaunt. Und ich lache: „Irgendwas will, dass wir da zusammen hingehen, sonst würdest du jetzt hier nicht festsitzen!“
    Eine viertel Stunde später stürzen wir in den Keller und treffen auf einen Haufen angetrunkener Jugendlicher. Und eine Bühne mit einem pinken Vorhang! „Oh mein Gott! Wir sind tatsächlich hier! Diego!!!“, kreische ich. Und erst da bemerke ich, was für ein hysterisches Weib ich eigentlich bin. Ist auch egal, hier wird Fluffy gleich spielen! „Kann ich dich kurz alleine lassen?“, fragt Diego grinsend und verschwindet. Meine Laune sinkt. „Aber…“, protestiere ich, aber er ist schon verschwunden. Ich warte zehn Minuten und dann taucht der Schlagzeuger von Fluffy auf. „Und hier sind sie! Die phänomenalen, unglaublichen, unmöglich geilen…Fluffy!“
    Und dann öffnet sich der Vorhang und ich sehe das pinke Schlagzeug, den pinken Bass und die Jungs, die anfangen zu spielen. Ich bin hin und weg. Nach dem ersten Song sagt der Liedsänger: „Und heute möchten wir unseren besonderen Dank an unseren Manager ausrichten, der Erfinder des where is Fluffy- booms! Diego, danke, du bist der punkigste Typ, den man auf der Strasse antreffen kann!“
    Und mein Herz bleibt stehen. Diego dieser dreckige, lügnerische, verdammte, unheimliche charmante…Manager! Er kommt grinsend auf die Bühne und lacht, als er mich sieht. Denn mein Kinn berührt nächstens den Boden und meine Augen würden wohl problemlos als Untertassen durchgehen. Nach dem Auftritt, der ohne weiteres der Beste meines Lebens ist, kommt er zu mir. Ich umarme ihn und ohrfeige ihn erstmal richtig. „Du Schwein!“ Aber wie immer lacht er nur und wir küssen uns. Dieses mal ohne Widerstand und ich bin Coco Chanel echt dankbar, dass sie so haltfesten Lippenstift erfunden hat. Diego ist der Manager der geilsten Band überhaupt…und er hat den Abend ganz alleine mit mir verbracht! Ich kann es nicht glauben.
    Der Gitarrist, der seine Gitarre gerade in den Koffer stecken wollte, stimmt Half alive von Secondhand Serenade an und es ist der beste Moment in meinem bisher 17 jährigen Leben.
    Fluffy… Ich liebe dich!

    Geändert von Pancakes<3 (09.08.2010 um 14:44 Uhr)
    born with a void, hard to destroy with love
    built with a heart, broken from the start. and now I die slow


    pick a personality for free
    when you feel like nobody, body


  3. #3
    O.C.'s Lebende Legende Benutzerbild von KirstenCohen94
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    So..meine FF ist iwie persönlicher geworden,als ich dachte..naja..

    Elsewhere-Anderswo
    Was Musik in meinem Leben bedeutet.


    Ich liege in meinem Bett.Eigentlich will ich schlafen...Doch es gelingt mir nicht.Es ist Samstag, der 07.08.2010 und 22:30 Uhr. Also stöpsle ich mir meine Ipod-Kopfhörer ein. Wiedergabelist: Jenny: Bethany Joy Galeotti_Haley James Scott: Elsewhere.
    Aber warum dieses Lied? Das ist eine gute und auch eine leicht zu beantwortende Frage.Heute am frühen Abend habe ich eine Freundin dieses Lied gezeigt und sagte zu ihr: „ Das höre ich immer, wenn ich den Zeitpunkt erreicht habe, dass alles in meinem jetzigen Leben perfekt ist.Wenn alle meine Gedanken gut sind und wenn ich ein Lächeln auf meine Lippen zaubern kann.Und wenn ich ohne zu Lügen und ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen sagen kann: „Ja.Es geht mir wirklich gut.“. Während dieser Momente höre ich das Lied.“ Ihre Antwort war nur: „Schönes Lied.“ Und warum hat sie dies gesagt? Weil sie nicht auf den Text geachtet hat.
    This is heaven to no one else but me
    And I'll defend it long as I can be left here to linger in silence
    Diese Zeilen berühren mich sehr.
    Das hier ist der Himmel für niemanden außer mir
    Und ich verteidige ihn solange bis ich hier zurückgelassen werden kann, um in Ruhe zu verweilen.
    Man hat seinen eigenen Platz in der Welt, den niemand sonst hat.
    Wie sagt man so schön: „ Seine eigene persönliche Schweiz.“
    Ein Ort, an dem man sich zurückziehen kann,wenn alles zu viel wird.
    Viele sagen jetzt: „ Hey. So einen Ort habe ich auch.“
    Aber ich habe nicht so einen Ort. Wenn mir alles zu viel wird, setzte ich mich hin und schreibe meine Gedanken als Gedicht auf.
    Und dann kommt die Zeit, in der ich mit meiner Besten darüber rede.
    Danach geht es mir besser.
    Und dann ist Zeit für das Lied...Das Klavierspiel am Anfang, dann die leise Stimme, die anfängt zu singen. Die Töne, die besonders gespielt werden.
    Die Töne, die Melodie und der Text harmonieren super zusammen.
    Vielleicht werdet ihr euch jetzt fragen: „ Wieso schreibt sie eine FF über dieses Lied.Oder Was hat diese FF mit dem Thema Musik zu tun.? „ Und lauter solcher Fragen... Ja..in dieser Minuten stellen sich viele Leute Fragen..und ich beantworte jetzt einfach mal die, die ich eben geschrieben habe. Warum ich das Lied nehme..ja..jeder hat ein Lied, was einem viel bedeutet..und so ist es bei mir auch. Ich denke dann an alles schöne, was mir wieder fahren ist.
    I believe. Ja... an was glaub ich? Was ist mir wichtig? Total in Gedanken versunken, denke ich über alles nach, über alles, was wichtig ist und alles was unwichtig ist.
    Wichtig sind für mich auf jeden Fall meine Familie, meine Freunde, die immer für mich da sind und mich unterstützen. Auch meine Hobbys sind mir wichtig.Ohne das Lesen, das Tanzen und das Handball spielen wäre ich ein ganz anderer Mensch. Durchs Tanzen und auch durchs Handball spielen bin ich selbstbewusster geworden. Ich weiß, wie ich auf andere wirke, was andere von mir denken, wenn sie mich tanzen oder auf dem Spielfeld sehen. Das Lesen hat mir sehr geholfen, Sachen zu erfahren, von den manche Leute heute noch keine Ahnung haben..Oft wird gesagt: Lesen bildet.Und das trifft 1000 % zu. Unwichtig..ja..auch da gibt es Dinge, auf die ich gerne verzichten würde...auf den Tod zum Beispiel, denn er zerreißt Familien..und auch auf falsche Freunde kann ich gerne verzichten, weil ich welche habe, die besser sind.
    Aber jetzt genug davon..schließlich handelt diese FF um Musik..
    Naja..und das tut sie bei mir irgendwie ja auch. Durch Lieder sieht man die Welt anders und sie verändern auch Menschen. Lieder helfen einem in jeder Situation. Lieder sind immer für Menschen da, wenn sie mal niemanden haben,dem sie sich anvertrauen könne. Deswegen habe ich auch über dieses Lied geschrieben. Es hilft mir,abzuschalten.
    "I love you once. I love you twice. I love you more than beans and
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  4. #4
    O.C.'s Lebende Legende Benutzerbild von AutumnOC
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    Ich habe in die FF Songtexte eingebaut und hier sind die Links dazu, damit ihr euch die Lieder anhören könnt und euch das alles besser vorstellen könnt ;) Vielleicht macht ihr die Links gleich am Anfang auf und dann müsst ihr sie nur noch anmachen bei der Stelle :D
    (1) http://www.youtube.com/watch?v=a2jrIfXP0us&playnext=1&videos=ILq40vX8TJg (0:10)
    (2) http://www.youtube.com/watch?v=wYWv_NSBZQI (3:00)
    (3) http://www.youtube.com/watch?v=juQ9786zUts&playnext=1&videos=YCOBD2fTEyg (2:05)
    (4) http://www.youtube.com/watch?v=7B6WSvyWkRk (0:15)
    (5) http://www.youtube.com/watch?v=a2jrIfXP0us&playnext=1&videos=ILq40vX8TJg wie 1 (1:22)
    (6) http://www.youtube.com/watch?v=a2jrIfXP0us&playnext=1&videos=ILq40vX8TJg wie 1&5 (2:38)
    (7) http://www.youtube.com/watch?v=u7nyFOrAgS4 (0:10)
    (8) http://www.youtube.com/watch?v=Mv_DMedsvxM (0:55)

    I hear in my mind all this music

    I know, I know, I know. I’m still your love...” (1), schoss es mir durch den Kopf, als David mich länger als nötig anschaute. Der Augenblick war so schnell wieder vorbei, wie er gekommen war. Ich biss mir auf die Unterlippe und sah ihn in seiner ganzen Perfektion aus dem Vorlesungssaal eilen. Er wollte mich so schnell wie möglich wieder vergessen. Traurig packte ich meine Bücher ein und verließ anschließend als eine der letzten den Saal. Zu meiner Überraschung sah ich ihn draußen am Ende des Ganges stehen, den Blick auf mich gerichtet. Ich wollte ihn jetzt nicht ansehen müssen. Es sollte nicht so enden, wie vor vier Jahren, als wir beide 16 waren. Mit gesenktem Kopf rauschte ich an ihm vorbei, verlangsamte jedoch meine Schritte, als ich an ihm vorbeiging, wobei David zärtlich meine Hand mit seiner streifte. Mein Herz setzte für einen kurzen Moment aus und ich wollte mich umdrehen, ihn küssen und nie mehr loslassen. Doch ich ging entschlossen weiter, bog in den nächsten Korridor ein und verschanzte mich auf der Damentoilette. Den Kopf gegen die Tür gelehnt rutschte ich am Rücken nach unten und saß vor der Klotür wie ein verzweifelter Junkie nach einem Kokainentzug. Tränen schossen mir in die Augen und ich wusste selbst nicht wieso oder ob ich mir das einbildete, aber durch die Lautsprecher kam plötzlich ein Song, der mich an frühe Zeiten erinnerte. „You’re the nicest thing, I’ve ever seen. And I wish we could see, if we could be something..“ (2)Vor meinen geschlossenen Augen sah ich die schönen Momente an mir vorbeiziehen. Der erste Kuss, wie er mich oft einfach hochhob, wenn ihn die Glückseligkeit überkam. Doch dann setzte ein trauriges Lied ein und die letzten Momente von damals kamen wieder. „I can’t get to you.. I can’t get to you.“ (3) David sah mich ein letztes Mal traurig an, nicht bereit, mich gehen zu lassen. Ich sah ihn immer wieder vor mir, wie er Hand in Hand mit Anna abends zu Parties erschien, die ich dann sofort wieder verließ. Ich sah mich selbst in den Schlaf weinen, wenn er mich lange anstarrte, zu lange und mich neckte und ich auf eine traurige Weise glücklich war und ich selbst nicht fassen konnte, wieso ich mir das antat. Der Song stoppte abrupt. Ich spürte, wie jemand versuchte die Türe zu öffnen und sich mit aller Kraft dagegen drückte. Schnell sprang ich auf, machte eilig den Wasserhahn an und spritzte mir Wasser ins Gesicht, damit man nicht sah, dass ich geweint hatte. Ein letzter Blick in den Spiegel. Okay. Man sah mir eindeutig an, dass ich geweint hatte. Meine Augen waren leicht verquollen, glänzten und die Wimperntusche war verschmiert. Dann sah ich im Spiegel, wie David hinter der Tür hervorlugte. Einfach nicht beachten. Konzentriert wusch ich mir die Hände. Ich hörte seine Jacke rascheln und spürte wie er dicht neben mir stand. Wütend schloss ich die Augen. „Sag mal, was wird denn das?!“, versuchte ich so verärgert wie möglich zu sagen, als ich von ihm wegrückte. Schließlich stand ich ihm gegenüber, zwischen uns lagen ca. drei Meter gefliester Boden und zwei Waschbecken. „Was wird das, David?“ Wie in allen meiner emotionalen Momente, hörte ich auch diesmal wieder Musik. Es schien wie ein Stressbewältigungsmechanismus zu sein. „Please, please, please. Let me , let me, get what I want..“ (4)„Ich.. ich weiß es nicht.“ Stille. „Wieso musst du es mir so schwer machen, dich zu vergessen?“. Meine Augen begannen wieder zu tränen. „Wenn du..“, es schnürte mir die Kehle ab „wenn du nicht mit mir zusammen sein kannst, dann vergiss mich! Vergiss uns!“ Nun war ich wirklich in Rage. „Hörst du? Du kannst mich nicht ständig wie deine Freundin behandeln, wenn ich nicht deine bin.“ Ich sah ihm in die Augen und dann wieder weg. „Und hör auf mich so anzugucken!“ Traurig blickte ich auf den Boden und schluckte. „Ich liebe dich.“, hörte ich ihn flüstern. Er kam näher auf mich zu. „Stick your hands inside of my pocket, keep them warm while I’m still here..“ (5) Nein, sagte ich mir. Tu es nicht. Seine Hände stützte er an der Wand hinter mir ab, sodass ich mein Kopf dazwischen war. Langsam lehnte er sich vor, drückte mich gegen die Wand und ich konnte nichts anderes mehr tun, als ihn zu küssen. Dieser Moment machte all die Jahre der Trauer wieder gut, mehr noch, es gab mir das Gefühl geborgen und zu Hause zu sein. Bei ihm. Seine Hände wanderten über meine Schultern zu meinem Gesicht, zu meinen Haaren. „Stick your heart inside of my chest, keep it warm here while we rest. The same as I love you, you’ll always love me, too..” (6) Er küsste meinen Hals und ich hatte Zeit nachzudenken. “Du bist nicht mehr mit Anna zusammen?“, fragte ich völlig unbekümmert. Doch plötzlich stoppte David und sah mich an. Und ich wusste sofort, was er sagen wollte. Er wollte mir die Haare hinter’s Ohr streichen, doch ich wich ihm aus und verschränkte die Arme. „David..“, stetzte ich an. „Ich weiß, Katie. Aber du weißt ja selbst, dass es schwierig zwischen uns gewesen ist. Damals.“ „Aber ich liebe dich doch trotzdem!“, presste ich verzweifelt hervor und stützte mich am Waschbecken ab. I'm not saying it’s your fault although you could have done more, oh you're so naive yet so..” (7)Die Tür fiel leise ins Schloss und auch in meinem Herzen schien sich etwas zu schließen. Doch so weit wollte ich es nicht kommen lassen. Verdammt noch mal, ich liebte ihn! Und er mich! Wieso sollten wir nicht zusammen sein dürfen? Ich richtete meine Klamotten und strich meine Haare glatt, dann atmete ich tief ein und öffnete die Toilettentür. Am Ende des Ganges entdeckte ich David und als er sich umdrehte sah ich, dass Anna hinter ihm stand. Sein Lächeln verschwand und wir starrten uns an. „Now watch me rise up and leave all the ashes you made out of me. When you said that we were wrong, life goes on, just look how long I've agreed..“ (8) David in der Mitte, weit weg von mir, doch ich spürte immer noch das Knistern der Wärme und Liebe, die mich einhüllte und mich nie mehr loszulassen schien.
    Geändert von AutumnOC (14.08.2010 um 22:39 Uhr)

    Amy Pond, the girl who waited.

  5. #5
    O.C.'s Lebende Legende Benutzerbild von Mischa<33
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    So. Hat auch lange genug gedauert :P Fällt mir irgendwie schwer zu schreiben

    Can you feel it?

    Ich stand im Wohnzimmer betrachtete meinen Flügel. Jahrelang hatte ich schon nicht mehr gespielt.
    Langsam machte ich einen Schritt auf ihn zu, doch irgendetwas schien mich zu bremsen.
    Mit jedem Schritt wurde meine Kehle trockener und mein Herz schneller.
    Eine Hand ließ sich auf meiner Schulter nieder und riss mich aus meiner Trance. "Wirst du spielen?"
    Meiner Augen füllten sich mit Tränen und ich sah den Flügel nur noch verschwommen vor mir stehen.
    Zuerst unsicher, dann jedoch entschlossen schüttelte ich den Kopf.
    Die Ängste und Gefühle, die so plötzlich hochkamen brachten das Fass zum überlaufen.
    Ich drehte mich um und ließ Dad hinter mir zurück. Immer noch kopfschüttelnd und mit Tränen überflutet,
    flüchtete ich die Treppe hinauf in mein Zimmer, wo ich an der Tür hinunterglitt. Obwohl es noch ziemlich mild für die Jahreszeit war,
    hatte ich wahnsinnige Gänsehaut und fing an zu zittern. Ich war einfach noch nicht bereit wieder zu spielen und ich war mir auch nicht sicher,
    ob ich das je wieder sein würde. Ich zog mich an meiner Türklinke hoch und bewegte mich langsam auf mein Bett zu.
    Es waren schon zwei Jahre seit dem schrecklichen Unfall vergangen und manchmal verstand ich mich selbst nicht.
    Die Musik war immer eine Welt für mich. Eine Welt in die ich flüchten konnte, wenn mich niemand verstand, wenn mir das Leben zu anstrengend wurde oder auch einfach, wenn ich Zeit für mich brauchte. Vor zwei Jahren wurden mir die zwei wichtigsten Dinge
    in meinem Leben weggenommen. Meine Mum und mit ihr die Musik, die wir beide liebten.
    In meinem Zimmer hingen bis vor einem Jahr noch zahlreiche Bilder von Mum, Dad, Mir und der Musik.
    Fotos von Aufführungen, Erfolge und glücklichen Zeiten. Doch irgendwann konnte ich diese Erinnerungen nicht mehr sehen und ich schmiss all dies in eine Schublade, die ich bis jetzt nicht mehr zu öffnen wagte. Aber vielleicht brauchte ich gerade das. Vielleicht brauchte ich einfach etwas, das mich daran erinnerte, das ich noch lebe, das ich noch ein Leben vor mir hatte. Meine Hand näherte sich der Schublade und sie öffnete sich einen Spalt.
    Mum war die, die mir Klavierspielen beibrachte, die mir zeigte wie schön der Klang, der Musik ist, die mir zeigte das Musik nicht einfach nur irgendwelche Töne sind, sondern das Musik Menschen berührt. Ich nahm die Fotos heraus und legte sie alle auf mein Bett. Als ich auf den Bildern die Menschen sah, die so glücklich wirkten, empfand ich kein Schmerz mehr, nein.
    Trotz der Tränen, die mir immer noch die Wange hinunterkullerten, musste ich lächeln. Mum hätte sicher nicht gewollt, das ich aufhöre zu spielen, aber das war alles andere als leicht. Ein paar Fotos wirbelten vom Bett und ließen sich dann auf dem Teppich nieder. Ich schaute mich um und musste feststellen, das Tür und Fenster geschlossen waren. Ich verließ leise mein Zimmer und schlich die Treppe hinunter, als wäre ich ein Einbrecher gewesen. Meine Hände waren eiskalt und ich hatte das Gefühl, als ob mir jemand die Luft abschnürrte.
    "Du schaffst das." flüsterte ich mir zu und ging mit schnellen Schritten auf den Flügel zu. Hätte ich gezögert, hätte ich sicherlich einen Rückzieher gemacht. Ich setzte mich und mein Herz schlug mir bis zum Halse. Ich atmete ein letztes Mal tief durch, schloss die Augen und ließ meine Hände über die Tasten gleiten. Kaum hatte ich den ersten Ton gespielt, war es wie eine Befreiung. Ich hatte das Gefühl ich schwebe. Und wieder gab es nur die Musik und mich. Ich wusste Mum wäre stolz auf mich gewesen und ich war es auch.
    Music is like the wind. You can't see it, but you can feel it.
    Geändert von Mischa<33 (16.08.2010 um 17:24 Uhr)

    You got a fast car... But is it fast enough so we can fly away
    We gotta make a decision... We leave tonight
    ...or live and die this way



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