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O.C.'s Lebende Legende
Amy - zu Hause - Morgens
Sie nickte nur wortlos. Das hört sich echt heftig an. Sie erinnerte sich noch an jedes einzelne Wort, welches sie zu June an dem Abend sagte. "Wir reden später." sagte sie leise zu Michael und ging zu Junes Zimmertür. Sie hatte irgendwie Angst. Sie klopfte vorsichtig und öffnete die Tür einen Spalt.
You got a fast car... But is it fast enough so we can fly away
We gotta make a decision... We leave tonight
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June, zu Hause, morgens
War er also doch nicht gegangen? Dann war wohl Rosa wieder gekommen. "Michael, geh...ich will nicht mehr streiten", sagte June weinend und drückte das Kopfkissen fester an sich, welches sie in ihren Armen hielt. Sie dachte ja nicht im Traum daran, das Amy wieder da war.

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Amy - zu Hause - Morgens
Sie sah an sich hinunter. "So ähnlich sind wir uns dann doch nicht." sagte sie schmunzelnd. June wollte nicht mehr streiten? Das klang gar nicht gut. Sie betrat das Zimmer jetzt einfach ganz. Wenn June wollte konnte sie Amy ja immer noch mit Kissen abwerfen oder rausschmeißen.
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June, zu Hause, morgens
Als sie Amys Stimme hörte, saß sie gleich aufrecht im Bett und schaute ihre Cousine, aus ihren verheulten Augen, ungläubig an. Sie war wieder da. Obwohl sie sich im ersten Moment freute, war sie im nächsten auch schon wieder völlig verunsichert und schaute zu Boden. "Dir geht's gut, ich bin froh", sagte June kaum hörbar.

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Amy - zu Hause - Morgens
June musste es ja echt verdammt schlecht gehen. Und sie sah Junes Unsicherheit, weshalb Amy dann den ersten Schritt machte. Klar, war sie immer noch verdammt enttäuscht, weil sie eben gesehen hatte, was sie gesehen hatte. Aber es war June. Sie setzte sich auf ihre Bettkante und zog sie vorsichtig in ihre Arme.
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June, zu Hause, morgens
June klammerte sich gleich erleichtert an Amy, aber wieder rannten Tränen über ihre Wangen. Gott, würde sie denn nie wieder damit aufhören können. Sie selbst hasste es doch am meisten, wenn sie so viel heulte. "Es tut mir so leid", sagte June dann nochmal leise. Ja, sie hatte nichts getan, doch sie hatte es ja auch nicht verhindert und sie war sich sicher, dass sie das irgendwie hätte tun müssen, nachdem sie den Abend tausend Mal im Kopf durchgangen war.
/ich geh jetzt schlafen, sonst penn ich gleich vor dem Bildschirm ein. Bis Morgen

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Amy - zu Hause - Morgens
Und es tat weh June so fertig zu sehen. Amy hätte nicht einfach so verschwinden sollen... es war nicht richtig. Und bevor es wieder irgendwelche Missvertändinsse geben konnte, sagte sie leise: "Erklärs mir einfach. Alles, was an diesem Abend vorgefallen ist." und sie sagte es in einem ganz ruhigen Ton. Amy wollte einfach alles wissen, denn sie wusste es war vieles schief gelaufen... nur was?! Amy wusste weder das mit Michael und Jessy, noch dass Greg derjenige war, der June geküsst hat. Obwohl sie es sich eigentlich denken konnte... aber sie wollte einfach eine Bestätigung. Sie sah June an und wischte ihr sanft eine Träne weg.
/Ich auch. Nachti ♥
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Super-Moderator
June, zu Hause, morgens
June sah Amy zögernd an, aber nickte. Sie verdiente die Wahrheit ja,auch wenn June die Dinge nicht noch komplizierter machen wollte. Noch einmal atmete sie tief durch, damit sie vor lauter Tränen auch sprechen konnte und fing dann an zu erzählen. „Als wir uns versichert hatten, dass es Michaels Mum gut ging, sie wir wieder nach Hause geflogen. Wir konnten nichts weiter für sie tun und sie wollte nicht, dass wir hier alles stehen und liegen ließen. Naja und ich wollte einfach wieder nach Hause, die letzten gemeinsamen Tage mit meiner Cousine verbringen...“, erzählte June leise und brach dann wieder ab, um erneut tief durchzuatmen. Jetzt bloß nicht an Amys Weggang denken und sich davon durcheinander bringen lassen, dachte sie und wischte sich nochmal übers Gesicht. Dann fuhr June fort. „Rosa erzählte uns, dass du auf den Ball gegangen warst und es hatte sich lustig angehört, also beschlossen wir auch zu gehen. Es war schon super voll, als wir dort ankamen und ich wollte dich gleich suchen, doch Michael überzeugte mich, dass wir erst einmal tanzen sollten und was zusammen trinken.“, fuhr sie dann fort. Wie schön es doch noch gewesen war, als alles irgendwie vollkommen normal gewesen war. „Nach einem Tanz, wollte ich wieder zu dir, eigentlich nur um dir zu sagen, dass wir wieder da waren. Ich wollte euren Abend ja nicht stören und mir selbst einen netten Abend mit Michael machen. Wir fingen also an zu suchen, doch es war so viel los, dass Michael vorschlug, dass wir getrennt voneinander suchen“, erzählte sie dann und schaute dann etwas gequält. Für sie war das der Moment, wo alles begonnen hatte fürchterlich schief zu gehen. „Während ich mich nach dir umsah, hatte es Michael irgendwie wieder zurück zur Bar verschlagen. Frag mich nicht wie und was da genau war, aber als ich zu ihm zurück wollte, stand er da auf einmal mit Jessy. Er streitet es zwar alles ab und ich versuche ihm zu glauben, aber für mich sah es so, als würde er mit ihr flirten. Seine Hände lagen an ihrer Hüfte, er hat sie mit diesem typischen Michael Lächeln angelächelt...“, erzählte sie und brach dann ab. Wieder hatte die erneute Tränen in den Augen, dabei wollte sie diese Bilder doch aus dem Kopf verbannen und ihm einfach vertrauen, was diese Sache anging. „Ich stand einfach da und konnte das alles nicht glauben. Nicht mein Michael und dann auch noch mit Jessy...ich wollte einfach einen Moment für mich sein. Also nahm ich mir ein paar Drinks und bin diese abgesperrte Treppe nach oben“, erzählte June und jetzt schnürte sich irgendwie ihre Kehle zu und das Sprechen fiel ihr sehr viel schwerer als vorher. Sie wurde auch automatisch leiser. „Ich kam dort hoch und wurde von Greg überrascht, der dort einfach herum saß. Er wirkte wie ein Häufchen Elend und ich hab mir gleich Gedacht, dass irgendwas zwischen euch passiert sein musste. Er erzählte mir also, dass ihr euch gestritten hattet und ich erzählte ihm von Michael, warum auch immer. Wahrscheinlich lag es an den paar Drinks, die ich hatte. Greg war natürlich fertig, weil du gehen würdest und ich sagte ihm noch, dass ich das nicht zulassen würde und eine Lösung finden würde. Er fragte mich trotzdem, ob eine Fernbeziehung zwischen euch eine Chance hatte. Darauf hin sagte ich ihm, dass man alles schaffen könnte, wenn man es nur wolle und ehe ich mich versah, küsste er mich plötzlich“, sagte June und schaute wieder kurz zu Boden. „Ich hab es nicht kommen sehen, doch im Nachhinein hätte ich wahrscheinlich damit rechnen müssen. Immerhin ist er Kevins bester Freund und von ihm hätte ich sowas jeder Zeit erwartet. Ich hätte ihm auch einfach eine Ohrfeige verpassen sollen, aber ich war einfach so geschockt, dass er das tun würde, dass mir das nicht mal in den Sinn gekommen ist. Ich hab den Kuss natürlich sofort unterbrochen und ihn einfach nur schockiert angesehen. Tja und dann hab ich dich bemerkt“, sprach June dann zu Ende. Es tat ihr alles so leid und sie wünschte sich wirklich nichts sehnlicher als diesen Abend ungeschehen zu machen, einfach auszulöschen aus ihren Leben. Amy könnte dann wieder mit Greg glücklich sein und sie konnte mit Michael wieder Hals über Kopf verliebt durch die Welt schreiten. Stattdessen hatte sie den größten Streit mit ihrer besten Freundin gehabt, ihre Beziehung stand so gut wie vor dem Aus und für Amy und Greg sah es sicherlich auch nicht besser aus. Dazu kam noch, dass jetzt schon Silvester war und June noch immer nichts erreicht hatte, was helfen könnte, Amy hier zu behalten. Alles war ein einziges Chaos.
/oops, ein bisschen lang geworden

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/Der Preis für den längsten RS-Post geht an Bia 
Amy - zu Hause - Morgens
Noch Fragen zum Abend? Den Wasserfall aus Wörtern musste sie erstmal verdauen. Amy war froh, dass June ihr alles so offen erklärte und sie glaubte ihr jedes einzelne Wort. Das alles hörte sich total unwirklich an. Es schien ja wirklich alles schief gelaufen zu sein, was nur schief laufen konnte. Und so wie June es erzählte, konnte sie wohl mit am wenigsten für das alles. Langsam nahm sie die Wörter immer noch auf. Michael soll mit Jessy geflirtet haben? Amy traute Jessy ja wirklich viel zu, aber Michael... ihr bester Freund Michael soll mit Jessy geflirtet haben? Wenn es nicht so verdammt ernst gewesen wäre, hätte Amy glatt einen Lachanfall kriegen können. Michael und Jessy. Okay ließen wir es erstmal so stehen. Greg hatte June wegen der Fernbeziehung angesprochen und nachdem June ihm sagte, dass man alles schaffen könnte, wenn man nur will, hatte er nichts besseres zu tun als sie zu küssen? DAS war krass. Amy schluckte. "Um ehrlich zu sein glaube ich nicht, dass Michael auch nur auf die Idee kommen würde mit Jessy oder überhaupt einer Anderen zu flirten." war das Erste, was sie sagte. "Er liebt dich, June." und wenn Michael es abstritt, sollte sie ihm vertrauen, auch wenn er schwer war. Aber Amy kannte Michael schon so lange und sowas würde sie ihm nicht zutrauen. Vorallem nicht mit Jessy.
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Super-Moderator
/Haha, ja diesen Preis hab ich schon immer gewollt. =)
June, zu Hause, morgens
June nickte und ganz tief in ihrem Inneren, wusste sie auch, das Amy damit vollkommen recht hatte. Sie glaubte ja selbst nicht wirklich daran, das Michael sie so hintergehen würde, aber das änderte nichts daran, dass sie Angst davor hate, dass es doch passieren würde. "Du hast wohl recht, aber als ich die beiden da so gesehen habe...es hat einfach weh getan, auch wenn da rein gar nichts war. Du weißt ich hab manchmal eine recht lebhafte Fantasie.", sagte June und senkte wieder ihren Blick. Nervös spielte sie mit dem Zipfel ihrer Bettdecke und biss sich auf die Lippe, damit sie bloß nicht wieder anfing zu weinen. "Wir streiten seitdem eigentlich nur noch, wenn wir uns überhaup was zu sagen haben. Er sieht mich ja nicht mehr an und ich weiß nicht weiter. Ich kann nichts für meine Unsicherheit, dafür werde ich Kevin ewig hassen. Ich will doch bloß nicht nochmal so enttäuscht werden", sagte June leise und atmete dann schnell wieder tief durch, als diese lästige Tränen sich schon wieder in ihren Augen breit machten.

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